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Management von Sportgroßveranstaltungen


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April 2009

Beschreibung

Beschreibung

Sportveranstaltungen sind zu einer der bedeutendsten Sparte der gesamten Eventindustrie herangewachsen. Der Bedeutungszuwachs von Sportgroßveranstaltungen zeigt sich in der Anzahl und Größe, in der Verkürzung der zeitlichen Abstände und im steigenden Wettbewerb von Städten und Regionen um die Austragung solcher Großereignisse. Diese sportlichen Großereignisse werden häufig als Investition mit zahlreichen positiven Wirkungen für eine Stadt oder Region angesehen. Um diese positiven Wirkungen realisieren zu können, müssen diese Sportgroßveranstaltungen mit zahlreichen anderen Themenkomplexen verknüpft und angereichert werden. Um diesen Auftrag zu übernehmen, werden oftmals Organisationskomitees gegründet. Wie schafft es eine solche Organisation, im Spannungsfeld von Politik und Wirtschaft, solche Mega-Projekte in kurzer Zeit in die Tat umzusetzen? Dieses Buch gibt Aufschluss über die Strukturen in solchen Organisationen und deren dynamische Veränderungen im Zeitverlauf. Anhand zweier praktischer Beispiele werden diese Strukturen genauer untersucht und Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Management von Sportgroßveranstaltungen abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis

1;Management von Sportgroßveranstaltungen;1 1.1;Inhaltsverzeichnis;3 1.2;Abbildungsverzeichnis;6 1.3;1 Einleitung;7 1.3.1;1.1 Ausgangssituation;7 1.3.2;1.2 Problemstellung und Zielsetzung;8 1.3.3;1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit;10 1.4;2 Einzigartigkeit des Sports;12 1.4.1;2.1 Sportbegriff und Sportnachfrage;12 1.4.2;2.2 Aktiv- und Passivsport;12 1.4.3;2.3 Besonderheiten des Produktes Sport;13 1.4.4;2.4 Sportnachfrage und Nutzenerwartungen;15 1.4.5;2.5 Besonderheiten sportbezogener Nutzenerwartungen;16 1.5;3 Events;17 1.5.1;3.1 Event und Veranstaltung;17 1.5.2;3.2 Eventtypen;18 1.5.2.1;3.2.1 Gliederung nach Größe;19 1.5.2.2;3.2.2 Gliederung nach Inhalt;20 1.5.3;3.3 Sportgroßveranstaltungen;22 1.5.4;3.4 Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen;23 1.5.4.1;3.4.1 Soziale und kulturelle Auswirkungen;24 1.5.4.2;3.4.2 Ökologische Auswirkungen;25 1.5.4.3;3.4.3 Ökonomische Auswirkungen;26 1.5.5;3.5 Besonderheiten von Sportgroßveranstaltungen;32 1.5.6;3.6 Divergierende Interessen von Stakeholdern;33 1.5.7;3.7 Organisationsstruktur in Sportgroßveranstaltungsorganisationen;35 1.6;4 Organisation;36 1.6.1;4.1 Organisationsbegriff;36 1.6.2;4.2 Organisation im Rahmen der strategischen Unternehmensführung;37 1.6.3;4.3 Ziele einer Organisation;38 1.6.4;4.4 Organisatorische Gestaltungsparameter;39 1.6.5;4.5 Gestaltungsparameter Arbeitsteilung;39 1.6.5.1;4.5.1 Horizontale Arbeitsteilung;39 1.6.5.2;4.5.2 Vertikale Arbeitsteilung;40 1.6.5.3;4.5.3 Vor- und Nachteile der Arbeitsteilung;40 1.6.5.4;4.5.4 Intrinsische Motivation;41 1.6.6;4.6 Gestaltungsparameter Koordination;42 1.6.6.1;4.6.1 Koordination durch persönliche Weisungen;43 1.6.6.2;4.6.2 Koordination durch Programme;44 1.6.6.3;4.6.3 Koordination durch Pläne;45 1.6.6.4;4.6.4 Koordination durch Selbstabstimmung;46 1.6.7;4.7 Gestaltungsparameter Konfiguration oder Leitungssystem;47 1.6.7.1;4.7.1 Einliniensystem;47 1.6.7.2;4.7.2 Mehrliniensystem;49 1.6.8;4.8 Aufbauorganisatorische Grundmodelle;50 1.6.8.1;4.8.1 Funktionale Organisati
on;50 1.6.8.2;4.8.2 Vor- und Nachteile der funktionalen Organisationsstruktur;52 1.6.8.3;4.8.3 Divisionale Organisation;52 1.6.8.4;4.8.4 Vor- und Nachteile divisionaler Primärstruktur;54 1.6.8.5;4.8.5 Matrixorganisation;55 1.6.8.6;4.8.6 Vor- und Nachteile der Matrixorganisation;56 1.7;5 Strukturen in Sportgroßveranstaltungsorganisationen;58 1.7.1;5.1 Organisationskomitees als temporäre Organisationen;58 1.7.2;5.2 Juristischer Status von Sportgroßveranstaltungsorganisationen;59 1.7.3;5.3 Lebenszyklen von Sportgroßveranstaltungsorganisationen;60 1.7.3.1;5.3.1 Lebenszyklus temporärer Organisationen;60 1.7.3.2;5.3.2 Spezifisches Lebenszyklusmodell von Sportgroßveranstaltungsorganisationen;62 1.7.4;5.4 Unternehmensstrukturen in Sportgroßveranstaltungsorganisationen;64 1.7.4.1;5.4.1 Charakteristika von Unternehmenstrukturen in Organisationskomitees;64 1.7.4.2;5.4.2 Rolle des Generalsekretärs;65 1.7.5;5.5 Veränderungen der Unternehmensstrukturen im Lebenszyklus von Sportgroßveranstaltungsorganisationen;66 1.7.5.1;5.5.1 Strukturen in der Gründungsphase;67 1.7.5.2;5.5.2 Strukturen in der strategische Phase;67 1.7.5.3;5.5.3 Strukturen in der operationalen Phase;68 1.7.5.4;5.5.4 Strukturen in der Games-Time-Phase;69 1.7.5.5;5.5.5 Strukturen in der Abschlussphase;70 1.7.6;5.6 Venue-Management;70 1.7.7;5.7 Venuisation;71 1.8;6 Forschungsdesign und Methodik;73 1.8.1;6.1 Problemzentriertes Interview;74 1.8.2;6.2 Vorgehensweise;75 1.8.3;6.3 Auswahl der Stichprobe;75 1.8.4;6.4 Datenanalyse;76 1.8.5;6.5 Dokumentenanalyse;77 1.9;7 Empirieteil;78 1.9.1;7.1 Fallstudie 1: 3. Nationale Olympische Winterspiele von Special Olympics Österreich INNOK2008;78 1.9.1.1;7.1.1 Special Olympics-Bewegung;78 1.9.1.2;7.1.2 Special Olympics Österreich;78 1.9.1.3;7.1.3 INNOK2008;79 1.9.2;7.2 Fallstudie 2: UEFA EURO 2008TM HOST CITY INNSBRUCK;85 1.9.2.1;7.2.1 UEFA;85 1.9.2.2;7.2.2 UEFA EURO 2008TM Host City Innsbruck;85 1.9.3;7.3 Ergebnisse der problemzentrierten Interviews;90 1.9.3.1;7.3.1 Juristische Fo
rm einer Sportgroßveranstaltungsorganisation;90 1.9.3.2;7.3.2 Lebenszyklus einer Sportgroßveranstaltungsorganisation;92 1.9.3.3;7.3.3 Personalentwicklung und Aufgabenbereiche innerhalb der Organisationskomitees;94 1.9.3.4;7.3.4 Hierarchieentwicklung;98 1.9.3.5;7.3.5 Weitere koordinatorische Maßnahmen;101 1.9.3.6;7.3.6 Entwicklung der Entscheidungsfindung;103 1.9.3.7;7.3.7 Kommunikations- und Informationsentwicklung;106 1.9.3.8;7.3.8 Erfolgsfaktoren einer Sportgroßveranstaltungsorganisation;111 1.10;8 Fazit;114 1.11;9 Literaturverzeichnis;117 1.12;10 Anhangsverzeichnis;125


