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Ein fast perfekter Plan


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November 2009

Beschreibung

Beschreibung

Abgrundtief böse




Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen schrecklichen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen «Unfall» sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt - die naive Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat. Eine Gabe, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte ...




Petra Hammesfahr ist die Meisterin der Kunst, das Grauen des ganz normalen Alltags darzustellen.

Portrait

Petra Hammesfahr, geboren 1952, begann mit 17 Jahren zu schreiben, u. a. zahlreiche Kriminalromane. Auszeichnung mit dem Rheinischen Literaturpreis der Stadt Siegburg und dem FrauenKrimiPreis der Stadt Wiesbaden. Ihre Veröffentlichungen - auch Romane - wurden übersetzt und z. T. verfilmt. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Kerpen bei Köln.
EAN: 9783499233395
ISBN: 3499233398
Untertitel: Psychothriller. 'rororo Taschenbücher'.
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum: November 2009
Seitenanzahl: 428 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Tanja87 - 20.04.2012, 21:26
seicht dahinplätschernd
Gerade habe ich dieses Buch von Petra Hammesfahr beendet. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr, weshalb ich gewisse Erwartungen hatte. Ein Pärchen schmiedet Mordpläne um das ganz große Geld zu machen. Dafür muss er die reiche Erbin zunächst heiraten, um sie dann in einem Unfall sterben zu lassen. Es kommt alles anders als erwartet. Irgendwie möchte während der ganzen Geschichte keine richtige Spannung aufkommen. Dass man schon weiß, was passieren soll... daran liegt es eigentlich nicht. Es fehlt vielmehr das gewisse etwas, was einen den Atem anhalten lässt. Vielmehr lebt man sich in das Familienleben von Richard und Regine ein und entwickelt für beide Charaktere eine gewisse Sympathie, auch wenn beide nicht ganz ehrlich zueinander sind.Aber es zieht sich wie Kaugummi und dann wird das Ende ziemlich schnell abgehandelt und dann steht man da und denkt sich: toll, und das wars jetzt? Sehr unbefriedigend. Nicht grottenschlecht, aber kein Muss: es gibt bessere Romane von Petra Hammesfahr.
Xirxe - 30.01.2012, 23:18
Alles, bloß kein Thriller
Psychothriller, abgrundtief böse - so Untertitel und Überschrift der Rückseite. Doch nach meinem Geschmack trifft weder das Eine noch das Andere so richtig zu. Natürlich ist es ein böses Spiel, was Richard mit Regine, der vermeintlichen Millionenerbin da treibt. Angetrieben von seiner Freundin Kerstin, der Friseurin von Regines Mutter, macht er sich an sie heran in Erwartung ihres baldigen Reichtums, zu dem sie durch den scheinbar unmittelbar bevorstehenden Tod ihres Vaters gelangen soll. Ihr eigener Tod wäre dann nur noch eine Frage der Zeit. Richard gelingt es, ihr Vertrauen und ihre Liebe zu gewinnen und bereits nach kurzem geben sie sich das Ja-Wort. Doch Regine hat Visionen, die ihr ihren baldigen Tod und den Anderer prophezeien. Sie beginnt misstrauisch zu werden... Es ist durchaus auch stellenweise spannend und unterhaltend zu lesen, wie Richard und seine Freundin trotz diverser Rückschläge systematisch auf ihr Ziel hinarbeiten. Aber ein Thriller? Denn Regines Naivität und die Leichtigkeit, mit der das Täuschungsmanöver durchgezogen wird, lassen nur mäßige Spannung entstehen. Zu unglaubwürdig wirkt das Ganze. Es ist kaum vorstellbar, dass eine 22jährige BWL-Studentin einen Mann heiratet, von dem sie so gut wie nichts weiß, egal wie groß ihr Zärtlichkeitsbedürfnis auch sein mag. Denn mit nur einigen wenigen Nachforschungen wäre das ganze perfide Spiel sofort aufgeflogen. So bleibt es bei einem ordentlichen Durchschnittskrimi mit kleinen Mystery-Anleihen, der trotz seines grausamen Prologs weitestgehend blutarm und gewaltfrei daherkommt.
Dschinni - 20.01.2011, 14:05
eben nur fast
Die charakterlose Friseuse Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen bösen Plan, bei dem ihr jüngerer Freund Richard, der sie abgöttisch verehrt, die Hauptrolle spielt. Richard soll sich an Regine Satorius, die Tochter einer Kundin heranmachen und sie heiraten. Regine - reich, aber unglücklich aufgewachsen, scheint etwas depressiv und ist dem durchaus charmanten Richard zugetan. Der eigentliche Plan ist aber die millionenschwere Regine nach der Hochzeit durch einen Unfall wieder loszuwerden. Zunächst aber ist Regine tatsächlich glücklich mit Richard, trotz ihrer übersinnlichen Wahrnehmungen... Die Autorin nimmt das Ende vorweg, so dass es eigentlich nur noch darum geht, wie sich der Weg bis zum Ende gestaltet. Und dieser Weg ist leider teilweise sehr verwirrend und langatmig. Auch fehlen der Geschichte die Sympathieträger - niemand mit dem man sich identifizieren kann. Lediglich am Schluss nimmt das Buch Fahrt auf.
