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Die Verzauberung der Lily Dahl


€ 8,99
 
kartoniert
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Februar 1999

Beschreibung

Beschreibung

Nächtliche Blicke in ein erleuchtetes Fenster: Ein halbnackter, muskulöser Mann malt selbstvergessen und schweißgebadet an einem Ölbild. Die junge Lily Dahl, die ihn aus ihrem Fenster jenseits der Straße beobachtet, ist fasziniert. Abend für Abend schaut sie ihm zu, und eines Nachts schaltet sie ihr eigenes Licht an und zieht sich für ihn aus ...

Portrait

Siri Hustvedt, geboren in Northfield, Minnesota, studierte Literatur an der New Yorker Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lehrt an der psychiatrischen Abteilung des Weill Medical College in Cornell und lebt in Brooklyn. Bislang hat sie sechs Romane publiziert, mit Was ich liebte hatte sie ihren Durchbruch. Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen von ihr die Essaybände "Leben, Denken, Schauen", "Nicht hier, nicht dort" und "Being a Man" vor. Zuletzt erschienen die internationalen Bestseller "Die zitternde Frau" und "Der Sommer ohne Männer".

Pressestimmen

Eine fesselnde Story von Liebe und Leidenschaft; von zerstörten Hoffnungen und dem Schmerz des Alterns ... In Hustvedts Roman gibt es zahlreiche wie beiläufig hingetupfte, atemberaubende Szenen. Der Spiegel
EAN: 9783499224577
ISBN: 3499224577
Untertitel: 'rororo Taschenbücher'.
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum: Februar 1999
Seitenanzahl: 288 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Uli Aumüller
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Polar - 18.03.2008, 10:54
Beobachtungen
Was wie ein billiger Erotikroman beginnt: Maler wird von Frau quer über die Straße in seiner Wohnung beobachtet und zieht sich für ihn aus, packt Siri Huvstedt in eine so charmante Beschreibung, dass der Leser die Faszination der jungen Frau verspürt. Lily Dahl weiß noch nichts, mit ihrem Leben anzufangen. Was andere als Suche bezeichnen würde, ist bei ihr ein Treiben lassen, alles ist der Neugier unterworfen, selbst ihre Affäre. Doch plötzlich durchbricht ein Mord die Idylle, eine scheinbare Doppelgängerin taucht auf, bringt Lilys Leben durcheinander. Siri Huvstedt beweist hier ein Gefühl für den Spannungsaufbau, der ihr eigentliches Thema: Was ist real, was nicht? , weiter vorantreibt. In ihrem selbst auserkorenen Chaos bringt sich Lily Dahl jedenfalls nicht in Sicherheit, sie setzt sich dem Geschehen aus, so dass keine Langeweile aufkommt. Sprachlich fein entspinnt sich vor unser aller Augen ein wunderbares Verwirrspiel. Voller Augenzwinkern.
Helga Schuppan - 05.12.2006, 14:19
Lily Dahl
Dies ist auf den ersten Blick eine fast banale Emanzipations- geschichte einer jungen Frau in einer amerikanischen Kleinstadt irgendwo im mittleren Westen. Aber sehr schnell werden die LeserInnen von der zugleich verlockenden wie auch bedrohlichen, spannungsgeladenen Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Romans gefangengenommen. In zahlreichen sehr einfühlsamen Bildern werden die Häutungen der Lily Dahl auf dem Weg zur jungen Frau beschrieben, wie auch ihre abgründigen Unsicherheiten und Ängste geschildert, die dem Roman eine eigentümliche zugleich düstere und erotische Spannung verleihen.