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Die Berichterstattung zum Tod Jörg Haiders in den Nachrichtenmagazinen "News" und "Profil"


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Mai 2010

Beschreibung

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,8, Universität Salzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn jemand interessant ist, dann ist eben auch sein Ende wichtig (Brunn 1999, 27)Problemstellung und Relevanz des ThemasEine der schillerndsten Persönlichkeiten der österreichischen Politik ist am 11. Oktober 2008 um 1.30 Uhr bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen Jörg Haider. Kein anderer Politiker hat so sehr polarisiert wie er und kein anderer Politiker wurde so oft aufgrund seiner Fremdenfeindlichkeit und Eigenheiten kritisch in den Medien dargestellt wie der langjährige FPÖ-Chef und BZÖ-Gründer. Jörg Haider war nicht nur ein Vollblutpolitiker, er war auch ein Medienstar und der Kärntner Volksheld. Er war ein Oberösterreicher, der in Kärnten seine Hochburg fand. Er war einer der erfolgreichsten Politiker des Landes, und hatte dennoch nie ein Regierungsamt inne. Haider verkörperte einen völlig anderen Politiker-Typus modern, rhetorisch perfekt, elegant.Die Nachricht von seinem tödlichen Unfall Die Meldung wurde sowohl für die heimische als auch für die internationale Presse zum Medienereignis. Das Konterfei des Kärntner Landeshauptmannes und BZÖ-Gründers zierte alle Tageszeitungen. So erschienen auch die Magazine News und Profil mit einer ausführlichen Berichterstattung zum Ableben und zur Person Jörg Haiders. In zahlreichen Artikeln wird Haider charakterisiert, er wird als Landesvater , jugendlicher Revoluzzer , Staatsmann , Demagoge und Provokateur sowie als Verhetzer bezeichnet, um nur einige verwendete Synonyme der Journalisten zu nennen. Die Berichterstattung zu seinem Tod folgt einem erwarteten Muster. Sujets, die ihn schon zu Lebzeiten beschäftigten, werden auch in der Berichterstattung aufgegriffen. Seine Politik wird von beinahe allen Journalisten verpönt, seine Ausstrahlung und sein Charisma jedoch bewundert. Das Thema Ausländer und Nationalsozialismus zieht sich durch die gesamte Berichterstattung und taucht immer wieder auf. Eine der zentralsten Eigenschaften, darüber sind sich beide Magazine einig, ist der Hang zur Inszenierung und Schauspielerei beim 58-jährigen Politiker. Jörg Haider war prominent. Er war spannend für die Medien und sein abruptes Ableben musste zweifelsohne zum Medienereignis werden. Die Frage, die sich hierbei stellt, ist, mit welchen Frames die Journalisten hier arbeiteten, um Jörg Haider darzustellen. Wie wurde Jörg Haider letztendlich in den Magazinen News und Profil dargestellt?

Portrait

Heidi Huber, geboren 1960 in Salzburg; Handelsschule St. Johann im Pongau. Seit 1981 Bäuerin am Katzlmooshof, verheiratet, fünf Kinder. 1998 Ausbildung zur Seminarbäuerin, 2004 bis 2006 Leiterin des Projektes "Lebensqualität Bauernhof" in Salzburg, hält Kochkurse zu den Themen Milchverarbeitung, Brotbacken, Germteig und Eltern-Kind-Kochen. Freie journalistische Tätigkeit zu Fachthemen und mehrere Veröffentlichungen.
EAN: 9783640630615
ISBN: 3640630610
Untertitel: Eine Frame-Analyse. Auflage.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Seitenanzahl: 60 Seiten
Format: kartoniert
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