PrinzessinJasmin - 03.01.2011, 20:48
Der Plan war eben nur fast perfekt
Die Autorin und ihre Bücher: Petra Hammesfahr schrieb bereits mit siebzehn ihren ersten Roman. Seitdem hat sie einen Bestseller nach dem anderen veröffentlicht. Sie lebt mir ihrem Mann in der Nähe von Köln. Inhalt des Buches: Kerstin, selbständige Friseuse, hat es satt, reichen Frauen die Haare zu machen und sich tagtäglich die Beine in den Bauch zu stehen ohne etwas vom ganz großen Kuchen abzubekommen. Im Laufe der Zeit entsteht so ein fürchterlicher Plan: Ihr Freund Richard soll die Tochter einer ihrer Kundinnen, die nach dem ¿ vermeintlich bald schon ¿ eintretenden Tod ihres Vaters ein reiches Erbe antreten soll, heiraten und nach einiger Zeit durch einen Unfall wieder loswerden. Der Plan scheint perfekt zu sein, doch stellen sich den beiden ungeahnte Hindernisse in den Weg.... Meine Meinung: Der Plan von Kerstin ist wirklich einen Thriller wert. Teilweise ist die Geschichte jedoch recht langatmig geschrieben, die Spannung steigt aber zum Schluss wieder an.
katharina1981 - 17.11.2010, 11:08
Ein fast perfekter Plan...
... aber eben nur fast perfekt!!! Kerstin hat das Leben als Friseurin satt und schmiedet einen bösen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen "Unfall" sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt - die betrogene Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte. Ein Albtraum beginnt... Am Anfang steht ein Mord, der Täter scheint überführt, ist das alles? Oder ist vielleicht alles gar nicht so, wie es aussieht? Und falls doch, wie kam es dazu? Eine Mörderische Story, mit Intriegen, Lügen, Betrug und Habgier. Petra Hammesfahr erzählt in ruhigem Stil ihre gut zusammen gestrickte Story, nach und nach lichtet sich das Dunkel, wer ist gut und böse, wer ist der Drahtzieher, sind die unschuldigen wirklich unschuldig? Der Leser spürt die Leidenschaft, mit der Petra Hammesfahr schreibt, sie beherrscht ihr Handwerk, die Story wirkt lebendig und so Baut sie eine ruhige, psychologische Spannung auf, die den leser intensiv in ihren Bann zieht. Sehr zu empfehlen, besonders für die Leser von Psychothrillern!!!
Silke B. - 18.03.2010, 08:59
unglaubwürdige Figuren
Ein fast perfekter Plan von Petra Hammesfahr versucht vieles gleichzeitig zu sein und ist dabei nichts richtig. Einen Psychothriller stelle ich mir jedenfalls spannender und mit mehr Psycho vor. Zudem fand ich die Geschichte und die Figuren sehr unglaubwürdig. Besonders Regines Verhalten konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Am liebsten hätte ich sie die Hälfte des Buchs über geschüttelt und sie angeschrien, dass sie endlich mal die Augen auf machen soll, zumal ihre Reaktionen und ihre Unterwürfigkeit auch in keiner Weise erklärbar waren. Auch das Verhältnis zwischen Regine und Carla fand ich extrem inkonsequent. Mal hasst Regine ihre Stiefmutter, dann sind sie wieder ein Herz und eine Seele. Also so absolut aus dem Leben gegriffen. Die Geschichte an sich und auch das Ende sind ziemlich vorhersehbar, lassen wenig Spielraum und wirken auf mich wie auf dem Reißbrett entworfen. Zwar ist es schon einige Jahre her, dass ich zuletzt ein Buch von Petra Hammesfahr gelesen haben, doch wirkte ihre Schreibe damals auf mich nicht so lieblos und zumindest die Figuren waren glaubwürdiger entworfen. Auch das mysteriöse an der Geschichte ist nicht passend eingebunden. Mal wird der Leser über Seiten mit Seancen etc. gelangweilt und dann wieder wird eine wirkliche Eingebung in einem Nebensatz abgetan. So wirkte Ein fast perfekter Plan auf mich langweilig und wenig innovativ.
vöglein - 22.02.2010, 19:27
Schade...
hatte eigentlich mehr erwartet. Unter einem Psychothriller verstehe ich etwas anderes......vor allem mehr Spannung, die hier leider zu kurz kam. Wenn man das Ganze aber nicht so eng sieht und über einge Übertreibungen und Ungereimtheiten hinwegsieht, kann man das Buch als Wochenendlektüre in einem Rutsch durchlesen und sich dabei ganz nett unterhalten. Ich würde sagen, wie solide Hausmannskost......schmeckt gut, macht satt, aber mehr nicht. Petra Hammesfahr kanns besser.....bewiesen hat sie¿s ja bereits.
