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Die Mars-Chroniken


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kartoniert
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Juni 2008

Beschreibung

Beschreibung

'Die Mars-Chroniken' über eine Folge von Reisen, die Erdbewohner zum Mars bringen - erst Raumfahrer, dann Pioniere, dann Außenseiter und schließlich die Überlebenden des letzten Weltkriegs auf der Erde -, sind längst ein Klassiker der Sciencefiction.

Portrait

Ray Bradbury, geboren 1920, lebt heute in Los Angeles, schreibt neben Romanen und Erzählungen Gedichte, Essays und Filmscripts; etliche seiner Werke wurden verfilmt, u.a. 'Fahrenheit 451' (detebe 20862) von François Truffaut mit Oscar Werner und Julie Christie, 'Der illustrierte Mann' (detebe 20365), deutscher Filmtitel 'Der Tätowierte', von Jack Smight mit Rod Steiger in der Hauptrolle.
EAN: 9783257208634
ISBN: 3257208634
Untertitel: Roman in Erzählungen. Originaltitel: The Martian Chronicles. 'Diogenes Taschenbücher'. Neuauflage.
Verlag: Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Seitenanzahl: 2722 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Thomas Schlück
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Christina Wolf - 23.02.2013, 00:23
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Ich bin begeistert von diesem Buch. Es fällt unter das Genre Science Fiction, aber nur alleine dies wird diesem Buch nicht gerecht. Es ist viel mehr, Es ist sogar eher eine Utopie und eine Gesellschaftsstudie der Spezies Mensch und die fällt für jene nicht positiv aus. In diesem Buch wird beschrieben wie sich unsere Erdbewohner auf dem, von ihnen kolonialisierten Planeten Mars verhalten. Wie sie mit dem Planeten umgehen und den Marsianern, der Spezies, welche schon seit Jahrtausenden auf dem Planeten lebt. Die Geschichte spielt zwar auf dem Planeten Mars aber letztendlich wurde sie schon oft hier auf der Erde, zu allen erdenklichen Zeiten, gespielt und wird es immer wieder, weil der Mensch einfach nicht lernt und anscheinend nicht in der Lage ist, sich ethisch und moralisch weiterzuentwickeln. Weil er schwache und freundliche Lebewesen unterdrückt und sich selbst für das Maß aller Dinge hält. Weil der Mensch rassistisch ist und einen extremen Mangel an Empathie aufweist. Leider ist dieser hervorragend geschriebene Roman keine Fiktion, was die Verhaltensmuster der Menschen anbelangt. Dieses hat sich seit Jahrtausenden leider immer wieder bestätigt. Die Sprache, welcher Bradbury sich bedient ist bilderreich und fast schon poetisch zu nennen und macht es somit zu einem Genuss dieses Buch zu lesen, auch wenn die Grundstimmung der Erzählungen doch eher düster ist.  ¿