EBOOK

Owen Meany


€ 14,00
 
kartoniert
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November 1992

Beschreibung

Beschreibung

John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt: die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright. Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert...

Portrait

John (Winslow) Irving, geboren am 2. März 1942 in Exeter, im Staat New Hampshire, als ältestes von vier Kindern. John Irvings Vater war Lehrer und Spezialist für russische Geschichte und Literatur. Seine Kindheit verbrachte Irving in Neuengland. 1957 begann er mit dem Ringen; 19jährig wusste Irving, was er werden wollte: Ringer und Romancier. Studium der englischen Literatur an den Universitäten von New Hampshire und Iowa, wo er später Gastdozent des Schriftsteller-Workshops war. Deutschkurs in Harvard. 1963-1964 Aufenthalt in Wien. 1964 Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Arbeit als Lehrer an Schule und Universität bis 1979. Lebt heute in Toronto und im südlichen Vermont. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, aufgenommen, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für seinen von Lasse Hallström verfilmten Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag.
EAN: 9783257224917
ISBN: 3257224915
Untertitel: 'Diogenes Taschenbücher'.
Verlag: Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum: November 1992
Seitenanzahl: 864 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Book Lover - 05.12.2006, 11:30
Irving in guter Form
Der Roman einer wunderbaren Freundschaft vor dem Hintergrund der Politik der USA vom Vietnamkrieg bis zur Reagan-Ära. Johnny Wheelwright, der Ich-Erzähler, hat in Owen Meany seinen Freund fürs Leben gefunden. Allerdings ist Owen nicht irgendein Junge aus der Nachbarschaft, sondern neben seiner Kleinwüchsigkeit fällt er auch durch seine Piepsstimme auf. Zunächst verliert sich Irving in vielen kleinen Geschichten über Familie, Schule und Freizeit der Kinder bzw. Jugendlichen. Doch dann hat er es auch wieder mal geschafft, seinen Leser in den Bann zu ziehen, denn nun will man einfach wissen, wie das Leben dieser liebenswerten und außergewöhnlichen Charaktere weitergeht! Die seitenlangen Kriegsberichte waren teilweise ein wenig anstrengend und ich persönlich finde, daß Irving schon bessere Romane geschrieben hat. Dennoch eine schöne Lektüre für die man in typischer Irvingmanier (je nach Ausgabe zwischen 650 und 850 Seiten!) viel Zeit einplanen sollte!
Susanne Mündel - 25.11.2006, 16:19
Owen Meany
Owen Meany ist winzig. Dass er deswegen noch mit 12 Jahren das Jesuskind in der Krippe geben mußte, ist nur der Anfang (und eine wunderbare Irving-Idee). Die Geschichte erzählt Owens bester und lebenslanger Freund, John Wheelwright. Owen Meany ist ein Kämpfer -muß es sein-; seine merkwürdigen Obsessionen, wie z.B. einen bestimmten Wurf beim Basketball zu perfektionieren, laufen geradewegs auf ein Ziel zu, auf seine Bestimmung als früh geprägter Jesus sozusagen, aber das ahnt John natürlich nicht. Aber bis es dahin kommt, haben wir einen sehr dicken, typischen Irving-Roman zu lesen, wofür eine Woche Urlaub nicht unangebracht ist.