vöglein - 22.02.2010, 19:22
Schade...
hatte eigentlich mehr erwartet. Unter einem Psychothriller verstehe ich etwas anderes......vor allem mehr Spannung, die hier leider zu kurz kam. Wenn man das Ganze aber nicht so eng sieht und über einge Übertreibungen und Ungereimtheiten hinwegsieht, kann man das Buch als Wochenendlektüre in einem Rutsch durchlesen und sich dabei ganz nett unterhalten. Ich würde sagen, wie solide Hausmannskost......schmeckt gut, macht satt, aber mehr nicht. Petra Hammesfahr kanns besser.....bewiesen hat sie¿s ja bereits
Nina2401 - 15.02.2010, 20:08
Langweiliger Alltag
In dem kurzen Prolog wird man als Leser an den Tatort geführt und lernt auch schon den Täter kennen. Dann lernt man so nach und nach alle Protagonisten und ihren tristen Alltag kennen. Die Sprache ist klar und gewürzt mit einer gehörigen Prise Zynismus. Aber das macht die Alltagsschilderungen leider auch nicht spannender. Ich habe mich ehrlich gesagt ein wenig durch das Buch gequält, es war teilweise recht unglaubwürdig und langatmig. Ein Thriller muss für mich spannend sein, ich muss mitfiebern und mich zwingen, das Buch wegzulegen. Aber das war hier absolut nicht der Fall, ich musste mich eher zwingen, weiter zu lesen. Dies war mein 1. Buch dieser Autorin und es mir die Lust auf weitere Bücher von ihr erstmal genommen.
Rennie - 10.01.2010, 12:29
Schuster, bleib bei Deinen Leisten
Kerstin, Inhaberin eines kleinen aber gut gehenden Friseurladens, ist eine von den Personen, die immer meinen, sie hätten in ihrem Leben etwas versäumt und könnten mit mehr Geld zu Anerkennung, Macht und Ruhm gelangen. Obwohl sie von ihrem Einkommen eigentlich gut leben könnte, strebt sie stets nach mehr. Ganz besonders schlimm für Kerstin ist es, wenn sie ihre wohlhabende Stammkundin, Carla Sartorius, Woche für Woche bedient und sich dabei Erzählungen aus der schillernden Welt der Schönen und Reichen anhören muss. Ihre Missgunst und ihre regelrechte Sucht, auch ein wenig an diesem pompösen Leben teilhaben zu wollen, lassen Kerstin Stück für Stück zu einem ¿Monster¿ werden, das versucht ihren etwas naiven, ihr hörigen, Liebhaber zu manipulieren und über ihn ¿ mittels eines professionell ausgeklügelten Plans ¿ an das Luxusleben zu gelangen, das sie sich so sehnlich erhofft. Doch Kerstin und ihr Liebesdiener Richard haben keine Ahnung auf welch gefährliches ¿Spiel¿ sie sich dabei einlassen. Dieser Roman ist mein erster von Petra Hammesfahr und wird mit Sicherheit nicht mein letzter gewesen sein. Sie hat eine Art von Psychothriller geschrieben, der mich bereits mit den ersten Seiten so an die Story gebunden hat, dass es mir schwer fiel, diese auch nur für kurze Zeit zu unterbrechen. Man darf hier keinen blutrünstigen, brutalen Thriller erwarten. Im Gegenteil: die Autorin versteht es auf grandiose Weise, den Leser eben ohne diese Attribute an ihre Erzählung zu fesseln, in dem sie Seite für Seite und Kapitel für Kapitel eine solch extreme Spannung aufbaut, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman zieht, bis sie am Ende schließlich in einem überraschenden Finale über dem Leser zu platzen scheint. Mir hat diese Geschichte - die ich mir durchaus auch im realen Leben vorstellen könnte - sehr gut gefallen. Gerade für Leserinnen und Leser, die zu viel Blut und Brutalität abstößt, ist dies einmal ein Psychothriller in "light", der trotzdem seine Leserschaft zu begeistern weiß.
