EBOOK

Veronika beschließt zu sterben


€ 10,00
 
kartoniert
Sofort lieferbar
Januar 2002

Beschreibung

Beschreibung

Die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die sterben will und erst angesichts des Todes entdeckt, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert. Ein wunderbares Buch über die Prise >Verrücktheit<, die es braucht, um den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen, und eine große Liebeserklärung an das Glück in jedem von uns. "

Portrait

Paulo Coelho, geb. 1947 in Rio de Janeiro, studierte Rechtswissenschaften, unternahm danach Reisen nach Südamerika, Europa und Nordafrika. Zurück in Brasilien, veröffentlichte er Theaterstücke und provokative Rocksongs, die ihm über die Militarjunta der 70er Jahre dreimal Gefängnis einbrachten. Er ist Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins sowie Direktor von Polygram und CBS, Brasilien. Ab 1980 (Stellenverlust) 5 Jahre Studium in einem alten spanischen Orden und Zurücklegung des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela. 2006 wurde Paulo Coelho mit dem mexikanischen Literaturpreis "Las Pergolas" ausgezeichnet.
EAN: 9783257233056
ISBN: 3257233051
Untertitel: Originaltitel: Veronika Decide Morrer. 'Diogenes Taschenbücher'.
Verlag: Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum: Januar 2002
Seitenanzahl: 223 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Maralde Meyer-Minnemann
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

netservice-nord - 06.10.2004, 10:49
Wahrheiten als Heilmittel
Oftmals gilt, dass ein bestimmtes Buch zu einer bestimmten Zeit für einen sehr wertvoll sein kann. Und gerade bei "Veronika beschließt zu sterben" ist es wohl so, dass man bereit sein muss, um von diesem Büchlein tief berührt zu werden. So jedenfalls ist es mir ergangen. Es enthält einfache, aber tiefe Weisheiten über das Leben an sich und über uns Menschen, mit unseren Träumen, Wünschen und Hoffnungen, unserem Versagen und eben unserer SEELE. Ich musste lange suchen, ein Buch zu finden, dass mir glaubhaft und lebenserfahren diese Einsichten näher bringt. Es ist ein sanftes Buch, leicht, aber sehr klar und eindringlich in der Erzählung. Der literarische Einblick in die Psychiatrie ist nicht nur sehr gut gelungen, nein, er geht darüber hinaus und entwirft in Gestalt des Doktors eine nachvollziehbare Philosophie: Das "Vitriol", die Bitterkeit, die durch Vernachlässigung unserer Träume und unseres ureigenen Lebenswegs entsteht, ist das Problem - das "Vitriol" muss ausgeleitet werden, damit man wieder lebensbejahend, die Liebe lebend, teilhaben kann an dem Fest des Daseins. Wie das dem Arzt gelingt, sei hier nicht verraten. Doch die Intensität der vielen kleinen, tiefen Wahrheiten, lassen einen nicht unberührt zurück. Dieses Buch könnte selbst eine Art Heilmittel gegen die "Bitterkeit" sein. Ja, das ist es wohl.