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Der Besuch im Karzer


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kartoniert
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November 2001

Beschreibung

Beschreibung

Fast jeder - u.a. dank der Verfilmung mit Heinz Rühmann - kennt "Die Feurerzangenbowle", aber wer weiß schon, daß sich Spoerls hierbei auf Ecksteins "Besuch im Karzer" stützte? Es handelt sich um eine auch heute noch köstliche Humoreske, in der Eckstein seinen Schuldirektor karikierte, der ihn einst einen Taugenichts genannt hatte, der es im Leben zu nichts bringen würde.

Portrait

Ernst Eckstein wurde am 6.2.1845 in Gießen geboren und starb am 18.11.1900 in Dresden. Zu seiner Zeit war er ein Bestseller-Autor, seine Werke wurden regelrecht verschlungen, dann geriet er plötzlich völlig in Vergessenheit. Einzig bekannt ist noch heute seine Humreske "Der Besuch im Karzer", ein Vorläufer von Spoerls "Feuerzangenbowle".
EAN: 9783922272694
ISBN: 392227269X
Untertitel: Humoreske. Paperback.
Verlag: M.-G. Schmitz
Erscheinungsdatum: November 2001
Seitenanzahl: 52 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Wolfgang Baacke - 24.11.2009, 11:05
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Die Humoreske Der Besuch im Karzer ist nicht nur die Grundlage einer bekannten Vefilmung. Sie ist köstlich zu lesen und weckt in mir Erinnerungen an meinen früheren Lateinlehrer. Er war es nämlich, der uns in einer Vertretungsstunde für den Deutschkollegen diese kleine Geschichte vorlas. Es war eine der schönsten, weil lustigsten Latein stunden meiner Schulzeit, die nun schon 45 Jahre zurückliegt. Damals hatte ich von der Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann noch keine Ahnung, aber später war es für mich offensichtlich, dass Ernst Ecksteins Geschichte die Grundlage für das Drehbuch zu dem erwähnten Filmklassiker bildete. Welche Wellen diese doch ach so harmlose Story geschlagen hat, zeigt die Tatsache, dass sie mittlerweile auch in Englische übertragen wurde. Der deutsche Originaltext liest sich leicht, allein schon die Diktion zaubert das Flair vormaliger Gymnasien in die Gedankenwelt des Lesers und zeigt, dass es in den damaligen Bildungsanstalten trotz der Strenge auch Raum für Humor und lustige Streiche gab. So fällt es nicht schwer, bei der Lektüre neben den Karikaturen des Schuldirektors Heinzerling und des Primaners (Abiturienten) Rompf sowie des Pedells (Hausmeister) Quaddler die Bilder des Films vor dem geistigen Auge zu sehen und Original und Filmstory stets korrelieren zu lassen. Die Geschichte verleitet nicht nur zum Schmunzeln, vielmehr wird sich an manchen Stellen herzhaftes Lachen kaum vermeiden lassen! Diese Geschichte gehört in jede Hausbibliothek humorvoller Menschen!