melange - 29.12.2009, 16:15
Zweigeteilt
Zum Inhalt: Eine habgierige Friseurin stiftet ihren bedeutend jüngeren Freund dazu an, die Stieftochter einer reichen Kundin zu heiraten, da sie auf das Erbe des todkranken Vaters der jungen Frau spekuliert. Diese soll dann nach kurzer Zeit das Zeitliche segnen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Zur Aufmachung: Eine kopflose, diffuse weibliche Gestalt bewegt sich über einen Korridor. Dieses Cover entspricht leider sehr dem Eindruck, den ich von sehr vielen Personen dieses Thrillers hatte - sie waren weder in ihren äußeren Merkmalen noch in ihren Beweggründen so geschildert, dass sie vor meinem geistigen Auge hätten entstehen können. Sie blieben diffus und kopflos. Mein Eindruck: Nach einem furiosen Auftakt (die Leseprobe) plätschert die Geschichte leider nur noch vor sich hin. Ein Schuss Spiritismus, eine Prise Gefühlskälte und eine gute Portion Habgier - was hätte das für ein guter Thriller werden können, wenn die handelnden Personen nicht so vollständig lieblos beschrieben wären. Das Verhältnis von Kerstin und Richard scheint nur auf Sex und Kommandos zu beruhen - da Richard sich sonst nicht gerade als Masochist zeigt, ist es arg verwunderlich, dass er Kerstin nicht widerspricht. Regine wiederum ist so abgrundtief dämlich in ihrer Zuneigung, wie man es von einem aufgeklärten Kind unserer Zeit nicht mehr erwarten sollte - behütet aufgewachsen hin oder her - wenn mein Mann sich andauernd woanders herumtreibt, würde ich doch wenigstens mal die Stelle seines Wirkens betrachten wollen. Dass ihr Richards Gefühlskälte nicht auffällt, fand ich hingegen nicht so verwunderlich - ihr Vater und der Ex-Verlobte scheinen in dieser Hinsicht keine Vorbilder gewesen sein. Spannend wurde die Geschichte kurz nach der Hochzeit, als sich herausstellte, dass die Voraussetzung für Kerstins grandiosen Plan eine Lüge Carlas war. Alte Ideen mussten umgestoßen, neue aus dem Boden gestampft werden. Dazu die Wahrsagerin, das traurige Schicksal Angelikas, die fünf Kreuze - hier blitzte das Können von Frau Hammesfahr auf. Bis zum bitteren Schluss fühlte ich mich nach diesem Schnitt in der Story besser unterhalten. Dennoch: Einige Geistesblitze zum Schluss sind mir zu wenig. Lieblos gezeichnete Figuren (es reicht nicht, einen Mitmieter als dick und seine Freundin mit einem okkulten Geschäft als dürr zu bezeichnen - ein wenig mehr Beschreibung hätte ruhig sein dürfen) die sich zum größten Teil vollkommen irrational benahmen. Die Geschichte mit dem imaginären Bruder, die eintreffenden Voraussagen der Wahrsagerin und Regines zweites Gesicht waren glaubwürdiger als das Verhalten Richards oder Carlas. Auch am Ende blieb einiges unklar: Wie Kerstin sich an zwei verschiedenen Orten befinden konnte, ist mir bis jetzt schleierhaft. Geister schön und gut, aber echte Personen sollten nicht durch Wände gehen können. Fazit: Ein Buch, dass ich bei einem mittelmäßigen Thriller-Autor akzeptiert hätte, bei Petra Hammesfahr war es mir zu schlecht.
Malin19 - 26.12.2009, 14:41
Unschuldiger Mörder ?
Der Prolog beginnt wie es grausamer kaum sein kann. Die schrecklich zugerichtete Leiche einer Frau und ein Täter der zwar auf frischer Tat ertappt wurde , aber behauptet doch unschuldig zu sein . Kerstin hat es schon aus eigener Kraft zu einem Friseursalon gebracht. Noch lange nicht genug für sie. Ihr Freund Richard soll die reiche Regine heiraten , bald darauf töten und reichlich erben. Tatsächlich willigt Richard in den unglaublichen Plan ein ,und schafft es Regine zu ehelichen . Regine verhält sich zwar sehr devot , wird aber immer wieder vor Richard gewarnt ... Zu Beginn der eigentlichen Geschichte holt Petra Hammesfahr sehr weit aus . Alle Protagonisten werden sehr detailreich beschrieben. Ihr Werdegang und eventuelle Beweggründe werden genaustens erzählt. In einem lakonischen , Protokoll ähnlichen Schreibstil . Leicht zu lesen , manchmal kommt ein wenig schwarzer Humor zu Tage . Das Ganze erscheint nicht immer real , die Charaktere sind aber sehr gelungen dargestellt . Sie könnten in jedem Freundeskreis oder Nachbarschaft vorkommen. Das sie manchmal unglaubwürdig handeln , zeigt sich etwa ab der Hälfte des Buches. Obwohl Ein fast perfekter Plan mir gut gefallen hat , finde ich, eine Straffung im zweiten Teil , wäre von Vorteil gewesen . Ein weiterer Minuspunkt : Die übersinnlichen Elemente hätten sparsamer und gezielter eingesetzt werden können . Bestimmt nicht der beste Roman von Petra Hammesfahr , aber auch nicht der schlechteste
Schnukilein1904 - 13.12.2009, 14:03
Ein Plan mit Hindernissen
Da es mein erstes Buch von Petra Hammerfahr war, war ich sehr gespannt darauf. Vor allem, hat mir die Leseprobe sehr gut gefallen und ich war gespannt, wie das Buch ausgeht. Während dem Lesen jedoch ging mir der Schreibstil, im wahrsten Sinne des Wortes, auf den Geist. Es wurde so viel erzählt, dass über 200 Seiten gar nichts wirklich passiert ist. Ich fand das Buch teilweise ziemlich zäh und langweilig. Vieles war auch gar nicht nachvollziehbar, fand ich. Außerdem wurden viele Andeutungen gemacht, die gar nicht zutreffen oder später nicht aufgeklärt werden. Also mir hat das Buch nicht so gut gefallen, jedoch kann ich nicht sagen, ob ich es jemandem empfehlen kann, denn es kommt immer darauf an, ob man mit dem Schreibstil zu recht kommt.
