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Der Mythos von den Leistungseliten


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September 2002

Beschreibung

Beschreibung

Geschlossene Gesellschaft! - Für Spitzenkarrieren in Deutschland ist die soziale Herkunft ausschlaggebend, nicht die individuelle Leistung. Die hier untersuchten Berufsverläufe von Ingenieuren, Juristen und Wirtschaftswissenschaftlern zeigen, dass die Promotion noch lange nicht den Weg zu Top-Positionen in der Wirtschaft ebnet. Die größten Chancen haben Promovierte, die aus dem gehobenen oder dem Großbürgertum stammen. Die soziale Öffnung des deutschen Bildungswesens hat bislang nicht zur sozialen Öffnung der Eliten geführt.

Inhaltsverzeichnis

1. Elitenrekrutierung und Bildungsauslese
1.1 Der Elitebegriff im zeitlichen Wandel
1.2 Elite und Leistung
1.3 Bildungsexpansion und Elitenrekrutierung
1.4 Promotion, soziale Herkunft und Elitenzugehörigkeit
1.5 Forschungsdesign und -methode
2. Die soziale Zusammensetzung der Promovierten
2.1 Die Bildungsexpansion im schulischen Bereich
2.2 Die soziale Zusammensetzung der Studierenden im
Zeitvergleich
2.3 Promotion und soziale Herkunft
2.3.1 Studienabschlüsse und Promotionen
2.3.2 Soziale Öffnung oder soziale Schließung - Veränderungen
in der sozialen Zusammensetzung der Promovierten?
2.3.3 Studienverhalten und soziale Herkunft
3. Karrieren in der Wirtschaft und soziale Herkunft
3.1 Die Besetzung hoher Führungspositionen in den
Großunternehmen der deutschen Wirtschaft
3.2 Karrieren in den Spitzenunternehmen der deutschen Wirtschaft
3.3 Karrieren in öffentlich-rechtlichen Unternehmen
und in Verbänden
4. Die Bedeutung der sozialen Herkunft für Karrieren
in Politik, Justiz und Hochschule
4.1 Karrieren in der Politik
4.2 Der Zugang zur höheren Justiz
4.3 Der Weg zur Professur
5. Leistung oder Habitus?
Voraussetzungen für den Zugang zu Elitepositionen
in Wirtschaft, Wissenschaft, Justiz und Politik
5.1 Promotion, Habitus und Karrieren in der Wirtschaft
5.2 Die Aufstiegsbedingungen in Wissenschaft, Justiz und Politik
5.2.1 Die Berufung zum Professor
5.2.2 Der Weg in die höhere Justiz
5.2.3 Karrieren im politischen Sektor
5.3 Karrierechancen und Wahlmöglichkeiten
6. Der Mythos von der Leistungsgesellschaft und die
realen gesellschaftlichen Machtverhältnisse
6.1 Bildungssysteme und Elitenbildung im
internationalen Vergleich
6.1.1 Enarques und Etonians - Die Absolventen der französischen
und britischen Elitebildungsinstitutionen in den Spitzen
von Wirtschaft, Politik und Verwaltung
6.1.2 Elitebildungsstätten und die soziale Schließung der Eliten
6.2 Individualisierung, funktionale Differenzierung
oder Klassengesellschaft
6.3 Macht, herrschende Klasse und "Leistungsgerechtigkeit"
Literatur

Portrait

Michael Hartmann, geboren 1960, Studium der Katholischen Theologie, Erziehungswissenschaften und Anglistik; Promotion zum Dr. theol. an der Tübinger Kath.-Theol. Fakultät; Moderator und Theologe in der Erwachsenenbildung und freier Mitarbeiter im Katholischen Bibelwerk e.V., Stuttgart.

Pressestimmen

18.10.2003, Die Welt
Karrierewelt
"Hartmanns Fazit: Die Wirtschaft in Deutschland wird nicht zwangsläufig von den Besten geführt, sondern vom Nachwuchs der ersten Kreise."
EAN: 9783593371511
ISBN: 3593371510
Untertitel: Spitzenkarrieren und soziale Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und Wissenschaft.
Verlag: Campus Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: September 2002
Seitenanzahl: 208 Seiten
Format: kartoniert
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