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Die Illusion der Emanzipation


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kartoniert
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Juni 2008

Beschreibung

Beschreibung

Immer mehr Paare verabschieden sich von traditionellen Geschlechtsrollen und glauben, die Regeln des Zusammenlebens selbst zu bestimmen. Tatsächlich lenken unerkannte soziale Mechanismen das Paar in geschlechtstypische Bahnen: Hausarbeit bleibt Frauensache - und dies nicht nur in den unteren Sozialschichten. Auch bei Paaren der gebildeten Mittelschicht, erweist sich >Partnerschaft< häufig als eine Illusion. Hinter der Fassade von Gleichberechtigung existieren neue Formen der sozialen Konkurrenz zwischen den Geschlechtern. In sozialen Milieus, in denen man sich noch stärker auf traditionelle Rollenteilungen beruft, macht man sich über die Frage der Gleichheit dagegen weniger Illusionen. Doch auch hier wird Macht und Ohnmacht im Verhältnis der Geschlechter neu verhandelt. Allerdings mit Hilfe anderer Strategien. Das Ergebnis dieser pointierten und theoretisch fundierten Studie: viele Veränderungen sind lediglich oberflächlich. Unter einer dünnen Schicht egalitärer Diskurse erscheinen alte Geschlechtergrenzen im neuen Gewand.

Portrait

Cornelia Koppetsch ist Soziologin an der Universität Lüneburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Bildung und Wissenschaft, Familie und Paarbeziehung, soziologische Theorie.

Pressestimmen

"Unter der Fassade der Gleichberechtigung schwelt ... ein subtiler Machtkampf, der von neuen Formen der sozialen Konkurrenz zwischen den Geschlechtern zeugt."
dpa Kultur
EAN: 9783896699145
ISBN: 3896699148
Untertitel: Zur Wirksamkeit latenter Geschlechtsnormen im Milieuvergleich. Paperback.
Verlag: UVK Verlagsgesellschaft mbH
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Seitenanzahl: 344 Seiten
Format: kartoniert
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