Toschi3 - 12.12.2009, 13:03
Schwere Nicht-Krimi-Kost
Die Friseurin Kerstin und ihr Freund hecken einen Plan aus, um an viel Geld zu kommen: Richard heiratet die Hoffentlich-Bald-Waise Regine, um an ihr Millionenerbe zu kommen. Dafür muss dann aber auch Regine aus dem Weg geräumt werden. Der Plan klingt perfekt, aber erstens kommt es anders... Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte um Liebe und Lüge. Aber ¿ zumindest geht es mir so ¿ wer die Geschichten von Petra Hammesfahr kennt, weiß, dass man mit seinen Erwartungen vorsichtig sein muss. Ihr Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, die Zahl der handelnden Personen ist meist überschaubar und die Motive der Akteure sind nachvollziehbar. Aber... die Geschichten sind auch fast immer langatmig. Die ersten 2 Drittel des Buches möchte man die Autorin gerne bitten, doch etwas schneller zur Sache zu kommen. Kaugummi ist nicht so zäh wie die Entwicklung der Handlung. Erst im letzten Drittel kommt die Geschichte richtig in Fahrt und dann mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und das Wissen über diesen Handlungsaufbau ist für mich der einzige Grund, das Buch nicht nach der Hälfte wegzulegen. Fazit: durchschnittliche Kost, nicht wirklich ein Krimi, immer mit einem Hauch des Übersinnlichen. Ein typischer Hammesfahr.
Anika - 09.12.2009, 20:33
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Richard und Kerstin schmieden einen Plan. Kerstins reiche Kundin Carla erzählt immer wieder von ihrem tollen Leben mit Geld im Überfluss. Als sich Carlas Stieftochter von ihrem Verlobten trennt wittert Kerstin die Chance auf viel Geld und heuert Richard an, sich an Regine ranzumachen um sie zu heiraten und dann zu töten. So der Plan. Jedoch hat keiner mit Regines Visionen gerechnet... Ich bin ein großer Petra Hammesfahr Fan und habe all ihre Bücher gelesen. Am liebsten mag ich an ihrem Stil, dass am Ende immer alles anders kommt als man denkt ;-) Dieses Buch schleppte sich jedoch ganz schön. Spannend war es untergründig die ganze Zeit, aber mir fehlte die Action. Ausserdem fand ich die Handlungen der Protagonisten oft überhaupt nicht nachvollziehbar. Auch werden Andeutungen gemacht, die sich später doch nicht bewahrheiten. Ich würde das Buch eher nicht weiterempfehlen.
JR - 01.12.2009, 07:25
Langweilig und völlig übertrieben
ich habe das Buch nach den ersten 150 Seiten weggelegt. Meine Zeit möchte ich mit Wertvollerem verbringen - der Verlauf des Plans ist derartig überzogen und langweilig zu lesen daß ich das Buch niemandem empfehlen kann und werde.
sternthaler75 - 16.11.2009, 18:03
Fast ist nicht perfekt
Kerstin und Richard sind zwar ein Paar, doch eine Mischung wie Salz und Pfeffer. Sie ist eine geldgierige, bestimmende ewig meckernde Person, hat sich mit einem Friseursalon selbstständig gemacht. Er paßt eher in die Abteilung Ich-mach-alles-was-du-willst . Und weil Kerstin nicht gefällt, dass Richard Verstorbene für ihren letzten Weg fertigmacht, gibt er seinen Job auf, und erledigt seitdem nur noch Hilfsarbeiten. Doch davon kann man nicht reich werden, zumindest nicht so schnell, wie Kerstin sich das vorstellt. Sie hätte gern eine schicke, große Wohnung, ein flottes Auto, möchte viele Reisen machen. Reisen wie die, von denen Carla berichtet. Carla ist eine ihrer Kundinnen, die sich all dies leisten kann. Und ihre Tochter Regine ist im heiratsfähigen Alter. So entwickelt sich ein verhängnisvoller Plan, in dessen Verlauf Regine sterben soll... Aber erstmal wird geheiratet. Leider hat mir das Buch nicht sehr zugesagt, da die ersten 300 Seiten doch sehr schleppend zu lesen waren. Langatmige Erklärungen, ohne jede Spannung, nach jedem Kapitel die Hoffnung, dass sich aber nun doch endlich mal etwas tun müsse. Die Geschichte an sich ist sehr interessant gestaltet, aber es hat nicht gekribbelt.
