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Das Vermächtnis der Eszter


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kartoniert
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Februar 2002

Beschreibung

Beschreibung

Vor 20 Jahren hat der Hochstapler Lajos, Eszters große und einzige Liebe, nicht nur sie, sondern auch ihre übrige Familie mit Charme und List bezaubert. Eszter hat es ihm nicht verziehen, dass er ihre Schwester Vilma geheiratet hat. Nun kehrt er zurück, um die tragischen Ereignisse von damals zu klären und die offenen Rechnungen zu begleichen. Bei dieser Gelegenheit kommen drei Briefe zum Vorschein, die für Eszter gedacht waren, die sie aber nie erhalten hatte ... Nach dem Welterfolg von Sándor Márais Roman »Die Glut« ein weiteres Meisterwerk des großen ungarischen Autors.

Portrait

Sándor Márai, 1900 bis 1989, gehörte zu den gefeierten Autoren Europas, bis er 1948 mit seiner Emigration nach Italien und in die USA in Vergessenheit geriet. Mit der Wiederentdeckung des Romans »Die Glut« wurde er 1998 weltweit gelesen und als einer der bedeutendsten Schriftstellers des 20. Jahrhunderts erkannt. Der Niedergang des europäischen Bürgertums zählt zu seinen wichtigsten Motiven.

Pressestimmen

»Mit großem Geschick, in einer aufs Wesentliche verknappten und suggestiv aufgeladenen Sprache, verknüpft Sándor Márai die Fäden einer desaströsen Liebes- und Lebensgeschichte, die in einem existenziellen Kampf gipfelt, den die Frage bestimmt: Wird Lajos wieder siegen und seinen letzten großen Betrug erfolgreich abschließen?« Süddeutsche Zeitung
EAN: 9783492235112
ISBN: 3492235115
Untertitel: Originaltitel: Eszter hagyateka. 'Piper Taschenbuch'. Mit Vignetten.
Verlag: Piper Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Februar 2002
Seitenanzahl: 164 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Christina Viragh
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Elvira Hanemann - 04.12.2006, 20:29
sehr schöne Schreibweise, aber nicht so gut wie die Glut
Die Hauptfigur ist eine Frau in den Vierzigern, die sehr zurückgezogen mit einer alten Haushälterin und Vertrauten im eigenen Haus wohnt, ab und zu von zwei guten Freunden - einer war ein früherer Verehrer, den sie als Mann aber abgewiesen hatte- besucht wird und immer wieder ihrer einzigen echten Liebe nachtrauert. Sie hatte vor gut 20 Jahren eine tiefe, ihr Leben absolut bestimmende Liebesbeziehung zu dem leichtsinnigen Freund ihres Bruders gehabt. Dieser, obwohl er sie wohl auch irgendwie liebte, schaffte es aber, alle seine Freunde gegen sich aufzubringen durch Unzuverlässigkeit, Schuldenmachen, leere Versprechungen und ähnlichem. Er verlässt Eszter fast ohne Vorwarnung, um ihre verhasste Schwester zu heiraten. Danach gab es für Eszter keinen Mann mehr und auch der Kontakt zur Schwester und dem Schwager ist völlig abgebrochen. Die Handlung setzt ein, als ein Brief einen Besuch von Lajos (mittlerweile Witwer) ankündigt. Die widersprüchlichen Gefühle, Gedanken und Erwartungen nicht nur E.'s, sondern auch der Haushälterin und der Freunde, ihr Vorsatz, sich nicht von ihm durcheinanderbringen zu lassen werden psychologisch sehr einfühlsam geschildert. Lajos taucht nicht alleine auf, sondern mit seinen Töchtern und seiner jetzigen Lebenspartnerin. Er leiht sich gleich wieder Geld, tut so, als sei nichts gewesen und bringt wieder alle in seinen Bann. Endlich kommt es zu einem Gespräch unter vier Augen. Wie er es schafft, E. dazuzubringen, quasi alles, was ihr noch blieb, für ihn aufzugeben, obwohl sie seine Lügen durchschaut, das ist faszinierend, aber nicht ganz nachvollziehbar. Ein atmosphärisch sehr dichtes Buch! So gut wie die Glut gefiel es mir allerdings doch nicht, dazu ist mir das Aufgeben der Eszter zu unverständlich .