Portrait

Mag. Lukas Ivo MatoSevi? studierte an der Leopold Franzens Universität in Innsbruck Sportmanagement und Betriebswirtschaftslehre. Als Mitglied im Organisationskomitee der 3. nationalen Winterspiele von Special Olympics Österreich und als Hauptorganisator Österreichs größter Street- Basketballtour sammelte er wertvolle Erfahrungen in der Unternehmenspraxis.

Leseprobe

Kapitel 5.5 Veränderungen der Unternehmensstrukturen im Lebenszyklus von Sportgroßveranstaltungsorganisationen

Als Folge des Durchlaufens verschiedener Phasen im Lebenszyklus einer Sportgroßveranstaltungsorganisation verändern sich konsequenterweise die Unternehmensstrukturen. Chappelet vergleicht jede Phase im Lebenszyklus von Organisationskomitees mit Mintzbergs organisationalen Typologien.183 In einem ersten Schritt soll kurz auf die Organisation nach Mintzberg beschrieben werden, bevor auf die Veränderungen im Lebenszyklus näher eingegangen wird. Mintzberg unterscheidet fünf verschiedene Bestandteile, die eine Organisation bedingen: Der operative Kern besteht aus Mitarbeitern, die die grundlegenden Arbeiten verrichten, um das Gut oder die Dienstleistung zu produzieren. In Sportgroßveranstaltungsorganisationen sind dies vor allem die Volunteers, die während der Games- Time -Phase von Organisationskomitees eingestellt werden, um bei der Abwicklung einer Sportgroßveranstaltung mitzuarbeiten. Unter die strategische Spitze fallen in diesem Kontext der Generalsekretär oder CEO, der Vereinsvorstand und gegebenenfalls die Beiräte.Die mittlere Sparte besteht aus jenem Personal, das die Verbindung von der strategischen Spitze zum operativen Kern darstellt, und kann in Sportgroßveranstaltungsorganisationen mit den Managern auf zweiter Hierarchieebene verglichen werden. Die Technostructure setzt sich aus Spezialisten zusammen, die für die Standardisierung der Organisation zuständig sind. Sie kann in Sportgroßveranstaltungsorganisationenen am ehesten mit den Rechteeigentümern eines Sportevents gleichgesetzt werden. Unter den Hilfskräften werden bei Sportgroßveranstaltungsorganisationen vor allem die Vereine in der Sportdurchführung subsumiert, die zusätzlich zu den Volunteers entscheidend zur erfolgreichen Durchführung von Sportevents beitragen.

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EAN: 9783836622868
Untertitel: Wie Organisationskomitees erfolgreich geführt werden können. Dateigröße in MByte: 2.
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: April 2009
Seitenanzahl: 176 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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