dixxon - 09.11.2009, 16:45
Opfer der Liebe
Richard Maltei ist eigentlich ein ganze netter Kerl aus einer anständigen Familie. Und wahrscheinlich wäre sein Leben recht vorhersehbar gelaufen, wenn da nicht seine 10 Jahre ältere Lebensgefährtin Kerstin Riedke gewesen wäre, die sich zu höherem berufen fühlt statt sich bis zur Rente die beine im eigenen Friseursalon platt zu stehen. Kerstin möchte gerne reich sein, wie ihre Kundinnen, wie Carla Sartorius, die sie glühend beneidet. Als sie die etwas weltfremde Stieftochter Regine kennen lernt, die dann noch zufällig Richard Maltei begegnet und scheinbar fasziniert ist von dem jungen Mann, sieht sie ihre strahlende Zukunft vor sich: an der Seite Richards, dem Ehemann der bis dahin verstorbenen Regine Sartorius. Wird der Plan aufgehen? Man muß die Bücher der Autorin Petra Hammesfahr schon mögen, um mit dem Buch warm zu werden. Wie auch ihre anderen Bücher strahlt die Geschichte eine düstere, beinahe trostlose Atmosphäre aus. Dafür wirken die Figuren um so lebendiger, und die Dialoge sind sehr lebensecht. Ich fand es von der ersten Seite an sehr spannend und habe es an einem Tag durchgelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte (wollte). Winterzeit ist für mich Lesezeit, und dieses Buch kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
Nati - 08.11.2009, 17:27
Täter oder Opfer?
Der Prolog beginnt mit einer verunstalteten Leiche. Der Täter, Richard Maltrei, der bereits im Untersuchungsgefängnis sitzt, behauptet unschuldig zu sein. Richard Maltrei, gelernter Schreiner und Bestatter, hat die 10 Jahre ältere Friseurmeisterin Kerstin kennengelernt und ihr zuliebe seinen festen Job aufgeben. Er ist abhängig von Kerstin, wenn nicht sogar hörig. Zum Kundenstamm von Kerstin gehörte Carla Sartorius, die in einem kleinen Dorf aufwuchs und dort in der kleinen Pension ihrer Eltern arbeitete. Durch Zufall stieß Carla auf eine Anzeige, in der ein Kindermädchen gesucht wurde. Ihre Bewerbung war erfolgreich und bereits ein halbes Jahr später heiratete sie den Vater des Kindes. Bei ihren regelmäßigen Friseurbesuchen erzählte Carla viel von ihren großen Reisen und von dem exklusiven Lebensstil, den sie führte. Eines Tages berichtete sie Kerstin, dass ihr Mann schwer erkrankt sei und nicht mehr lange leben würde. Als Alleinerbin wäre im Testament Regine, die einzige Tochter, eingesetzt. Kerstin möchte auch einen Lebensstil wie Carla führen und entwickelt einen Plan. Ihr Freund Richard soll Regine verführen und anschließend heiraten. Später soll Regine ermordet werden, damit das Erbe auf Richard übergeht. Richard ist nicht sehr begeistert von Kerstins Plan, doch da er sie liebt, stimmt er zu. Da er unsicher in seinem Verhalten zu Regine ist, fragt er oft Kerstin um Rat und entwickelt sich immer mehr zu einem willenlosen Werkzeug in ihrer Hand. Es läuft nicht alles wie geplant und zusätzlich stellt sich heraus, dass Regine eine besondere Gabe hat. Die Autorin versteht es ihre Leser sofort in den Bann zu ziehen. Durch den flüssigen Erzählstil ist man sofort im Geschehen drin. Obwohl das Buch zu Beginn mit dem Ende anfängt, hat Petra Hammesfahr es geschafft, eine unheimliche und übersinnliche Atmosphäre herzustellen. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten. Ein typischer Hammesfahr Thriller, bei dem man im Vorfeld nie weiß, welche verschlungenen und düsteren Wege die Protagonisten gehen.
