EBOOK

Ich lasse meinen Träumen Flügel wachsen


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gebunden
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Juli 1996

Beschreibung

Inhalt

Schon früh war Anais Nin von dem unbändigen Drang getrieben, alles um sie herum zu beobachten und zu verstehen, Gesten und Regungen anderer Menschen auch ihre eigenen wahrzunehmen, zu ergründen und in Worte zu fassen. Konflikte, Freud und Leid ihrer Freunde bleiben ihr nicht verborgen, bewegen sie tief. Besonders betroffen ist sie vom harten Lebenskampf ihrer Mutter, die sie und ihre beiden Brüder mit Näharbeiten durchzubringen versucht. Die Familie war von Paris nach New York gezogen, nachdem der geliebte Vater die Familie um einer anderen Frau willen im Stich gelassen hatte. Um die Mutter zu entlasten, sitzt Anais Malern Modell und zieht sogar eine Heirat mit einem reichen Kubaner in Erwägung, um endlich die Mutter von allen finanziellen Sorgen zu befreien... Zum Schreiben bleibt Anais wenig Zeit, und doch nutzt sie jede freie Minute, selbst während kurzer Pausen im lärmenden Foyer eines Hotels. Im Mittelpunkt dieses Tagebuchs steht jedoch ihre Beziehung zu Hugo (Hugh Guiler), den sie bei einer nachbarlichen Gartenparty kennenlernt. Er ist für sie das Idealbild eines Mannes, empfindsam und kraftvoll, intelligent, gebildet, aktiv und doch innerlich zerrissen. Dies führt zu Konflikten, zu ersten Liebesschmerzen. Anais lebt in dem ständigen Konflikt, ihre intellektuellen Ansprüche und ihre Weiblichkeit zu vereinen, und beschreibt mit einer unglaublichen Ehrlichkeit und Klarheit ihre Entwicklung hin zu einer selbstverantwortlichen und doch sehr weiblichen Frau.

Portrait

Anais Nin wurde am 21. Februar 1903 in Neuilly bei Paris geboren. Als ihr geliebter Vater, der Musiker und Komponist Joaquin Nin seine Frau verließ, wanderte die Familie 1913 nach Amerika aus. 1914 begann Anais Nin, Tagebuch zu schreiben, ab 1920 schrieb sie auf Englisch. Als Fünfzehnjährige verließ sie die Schule und versuchte, sich als Autodidaktin weiterzubilden. 1921 lernte sie Hugh Guiler kennen, den sie 1922 heiratete und mit dem sie sich in Louvecienne bei Paris niederließ. 1931 begann ihre intensive Freundschaft mit Henry Miller. Beide haben einander künstlerisch stark beeinflußt. Anais Nin starb 1977 in Los Angeles.
EAN: 9783485007573
ISBN: 3485007579
Untertitel: Die frühen Tagebücher 1921-1923.
Verlag: Nymphenburger Verlag
Erscheinungsdatum: Juli 1996
Seitenanzahl: 347 Seiten
Format: gebunden
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