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Integrierte Informationsarchitektur


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Mai 2007

Beschreibung

Beschreibung

Komplexität und Umfang aktueller Websites nehmen stetig zu, grafische Darstellung und Interaktionsformen entwickeln sich weiter. Um Usability auf der einen und innovative Konzepte auf der anderen Seite zu gewährleisten, etabliert sich in Agenturen und Design-Büros die Informationsarchitektur als Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Die erfolgreiche Arbeit von Informationsarchitekten stützt sich nicht nur auf eigene Methoden, sondern hängt von der Integration in einen übergreifenden Workflow ab.In diesem Buch werden flexibel anwendbare Methoden und Techniken vorgestellt, die geeignet sind, hochwertige Informations-Architekturen zu entwickeln, und dabei das Know-How der übrigen beteiligten Disziplinen nutzen. So entstehen Websites, die allen Nutzerbedürfnissen entsprechen, und gleichzeitig die Anforderungen des Kunden nach Aktualität und Innovation erfüllen. TOC:Einleitung.- User Experience.- Usability.- Utility.- Joy of Use.- Entwicklungsprozess.- Informationsarchitektur.- Aufgaben und Rollen des Informationsarchitekten.- Integration der Informationsarchitektur.- Analyse.- Zielgruppenanforderungen.- Businessanforderungen.- Marktbetrachtungen.- Konzeption.- Standards, Regeln, Normen.- Inhaltsstruktur.- User flows.- Wireframes.- Pattern und Web Modelling.- Visualisierung.- Orientierung und Navigation.- Abläufe und Prozesse.- Tests.- Experten Review.- Usability Lab.- Eye-Tracking.- Kombinierte Auswertung.

Inhaltsverzeichnis

Denken.
Zeichen.
Metaphern.
Mentale Modelle.
User Experience.
Produktfunktionen.
Elemente der User Experience.
Richtlinien.
Standards.
Prinzipien.
Regeln.
Normen.
Analyse.
Businessanforderungen.
Nutzeranforderungen.
Marktanforderungen.
Strukturierung.
Hierarchien.
Hypertext.
Facetten und Tags.
Multiple Strukturen.
Interaktionscharakter.
Interaktionscharakter.
Visualisierung.
Listen.
Radial Tree Layouts.
Cone Tree Layouts.
Hyperbolische Projektionen.
Force-directed Layouts.
Linsen.
Treemaps.
Ebenen-Navigation.
Breadcrumbs.
Vergleich der Visualisierungsmethoden.
Evaluation.
Analytische Methoden.
Empirische Methoden.
Zukunft.
Autonome webbasierte Anwendungen.
Ubiquitous Computing / Persuasive Computing.
Konvergenz und Mobilität.

Innenansichten

Leseprobe

Interaktionscharakter (S. 179-180)

Neben der Gestalt einer interaktiven Anwendung, die primär durch deren visuelle Erscheinung und durch auditive Elemente geprägt wird, und neben ihrer Struktur, die vor allem durch die Art und Anzahl der Beziehungen zwischen den Informationssektionen bestimmt wird, de.niert noch ein dritter, übergreifender Bestandteil das Erlebnis einer interaktiven Anwendung. Diesen Bestandteil nenne ich Interaktionscharakter. Der Interaktionscharakter einer interaktiven Anwendung wird bestimmt durch die Menge, Geschwindigkeit und Form der zur Interaktion notwendigen Dateneingabe durch den Nutzer sowie die Menge, Geschwindigkeit und Form der darauf folgenden Datenausgabe durch die Anwendung.

So wie die Visualisierung einer interaktiven Anwendung stark von ihrer Struktur abhängt – also davon, wie viele Sektionen in welcher Beziehung zueinander gemäß den inhaltlichen Anforderungen abgebildet werden müssen – und die Struktur durch die Möglichkeiten der Darstellungsform begrenzt wird – also wie viele Sektionen und welche Art von Beziehungen sich unter Berücksichtigung der Anforderungen abbilden lassen – so beein.ussen sich auch Interaktionscharakter und Struktur sowie Interaktionscharakter und Gestalt gegenseitig. Trotz dieser engen Verknüpfung und obwohl sich die Bestandteile teilweise überschneiden, ist der Interaktionscharakter ein eigenständig zu betrachtender, und ebenso zu konzipierender und de.nierender Bestandteil jeder interaktiven Anwendung.

