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Fünf Jahre gemeinsame europäische Geld- und Währungspolitik

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November 2008

Beschreibung

Beschreibung

Von der Konzeption bis zur täglichen Arbeit ist die Europäische Zentralbank als operativer geld- und währungspolitischer Pfeiler der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion das Thema zahlloser Kontroversen. Neben den fachlichen Auseinandersetzungen haben vor allem politische Debatten aktuell eine starke mediale Präsenz. Aufgrund der signifikanten Bedeutung sowie der gegenwärtig fortwährenden Dispute soll in diesem Buch untersucht werden, ob die gemeinsame europäische Geld- und Währungspolitik bisher eine Erfolgsgeschichte schreiben konnte. Hierfür soll die EZB selbst und Ihre Arbeit seit Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahre 2002 auf den Prüfstand gestellt werden. Die kurzen institutionellen Betrachtungen sollen neben dem organisatorischen Aufbau zunächst eine historische und rechtliche Einordnung ermöglichen. Bei der Untersuchung der Zielsetzungen und Handlungsstrategien ist eine qualitative und quantitative Bestimmung von Preisstabilität nötig, bevor geldpolitische Konzepte und deren Transmissionsprozesse sowie Alternativen kritisch gewürdigt werden können. Geprüft werden soll dies anhand der praktischen Umsetzung durch die EZB in den Jahren 2002 - 2006. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Determinanten wie Transparenz, Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit herausgearbeitet und hinsichtlich ihrer Wirkungszusammenhänge analysiert werden. Nicht vernachlässigt werden dürfen währungspolitische Betrachtungen hinsichtlich der Beziehung zwischen der EZB und des Euro.Die abschließende Würdigung soll Erfolge und Misserfolge der gemeinsamen europäischen Geld- und Währungspolitik aufzeigen und einen Ausblick auf die zukünftige Tätigkeit geben.

Inhaltsverzeichnis

1;Fünf Jahre gemeinsame europäische Geld- und Währungspolitik Eine Erfolgsgeschichte?;1 1.1;Inhaltsverzeichnis;3 1.2;Abkürzungsverzeichnis;6 1.3;Abbildungsverzeichnis;7 1.4;Tabellenverzeichnis;8 1.5;1 Einleitung;9 1.5.1;1.1 Problemstellung;9 1.5.2;1.2 Gang der Untersuchung;10 1.6;2 Die Wirtschafts- und Währungsunion und die EuropäischeZentralbank;12 1.6.1;2.1 Die Entstehung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion;12 1.6.2;2.2 Die Rechtsgrundlagen der Europäischen Zentralbank;13 1.6.3;2.3 Der institutionelle Aufbau der Europäischen Zentralbank;14 1.6.3.1;2.3.1 Das Europäische System der Zentralbanken;14 1.6.3.2;2.3.2 Das Direktorium;15 1.6.3.3;2.3.3 Der Rat der Europäischen Zentralbank;15 1.6.4;2.4 Bewertung der Organisation der Europäischen Zentralbank;16 1.7;3 Die Aufgaben und Ziele der Europäischen Zentralbank;19 1.7.1;3.1 Die übertragenen Aufgaben;19 1.7.2;3.2 Die Ziele der Europäischen Zentralbank;20 1.7.2.1;3.2.1 Die primäre Bedeutung der Preisstabilität;21 1.7.2.2;3.2.2 Die quantitative Bestimmung der Preisstabilität;23 1.7.3;3.3 Die Zielbeziehungen;26 1.8;4 Die gemeinsame europäische Geldpolitik;30 1.8.1;4.1 Der Transmissionsprozess;30 1.8.2;4.2 Die geldpolitischen Instrumente;33 1.8.2.1;4.2.1 Offenmarktgeschäfte;34 1.8.2.2;4.2.2 Ständige Fazilitäten;36 1.8.2.3;4.2.3 Mindestreserven;37 1.8.3;4.3 Die Strategie der Europäischen Zentralbank;38 1.8.3.1;4.3.1 Die wirtschaftliche Analyse;39 1.8.3.2;4.3.2 Die monetäre Analyse;42 1.8.3.3;4.3.3 Alternative geldpolitische Strategien;46 1.8.4;4.4 Grenzen der Geldpolitik;48 1.8.5;4.5 Bewertung der 2-Säulen-Strategie;51 1.8.6;4.6 Die geldpolitische Arbeit der Europäischen Zentralbank;54 1.8.6.1;4.6.1 Erste Phase: Zinssenkungen;55 1.8.6.2;4.6.2 Zweite Phase: Konstantes Zinsniveau;56 1.8.6.3;4.6.3 Dritte Phase: Zinssteigerungen;59 1.8.6.4;4.6.4 Bewertung der geldpolitischen Entscheidungen;60 1.9;5 Die gemeinsame europäische Währungspolitik;62 1.9.1;5.1 Die währungspolitische Situation;62 1.9.2;5.2 Der Einfluss der W
ährungspolitik auf die Preisstabilität;64 1.10;6 Determinanten einer erfolgreichen Zentralbankpolitik;66 1.10.1;6.1 Unabhängigkeit;66 1.10.1.1;6.1.1 Arten der Unabhängigkeit;66 1.10.1.2;6.1.2 Die Bedeutung der Unabhängigkeit;67 1.10.2;6.2 Transparenz;68 1.10.2.1;6.2.1 Das Problem der demokratischen Legitimierung;68 1.10.2.2;6.2.2 Transparenz als Problemlösung;69 1.10.3;6.3 Glaubwürdigkeit;71 1.11;7 Die Zielerfüllung der Europäischen Zentralbank;75 1.11.1;7.1 Die Erfüllung des Ziels der Preisstabilität;75 1.11.2;7.2 Inflationsdifferenziale im Euro-Währungsgebiet;78 1.12;8 Schlussbetrachtungen;80 1.13;Anhang;83 1.14;Literaturverzeichnis;109


Portrait

Peter Leipold, Diplomverwaltungswirt, Abschluss 2008 an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung Reinfeld. Derzeit tätig bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.

Leseprobe

Kapitel 4.3 Die Strategie der Europäischen Zentralbank

Seit ihrer Vorstellung im Oktober 199817 ist die geldpolitische Strategie der EZB in Fachkreisen Gegenstand zahlloser Kontroversen.
Grundlage von Entscheidungen sind 2 Säulen, die Indikatoren für die volkswirtschaftliche Entwicklung und damit Anzeichen für die Veränderung des Preisniveaus beinhalten. Die monetäre Säule befasst sich mit Geldaggregaten und deren Bedeutung für die Preisstabilität. Bei der wirtschaftlichen Säule ist die realwirtschaftliche Entwicklung Gegenstand der Beobachtung. Nach Gegenprüfung beider werden die geldpolitischen Entscheidungen getroffen. Am 08. Mai 2003 wurde eine interne Analyse der EZB vorgestellt, in der dieses Konzept bestätigt und weitergehend erläutert wird (EZB 2006b, S. 90).
Dabei ist die Zentralbankpolitik mittelfristig ausgelegt, da aufgrund von Wirkungsverzögerungen im beschriebenen Transmissionsprozess eine kurzfristige Volatilität des Preisniveaus infolge von Schocks unvermeidbar ist (EZB 2004a, S. 51).
Im Folgenden soll das Verfahrensmodell der 2 Säulen erläutert und bewertet, sowie alternative Konzepte vorgestellt werden.

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EAN: 9783836617567
Untertitel: Eine Erfolgsgeschichte?. Dateigröße in MByte: 1.
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: November 2008
Seitenanzahl: 132 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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