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Durch den Spiegel ein dunkles Bild


€ 2,50
 
kartoniert
Sofort lieferbar
Januar 2001

Beschreibung

Beschreibung

In seinen Geschichten führt uns Kerr an die Abgründe menschlicher Befindlichkeiten. Denn hinter der Fassade des Alltäglichen lauern Obsessionen, die nur eines kleinen Anstoßes bedürfen, um außer Kontrolle zu geraten.

Portrait

Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman "Feuer in Berlin". Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Diese Reihe führte Kerr mit "Das Janus-Projekt", "Das letzte Experiment", "Die Adlon-Verschwörung", "Mission Walhalla", "Böhmisches Blut" und "Wolfshunger" fort. Für "Die Adlon-Verschwörung" gewann Philip Kerr den weltweit höchstdotierten Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA und den renommierten Ellis-Peters-Award. Seit 2004 schreibt er als P.B. Kerr an der Fantasy-Kinderbuch-Serie "Die Kinder des Dschinn" und eroberte damit auch das jugendliche Publikum. Kerr lebt in London.
EAN: 9783499229794
ISBN: 349922979X
Untertitel: Durch den Spiegel ein dunkles Bild / Mein Edinburgh. Originaltitel: aus: 'Die schönen Seiten der Angst' und 'Killing you softly'. 'rororo Taschenbücher'.
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum: Januar 2001
Seitenanzahl: 96 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Fried Eickhoff, Brigitte Helbling
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

livelb - 10.08.2009, 21:24
kleiner, bitterböser Genuss für die Westentasche
"Durch den Spiegel ein dunkles Bild" ist ein kleines, aber feines Büchlein in dem sich zwei wunderbare und dunkle Geschichten von Philip Kerr verstecken. "Durch den Spiegel ein dunkles Bild" - Buchtitel und Titel der ersten Geschichte... ...ist eine dunkle und nachdenkliche Geschichte über einen Mann der nach langer Zeit wieder in seine Heimat Edinburgh zurückkehrt. Dort holen ihn auf unheilvolle Art und Weise die Schatten seiner Vergangenheit ein. "Mein Edinburgh"... ...ist der Titel der zweiten Geschichte, in der es nicht nur um eine schwarze Rachegeschichte geht. Hier rechnet Kerr auch unverhohlen, und vielleicht auch nicht ganz ernst gemeint, mit seiner schottischen Heimatstadt ab. Ich fand beide Geschichten auf ihre Art und Weise wunderbar. Die erste Geschichte ist eine gelungene Kurzgeschichte bei der ich erst wirklich auf den letzten Seiten, in den letzten Zeilen die Lösung erkannte und so geschockt war, wie es der Autor auch beabsichtigte. Eine erschreckende Geschichte, die aber sehr gut geschrieben ist. Denn jeder Satz, jede Information die zum Anfang in den Ring geworfen wird erfüllt ihren Zweck. Die zweite Geschichte ist zwar vorhersehbar, aber wegen ihrem schwarzen Humor sehr kurzweilig. Erstens, weil die Rachegeschichte nur konsequent zu Ende gedacht ist, (So fies sie auch ist.) Zweitens, flechtet Kerr in diese Geschichte ein paar gemeine Nebenbemerkungen über Edinburgh ein. Er schreibt sich einfach den Frust über seine nicht gerade leichte Jugend im religiösen Edinburgh von der Seele. Und zwar mit bestem britischen Humor, trocken und direkt.(Nebenbei: Die Hauptfigur in der Geschichte ist, wie Kerr selbst, Schotte, der nach England zog.) Insgesamt ein wunderbares kleines Büchlein. Ein wunderbares Lesevergnügen, das viel zu schnell zu Ende ist. Für Krimi-Fans ein Muss. Ich habe selten so gute Krimi-Kurzgeschichten gelesen