hrafnaklukka - 08.11.2009, 11:25
Ein verhängnisvoller Plan
Der Psychothriller "Ein fast perfekter Plan" von Petra Hammesfahr ist trotz gewohnter Manier der Autorin eine ganz neue Erfahrung ¿ in diesem Buch werden Psychoelemente, Kriminalroman und Mystik-Fantasy zu einer spannenden Geschichte um eine unheilvolle Dreiecksbeziehung vereint. Leicht hat es der junge Richard Maltei mit seiner 10 Jahre älteren Lebensgefährtin Kerstin Riedke nicht: sie ist zwar Besitzerin eines gut laufenden Friseursalons, doch das reicht ihr nicht ¿ Kerstin hat sich höhere Ziele gesteckt. Neidisch beäugt sie ihre vornehmen Kundinnen. Besonders die reiche, aber in einer unglücklichen Ehe gefangene Carla Sartorius hat es ihr dabei angetan. Als Richard durch Zufall Carlas Stieftochter Regine kennen lernt, schmiedet sie einen teuflischen Plan: Richard soll die etwas naive junge Frau heiraten um dann früh Witwer und vor allem Alleinerbe zu werden. Zuerst läuft alles perfekt nach Plan, doch schon bald beginnen die Dinge sich zu verselbstständigen ...... Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, der neue Thriller von Petra Hammesfahr hat mir einige spannende Lesestunden beschert - so, wie man es von der Autorin gewohnt ist und doch diesmal erfrischend anders. Das Buch lässt sich weitgehend flüssig lesen, der Schreibstil ist typisch für die Autorin, allerdings ist es anfangs manchmal etwas langatmig. Es dauert schon einige Seiten, bis die Handlung endlich mal in die Gänge kommt. Entschädigt wird der Leser dafür aber mit einer gut durchdachten Geschichte, einem wirklich guten Plot und einem überraschendem Ende. Die Bühne der Handlung wirkt etwas altbacken, doch auch dies spiegelt den üblichen Schreibstil der Autorin wieder. Bei ihren Thrillern hat man nicht das abstrakte Lesegefühl eines US-Thrillers, sondern dieses Buch kommt ganz ohne schaurig-blutige Horrorhandlung aus und fängt die Leser eher auf einer subtilen Spannungsebene. Und was dieses Buch, genau wie die anderen Bücher der Autorin, besonders reizvoll macht, ist die authentische Handlung: Man kann sich gut vorstellen, das sich diese Geschichte irgendwo in Deutschland genauso abgespielt hat. Das liegt - nicht nur - an den wirklich gut gezeichneten Charakteren, die direkt vor meinem geistigen Augen auferstanden sind. Die Autorin kann Stimmungen wunderbar einfangen und beschreiben, was gerade in diesem Buch eine nicht geringe Rolle gespielt hat. So ist die Wandlung von Richard und seiner Beziehung zu Kerstin und Regine absolut nach zu vollziehen, - ja, man könnte sogar fast sagen das die Handlungen der Protagonisten am Ende zu entschuldigen sind. Gut gefallen hat mir auch der mystische Touch, die Gradwanderung von Realitait und Fantasie und das die Autorin es dem Leser frei stellt, seine eigenen Schlüsse zu der bezüglich der Ereignisse zu ziehen. ¿Ein fast perfekter Plan¿ ist ein Thriller, den man nicht nur den Freunden deutscher Krimiliteratur bedenkenlos weiter empfehlen kann.
anyways - 06.11.2009, 11:16
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Regine Sartorius wächst, nachdem ihre Mutter und ihr Zwillingsbruder bei der Geburt verstarben, mit ihrer Stiefmutter Carla und ihrem gefühlskalten Vater Hartmut Sartorius auf.Carla wurde von Väterchen Frost nur geheiratet, damit sie sich um den weiblichen Säugling kümmern konnte. Bedingung für diese Heirat war das Carla sich sterilisieren ließ. So suchte Regine immer Zuflucht in einer Traumwelt, in der ihr Bruder mit ihr sprach. Vielleicht ist sie deshalb auch nicht fähig ,mit gesundem Menschenverstand , eine Beziehung zu einem Mann einzugehen. Denn trotz ihrer Seherischen Gaben durchschaut sie Richard Malteis Absichten nicht. Richard ist wiederum nur eine Marionette seiner ältlichen Geliebten Kerstin. Kerstin ist Friseurinhaberin mit kostspieligen Träumen, und als ihre reiche Kundin Carla Sartorius , Regines Stiefmutter, wiedermal ihre Lügenshow in Kerstins Laden abzieht, gibt es für Kerstin einen Weg raus aus der ärmlicheren Umgebung. Denn Kerstin durchschaut Carlas Lügengespinst nicht. Angestachelt durch deren Erzählungen heckt sie einen Plan aus, der Richard dazu bringt, erst Regine zu ehelichen und nach einer gewissen Zeit zu ermorden. Ein fast perfekter Plan, nur Regines Bruder hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden. Petra Hammesfahr zählt zu den bekanntesten und sehr beliebten Krimiautorinnen Deutschlands. Auf eher dokumentarische Art erzählt sie ihre Geschichten, und lässt den Leser dabei Gänsehaut verspüren.
