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Mein braunes Buch / Mein buntes Buch


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gebunden
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Januar 1995

Beschreibung

Beschreibung

Je weiter die Entwicklung der Technik fortschreitet, um so mehr wächst das Bedürfnis der Menschen, den Steinwüsten der großen Städte zu entfliehen und Entspannung in der Natur zu suchen. Gleichzeitig hat sich auch das Verständnis für die Umwelt in den letzen Jahrzehnten grundlegend gewandelt.Damit rücken auch die großen Dichter der Naturschilderung wieder in das Bewußtsein der Menschen. Mit scharfer Beobachtungsgabe und sprachlichem Schliff bringt Hermann Löns in diesen Geschichten den Lesern die Schönheiten der niederdeutschen Landschaften nahe. Die Liebe des Dichters zu Feld und Heide wird in jeder Zeile deutlich.

Portrait

Am 29.8.1866 wurde Hermann Löns als Sohn eines Gymnasiallehrers in Kulm (Westpreußen) geboren. Mit 16 Jahren leistete er als Einjährig-Freiwilliger seinen Militärdienst, woran sich ab 1886 nach dem Abitur Studien der Medizin, der Naturwissenschaften und der Mathematik in Münster, Greifswald und Göttingen anschlossen. Löns wurde dem "Landsturm" zugewiesen und wegen Ruhestörung, Beleidigung und Widerstand zu fünf Tagen Haft verurteilt. Da er 1890 das Studium ohne Abschluss aufgab, brach er mit seinem Vater und wurde 1891 Hilfsredakteur bei der "Pfälzischen Presse" in Kaiserslautern und bereits 1892 entlassen. Es folgte die Arbeit als Redakteur bei der sozialdemokratischen "Preußischen Tribüne" in Gera, wo ihm bereits nach drei Wochen gekündigt wurde. 1893 zog er nach Hannover, war bei mehreren Zeitungen als Redakteur verschiedener Ressorts tätig und veröffentlichte seine ersten Gedichte.1894 wurden seine satirischen Gedichte im "Hannoverschen Anzeiger" unter dem Pseudonym "Fritz von der Leine" herausgegeben, 1901 zog er nach Bremen. In Skizzen und Erzählungen wie "Mein goldenes Buch" und "Mein grünes Buch" beschrieb Löns das Pflanzen- und Tierleben der Lüneburger Heide. 1902 wurde er Mitbegründer des "Hannoverschen Allgemeinen Anzeigers" - die "Ausgewählten Werke von Fritz von der Leine" wurden verlegt. Löns\ erste wöchentliche Satire "Spiegelbilder" erschien unter dem Pseudonym "Ulenspiegel" im "Hannoverschen Tageblatt". Von 1905-1911 schrieb er mehrere Bücher ("Wirbeltierfauna Hannovers", "Mein braunes Buch", "Lebensbilder aus der Tierwelt", "Dahinten in der Heide"). In seinen Werken finden sich Ansätze zu einer völkischen "Blut- und Boden-Ideologie". 1912 kehrte er, nach einem Aufenthalt in Davos, nach Hannover zurück, schrieb 1913 "Mein buntes Buch" und "Heidebilder". Während des Ersten Weltkrieges diente Hermann Löns freiwillig und führte ein Kriegstagebuch. Am 26.9.1914 fiel er an der Front bei Loivre.
EAN: 9783877663363
ISBN: 3877663362
Untertitel: Heidegeschichten / Beobachtungen in der Natur.
Verlag: Sponholtz-Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 1995
Seitenanzahl: 168 Seiten
Format: gebunden
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