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Die Stimme der Violine


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kartoniert
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September 2001

Beschreibung

Beschreibung

Commissario Montalbano löst seinen vierten Fall Schöne Frauen machen das Leben eines Sizilianers erst interessant. Das kann Commissario Montalbano nur bestätigen, denn es sind gleich drei junge Damen, die ihm den Schlaf rauben: Michela, die in ihrer Villa ermordet aufgefunden wird, ihre Freundin Anna, die Montalbano bei seinen Ermittlungen zur Seite steht und die sein Herz höher schlagen lässt, als es ihm gut tut, und natürlich Livia, die Dritte im Bunde, die Frau, die er liebt, die jedoch etwas von ihm einfordert, was er ihr in einem schwachen Moment versprochen hat, die Ehe ... Da fällt es Montalbano nicht nur schwer, einen klaren Kopf zu behalten - es ist auch noch ausgerechnet eine Violine, die den höchst unmusikalischen Commisssario auf die richtige Spur bringen soll.

Portrait

Andrea Camilleri, geb. 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine historischen Romane und Krimis lösten in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Camilleri-Fieber aus und stürmten sämtliche vorderen Pätze auf den italienischen Bestseller-Listen. Camilleris Hauptfigur, Commissario Salvo Montalbano, gilt inzwischen weltweit als Inbegriff sizilianischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik. Andrea Camilleri ist verheiratet, hat drei Töchter, vier Enkel und lebt in Rom.
EAN: 9783404920877
ISBN: 3404920872
Untertitel: Commissario Montalbanos löst seinen vierten Fall. Originaltitel: La voce del violino / Titel der englischen Ausgabe: The Voice of the Violin. 'Bastei-Lübbe Taschenbücher'. 'Commissario Montalbano'. 11. Aufl. 2001.
Verlag: Lübbe
Erscheinungsdatum: September 2001
Seitenanzahl: 256 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Christiane von Bechtolsheim
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Elisabeth Stein-Salomon - 06.12.2006, 10:30
für Freunde des gepflegten Krimis..
Camilleris Hauptfigur, Commissario Salvo Montalbano, gilt als Inbegriff sizilianischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik. Er ist Junggeselle, Mitte Fünfzig, etwas brummbärig und sarkastisch, manchmal aber auch sehr charmant - und er ist ein guter Esser und ein Feinschmecker - soviel Zeit muss in Italien, insbesondere in Sizilien, allemal sein. In seinem vierten Fall klärt der Commissario das mysteriöse Geschehen um die Ermordung einer jungen Arztgattin auf. Dass ihn dabei am Ende die Stimme einer Violine auf die richtige Spur bringt, hätte Montalbano allerdings selbst nicht geglaubt - ist er doch hoffnungslos unmusikalisch. Camilleris Krimis haben keine Eile mit spektakulären Verbrechen, sie überfallen den Leser nicht brutal mit hohler Action und faden Effekten, sie bestechen eher durch die Kombination von verhaltener Spannung und hintersinnigem Witz- eine Empfehlung für Freunde des gepflegten Krimis..
Elvira Hanemann - 04.12.2006, 20:39
gutes Lesefutter, aber nicht so gut wie gedacht
"Die Stimme der Violine" ist Commissario Montalbanos vierter Fall. Die blonde Schönheit Michela wird ermordet in ihrer Villa aufgefunden. Sie ist nackt, ihre Kleider sind verschwunden und sie wurde auf brutale Weise erstickt. Gerade als Montalbano die ersten Kontakte zu Michelas Ehemann, der sonderbar unberührt wirkt, zu ihrer besten Freundin Anna (die ihm etwas zu gut gefällt),und zu ihrem Liebhaber geknüpft hat, wird ihm der Fall mit einer fadenscheinigen Begründung entzogen. Montalbano ärgert sich zwar, weist aber sein Team, das sich solidarisch mit ihm zeigt und sich gegen den Questore wendet, zurück. Erst als der junge, geistig etwas zurückgebliebene Maurizio, der dauernd hinter Michela her gewesen war, bei seiner Verhaftung von Polizisten erschossen wird, da er diese angeblich mit einer Waffe bedroht hatte, die sich später aber als Schuh entpuppte, greift Montalbano wieder in den Fall ein. Er ruft sein Team zusammen, und erklärt ihnen, dass er wüsste, sie hätten sicher keinen Verdächtigen erschossen, er fühle sich deshalb schuldig, dass er den Fall so kampflos abgegeben habe. Also schaffen er und seine Leute es, durch die Hintertür mit allen möglichen Tricks (geschickte Zusammenarbeit mit der Mafia, aber nur ein bisschen) und kluges Einsetzen alter Kontakte zur Presse, den Questore, der den Fall schon abschließen wollte - warum auch nicht, man hatte ja einen toten Verdächtigen, der wird es schon gewesen sein - zu zwingen, Montalbano den Mord an Michela weiter untersuchen zu lassen. Was hat das alles nun mit der Stimme der Violine zu tun? Nun , ich will ja nicht alles verraten... Die Violine, die er in Michelas Villa gefunden hat, führt in - der Zufall hilft aber auch ganz schön mit - letztendlich auf die richtige Spur. Ein Krimi, der beim Lesen Spaß macht, den man auch gerne zu Ende lesen möchte, der aber nachdem man das Taschenbuch aus der Hand gelegt hat, fast schon wieder vergessen ist und - trotz des sympathischen Kommissars - keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.