Ladybug - 04.11.2009, 19:34
Mord nach Plan
Kerstin Riedke möchte alles was die Schönen und Reichen haben, als Friseurin der schwerreichen Carla Sartorius efährt sie alles über das Leben der High Society, zu der sie doch so gerne dazu gehören möchte! Wie praktisch, dass sie noch einen einfach gestrickten, aber sehr attraktiven Mann an der Seite hat, den sie mit der Tochter Carlas verkuppeln kann. Langsam spinnt sie einen Plan ihr Richard soll die naive, liebeshungrige Regine Sartorius umgarnen und heiraten. Nach einem Jahr des Glücks soll er Regine umbringen und das Geld einstreichen, denn dann wäre auch Kerstin der Reichtum gesichert. Doch die beiden haben diese Rechnung ohne Regines zweites Gesicht gemacht und geraten in ein verwirrendes Spiel um Leben und Tod. Der Roman beginnt sehr schnell, flacht dann aber merklich ab. Schon im Prolog erfährt man alles über das Ende des perfekten Plans, die Entwicklung der Geschehnisse ist am Anfang noch wirklich spannend. Im Laufe der Geschichte tauchen aber leider immer langatmigere Stellen auf, die nicht wirklich viel mit den Plänen Kerstins und Richards zu tun haben. Außerdem finde ich es sehr schade, dass man sich durch die distanzierte Schreibweise kaum in die einzelnen Protagonisten einfühlen , geschweige denn eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann! Die meisten Personen sind auch wirklich nur realitätsfern. Kerstin denkt nicht lange genug über ihren Plan nach, sie scheint ihn einfach mit den fallenden Haaren zu schmieden. Regine ist einfach zu naiv und gutgläubig, wo sie doch als Kind so selbstsicher war und ihr Vater ist zu kalt. Richard macht sich zwar Gedanken, besitzt aber keinen freien Willen. Und Carla bringt schon fast wohlwissend ihren Spross in Gefahr! Und am Ende wird man doch leider zu sehr hängen gelassen, zu abrupt und nebulös endet die Geschichte. Obwohl die Geschichte mich durch ihren Verlauf und die Grundidee stark in ihren Bann zog, muss ich Sterne hierfür abziehen! Wenn man aber auf psychologische Thriller und unerwartete Wendungen hofft, ist man hier genau richtig! Denn es geht nicht um einen brutalen Serienkiller, sondern das Dunkle in uns und um uns!
Farin_Urlaub - 03.11.2009, 20:40
Eine tödliche (langweilige) Intrige
Kerstin Riedke, Besitzerin eines Friseursalons schmiedet "einen fast perfekten Plan", um ans große Geld zu gelangen. Geschickt manipuliert sie ihren Freund Richard Maltei, der sich als ziemlicher Simpel entpuppt, damit er die reiche Regine Satorius, Tochter von Kerstins Kundin Carla Sartorius, verführt, heiratet und anschließend tötet. Als Nutznießer dieses Todes soll dann Richard den Erbschaftsteil Regines einstreichen und Kerstin und ihr Freund können ein Leben inmitten von Luxus führen. Leider hat die Manipulatorin Kerstin bei ihrem Plan einige wichtige Punkte außer Acht gelassen. So entpuppen sich ihre Infos aus erster Hand, nämlich die Neuigkeiten von Carla über den Stand der Dinge in der Familie Sartorius als heillos übertrieben und das mörderische Paar sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert¿ Im Prolog wird der Leser bereits mit dem Ende des Buches konfrontiert und die Spannung, die Hammesfahr aufbauen will besteht nun in der Frage, wie es zu diesem grausamen Verbrechen kam. Bis man die ganze Intrige allerdings durchschaut hat, vergehen 420 Seiten, durch die sich der Leser mühevoll hindurch kämpfen muss. Zwar beginnt die Autorin die Geschichte in hohem Tempo, dieses verflacht aber zusehends mit der Länge des Buchs und man fragt sich, ob eine Kürzung um 100 Seiten dem Buch nicht gutgetan hätte. Richtige Sympathieträger gibt es im Buch auch keine und die Charakter scheinen für meine Begriffe recht einfach gestrickt: Regine ist grenzenlos naiv, Richard ist auch nicht gerade helle und zwischenmenschlich völlig inkompetent und Kerstin erscheint nur als geldgierige und gefühlskalte Manipulatorin. Mitgelitten habe ich aus diesem Grund mit keinem der Protagonisten und Protagonistinnen und habe das Buch somit auch ohne weitere Nachwirkung zugeklappt. Weiter Minuspunkte sammelt das Buch in seiner Realitätsferne: Als dann in der Geschichte auch noch Séancen und eine Wahrsagerin auf einem Jahrmarkt aufgetaucht sind, war für mich das Maß der Erträglichkeit voll und ich wollte das Buch nur noch so schnell wie möglich hinter mich bringen. Ein endgültiger Kritikpunkt war für mich der Schluss, der mich äußerst unbefriedigt zurück ließ und somit verdient sich das Buch in meinen Augen keine gute Bewertung!
Silke Schröder, hallo-buch.de - 02.11.2009, 06:53
Ein fast perfekter Plan ist ein perfekter Psycho-Thriller
In ihrem neuen Psycho-Thriller "Ein fast perfekter Plan" weiß Petra Hammerfahr eine stets leise knisternde, unheimliche Atmosphäre aufzubauen. Obwohl sie schon zu Beginn den Epilog vorwegnimmt, schafft sie es spielend, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Auch die Charaktere ihres dicht erzählten und manchmal etwas mystisch angehauchten Thrillers überzeugen durch ihre herrliche Skurrilität. Und selbst wenn sich die Autorin vor dem Finale noch einmal ordentlich Zeit nimmt, ist "Ein fast perfekter Plan" ein perfekter Psycho-Thriller, dessen Intensität bis zur letzten Seite anhält.