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Paternalismus im Strafrecht


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kartoniert
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Juni 2010

Beschreibung

Beschreibung

Hat der Staat das Recht, das scharfe Schwert des Strafrechts einzusetzen, um eine Person gegen deren Willen vor einer Beeinträchtigung ihrer Interessen zu schützen? Diese Frage steht im Zentrum des vorliegenden Bandes. Prominente Beispiele für solche "paternalistische" Strafdrohungen sind in der deutschen Rechtsordnung etwa die Straftatbestände der Tötung auf Verlangen (§ 216 StGB) und der sittenwidrigen Körperverletzung mit Einwilligung des Opfers (§ 228 StGB), sowie Strafbestimmungen des Transplantationsgesetzes (TPG). Der Band versammelt die Diskussionsbeiträge einer internationalen Tagung, die zu diesem Problemkreis unter dem Thema "Paternalismus im Strafrecht" Ende Dezember 2007 in Frankfurt am Main stattfand. Das Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, den strafrechtlichen Paternalismus, vom moralphilosophischen, rechtsethischen und juristischen Standpunkt aus zu erörtern. Die Diskussionen im Band reflektieren auch unterschiedliche rechtliche und philosophische Traditionen aus Kontinentaleuropa, England, Nordamerika und Japan.
EAN: 9783832955182
ISBN: 3832955186
Untertitel: Die Kriminalisierung von selbstschädigendem Verhalten. 1. Auflage.
Verlag: Nomos Verlagsges.MBH + Co
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Seitenanzahl: 355 Seiten
Format: kartoniert
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