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Medien und Öffentlichkeiten im Mittelalter 800 - 1400


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Februar 1996

Beschreibung

Beschreibung

Die Medien im Mittelalter: kommunikative Funktion, soziale Bedeutungm historische Entwicklung

¿er das Mittelalter sind in den letzten Jahren viele B¿cher erschienen. Sie behandeln Herrscher und Ritter, den Klerus, Kl¿ster, St¿e und B¿rger, Bauern und Bettler. ¿er die Kommunikation und die Medien im Mittelalter dagegen erf¿t man fast nichts. Aber auch damals haben die Menschen ¿ber gro¿ Entfernungen miteinander kommuniziert, sind Nachrichten verbreitet, ist Wissen gespeichert worden, gab es Propaganda und Unterhaltung - ohne Kino und Fernsehen, ohne Zeitung, Telefon und EDV. Medien im Mittelalter? Selbstverst¿lich, nur andere als heute.
Auch im Mittelalter war das Leben zu einem wesentlichen Teil von Kommunikationsmedien bestimmt. Werner Faulstich zeigt, da¿die mittelalter-liche St¿eordnung in medienwissenschaftlicher Sicht als ein System unterschiedlicher Teil¿ffentlichkeiten, d.h. bestimmter, aufeinander bezogener Kommunikationsr¿e zu verstehen ist. Und er stellt die verschiedenen Medien und ihre historische Entwicklung in Einzelstudien vor. Besonders zu erw¿en: viele Abbildungen. Text und Abbildungen zusammen f¿hren vor Augen, wie beeindruckend die Bandbreite von Formen und Medien kultureller Kommunikation in jenen Jahrhunderten war. Manches Bekannte erscheint in neuem Licht, eine ganze Epoche der Medienkulturgeschichte wird sichtbar.
Mit diesem Band beginnt eine auf zehn B¿e angelegte "Geschichte der Medien" zu erscheinen.

Inhalt
Einleitung: Mediengeschichte im Mittelalter? / 1. ¿erblick: Mittelalterliche Teil¿ffentlichkeiten in der Konkurrenz von Kaiser und Papst / 2. Mediale Funktionen am Beispiel des Historiographen und der h¿fischen Rollen / 3. Die Medien der Burg / 4. Medien auf dem Land / 5. Klosterbibliotheken, Skriptorien, H¿ler: Das Schreibmedium Buch / 6. Mnemotechniken: Magister und Scholaren an der Universit¿/ 7. Die Bedeutung der Bettelm¿nche als Medium / 8. Die Medien des Kirchenraums / 9. Von Oster- und Krippenspielen zum Theater als weltlichem Medium / 10. Das Theater auf dem Marktplatz der Stadt / 11. Die Fahrenden (Vaganten, Spielleute) als Medium / 12. Der Bedeutungswandel des Schreibmediums Brief / 13. Medien und ¿fentlichkeiten im Mittelalter: Zusammenfassung

Der Autor
Dr. Werner Faulstich ist Professor f¿r Medien und ¿fentlichkeitsarbeit an der Universit¿L¿neburg.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
1. Einleitung: Mediengeschichte im Mittelalter?
2. Mittelalterliche Teilöffentlichkeiten in der Konkurrenz von Kaiser und Papst
3. Mediale Funktionen am Beispiel des Historiographen und der höfischen Rollen
4. Die Medien der Burg
5. Medien auf dem Land
6. Klosterbibliotheken, Skriptorien, Händler: Das Schreibmedium Buch
7. Mnemotechniken: Magister und Scholaren an der Universität
8. Die Bedeutung der Bettelmönche als Medium
9. Die Medien des Kirchenraums
10. Von Oster- und Krippenspielen zum Theater als weltlichem Medium
11. Das Theater auf dem Marktplatz der Stadt
12. Die Fahrenden (Vaganten, Spielleute) als Medium
13. Der Bedeutungswandel des Schreibmediums Brief
14. Medien und Öffentlichkeit im Mittelalter: Zusammenfassung


Portrait

Jg. 1946; Studium Germanistik, Anglistik, Amerikanistik, Philosophie, Theologie; Promotion 1973 über 'Bestseller' (Universität Frankfurt/Main); Habilitation 1981 über 'Medienästhetik' (Universität Tübingen), Venia legendi 1981 für Medienwissenschaft und Englische Philologie; apl. Prof. 1987 (Universität Siegen); seit 1989 Lehrstuhl für Medienwissenschaft (Universität Lüneburg), seit 1990 Leiter des IfAM-Instituts für Angewandte Medienforschung; Gutachtertätigkeit.Zahlreiche Monographien, Studienbücher, Sammelbände, Aufsätze, Vorträge, Forschungsprojekte; Lehre im In- und Ausland; derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Mediengeschichte, Das Alltagsmedium Blatt, Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, Medientheorie.
EAN: 9783525207864
ISBN: 3525207867
Untertitel: Zahlreiche Abbildungen.
Verlag: Vandenhoeck + Ruprecht Gm
Erscheinungsdatum: Februar 1996
Seitenanzahl: 298 Seiten
Format: kartoniert
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