Zunächst ist daher festzustellen, dass sich der Charakter der Interaktion durch eine de.nierte Aufgabe genauso wenig von selbst ergibt, wie das für die Gestalt oder auch die Struktur einer interaktiven Anwendung der Fall ist, weder die Menge oder die Geschwindigkeit der Datenein- und -ausgaben, noch deren Form. Besonders Letzteres
wird sehr anschaulich durch den Vergleich eines Funkweckers mit so genannter analoger Anzeige, also mittels Zeiger, mit einem Funkwecker mit so genannter digitaler Anzeige, also mittels Ziffern. Beide Produkte erfüllen genau die gleiche Aufgabe, sie wecken einen Menschen zu der von ihm gewünschten Zeit.

Leichter nachzuvollziehen ist der Vergleich, wenn diese Aufgabe zunächst in vier Teile aufgliedert wird: Die Produkte zeigen die durch ein Funksignal gesendete Zeit an. Sie bieten dem Nutzer die Möglichkeit, eine bestimmte Weckzeit einzustellen. Sie zeigen die eingestellte Weckzeit an. Sie spielen ein Audiosignal zu der eingestellten Weckzeit ab. Obwohl das empfangene Funksignal das gleiche ist, hat bereits die Anzeige der mit dem Funksignal übertragenen Informationen bei beiden Uhren, also die Datenausgabe, einen ganz eigenen Charakter.

Die eine Uhr betont mit ihrem Stundenzeiger, Minutenzeiger und Sekundenzeiger besonders die bereits vergangenen Abschnitte des Tages, der Stunde und der Minute, und deutet diese als Kreissegmente an. Das wird auch in der Art deutlich, wie eine bestimmte Uhrzeit in der Regel sprachlich formuliert wird, wenn sie von einer Uhr mit Zeigern abgelesen wird. So spricht man von halb zehn oder Viertel nach zwölf. Die andere Uhr stellt diese Abschnitte ausschließlich numerisch dar. Entsprechend wird auch die Uhrzeit ausgesprochen, wenn sie von einer solchen numerischen Anzeige abgelesen wird. So spricht man von neun Uhr dreißig oder zwölf Uhr fünfzehn. Ebenso unterschiedlich ist die Einstellung der Weckzeit bei beiden Uhren, also die Dateneingabe.

Während bei der einen Uhr durch Drehen eines Knopfes ein weiterer Zeiger in die gewünschte Position gebracht wird, stellt der Nutzer bei der anderen Uhr die Weckzeit durch mehrere Knöpfe ein, von denen einer dem Wechsel zwischen Stunden und Minuten dient, während zwei andere für die
Addition und Subtraktion von Stunden und Minuten genutzt werden. Und schließlich kann das Wecksignal einen völlig unterschiedlichen Charakter haben, bei dem einen Wecker wird es zum Beispiel durch das Anschlagen einer Glocke erzeugt, bei dem anderen ist es ein Piepton, der über einen kleinen Lautsprecher abgespielt wird.


Pressestimmen

Aus den Rezensionen:

'Dieses Buch richtet sich eher an Aufsteiger die sich mehr versprechen als die üblichen Tipps zur Web sitegestaltung. ... ein Thema das besonders für Shop Betreiber hoch brisant ist. Zahlreiche Praxisbeispiele runden das stimmige Bild ab.' (in: Sport Fachhandel, 18/June/2010, Issue 14, S. 20)


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EAN: 9783540459569
Untertitel: Die erfolgreiche Konzeption professioneller Websites. 2006. Auflage. Dateigröße in MByte: 10.
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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