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Gesammelte Werke 03. Frühe Romane 3. Gelächter im Dunkel. Verzweiflung. Kamera Obscura


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gebunden
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September 1997

Beschreibung

Beschreibung

Mit "Gelächter im Dunkel" und "Verzweiflung", den beiden Romanen dieses Bandes, geht Nabokovs erste russische Phase zu Ende. Mit dem früheren Roman "König Dame Bube" zusammen sind sie Nabokovs kinohafteste Werke, und beide wurden sie viel später tatsächlich verfilmt, "Gelächter im Dunkel" von Tony Richardson, "Verzweiflung" von Rainer Werner Fassbinder. Als er seinen russischen Roman "Kamera obskura" unter dem Titel "Gelächter im Dunkel" 1938 selbst ins Englische übersetzte, bearbeitete er ihn, und zwar stärker als alle seine anderen Übersetzungen ins Englische, so stark, daß in gewisser Hinsicht ein neuer Roman entstand. Dieser Band, der im Anhang auch die erste deutsche Übersetzung der Urfassung enthält, erlaubt dem neugierigen Leser erstmals einen unmittelbaren Vergleich beider Textstadien und gewährt ihm damit mittelbar doch einen Blick in Nabokovs Werkstatt. Mit "Gelächter im Dunkel" und "Verzweiflung", den beiden Romanen dieses Bandes, geht Nabokovs erste russische Phase zu Ende. Sie entstanden, kurz bevor er erzählerisch neu ansetzte: "Gelächter im Dunkel" 1931, "Verzweiflung" 1932. Beide spielen Ende der zwanziger Jahre in Berlin, aber nur der erste ganz unter Deutschen. Mit dem früheren Roman "König Dame Bube" zusammen sind sie Nabokovs kinohafteste Werke, und beide wurden sie viel später tatsächlich verfilmt, "Gelächter im Dunkel" von Tony Richardson und "Verzweiflung" von Rainer Werner Fassbinder. Nabokov hatte es sich zum Prinzip gemacht, niemandem einen Blick in seine Werkstatt zu gewähren. Als er seinen russischen Roman "Camera obscura" unter dem Titel "Gelächter im Dunkel" 1937 selbst ins Englische übersetzte, bearbeitete er ihn so stark, daß in gewisser Hinsicht ein neuer Roman entstand. Dieser Band enthält im Anhang auch die erste Übersetzung der Urfassung und erlaubt dem neugierigen Leser erstmals einen Vergleich beider Textfassungen - er gewährt ihm damit mittelbar doch einen Blick in Nabokovs Werkstatt.

Portrait

Geboren am 22.04.1899 in St. Petersburg. Er entstammte einer großbürgerlichen russischen Familie, die nach der Oktoberrevolution von 1917 emigrierte. Nabokov selbst ging zunächst nach England, wo er am Trinity College in Cambridge französische und russische Literatur studierte. Von 1922-1937 lebte er in Berlin, wo er 1925 die Russin Vera Slonim heiratete, der er bis zu seinem Lebensende nahezu alle seine Bücher gewidmet hat. 1938 verließ Nabokov Deutschland und ging mit seiner Frau und seinem Sohn nach Paris, bevor er 1940 nach Amerika übersiedelte. <trenner>Wegen seiner Kenntnisse als Schmetterlingsforscher erhielt er 1942 einen Forschungsauftrag der Harvard Universität. Er beschrieb eine Reihe von neuen Schmetterlingsarten, von denen eine nach ihm benannt wurde. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Mit der Hilfe von Freunden und unter anderem aufgrund der Studie über Nikolai Gogol, die er 1944 veröffentlichte, wurde ihm 1948 eine Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität von Cornell angeboten. <trenner>Hier arbeitete er zehn Jahre lang, bis es ihm der Welterfolg von «Lolita» ermöglichte, seine Lehrtätigkeit aufzugeben. Nabokov zog in die Schweiz, wo er sich ganz dem Schreiben widmete, Schmetterlinge fing und seine russischen Romane ins Englische übersetzte. In gewisser Weise hat er sein Exildasein bis zu seinem Lebensende bewusst aufrechterhalten. Nie besaß er eine Wohnung oder ein Haus. Er lebte in einem Hotel in Montreux, wo er am 5. Juli 1977 starb. Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters (1953); Kunstpreis der Brandeis Universität (1963/64); Orden des National Institut of Arts and Letters (1969).

EAN: 9783498046415
ISBN: 3498046411
Untertitel: Lesebändchen.
Verlag: Rowohlt Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: September 1997
Seitenanzahl: 816 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Renate Gerhardt, Hans-Heinrich Wellmann, Klaus Birkenhauer
Format: gebunden
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