EBOOK

Geschichte des politische Denkens 4. Das 20. Jahrhundert


€ 19,95
 
kartoniert
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September 2010

Beschreibung

Beschreibung

Die politische Kultur der westlichen Welt in einer breit angelegten Gesamtschau. Von den Griechen und ihrer Entdeckung von Politik und Demokratie, über die Römer und die christliche Welt bis zur Gegenwart, die vom Kampf um Menschenrechte und dem Totalitarismus zugleich gezeichnet ist, wird das ganze Spektrum des Politischen Denkens vorgestellt. Band 4/1: Beginnend mit den Dystopien von Aldous Huxley und George Orwell wird das Denken von Max Weber und Carl Schmitt sowie die neoklassische politische Philosophie von Hannah Arendt und Leo Strauss erläutert. Umfangreiche Kapitel beleuchten außerdem das politische Denken in Russland und China, die Konservative Revolution sowie den italienischen Faschismus und den Nationalsozialismus. Mit Kurzbiografien und ausführlichen Bibliografien der Primär- und Sekundärliteratur.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Grundlagenwerk zu Politik und Philosophie Die großen Theorien und Denker Weiterführende Quellen- und Literaturangaben Mit Zeittafeln, Grafiken und Personenregister

Portrait

Henning Ottmann ist Professor für Politische Wissenschaft an der Universität München; bei J.B. Metzler ist erschienen: "Nietzsche-Handbuch", 2000 (Hg.).

Pressestimmen

Für die wissenschaftliche Arbeit bestens geeignet, aber letztlich für jeden politisch interessierten Menschen ein Gewinn zum Verständnis der breiteren Zusammenhänge weltweiter Entwicklungen. www.buchinformationen.de
Henning Ottmanns Opus magnum ist im 20. Jahrhundert angekommen. Mit diesem ersten Teilband eröffnet er den vierten Band über die Geschichte des politischen Denkens und rückt systematisch betrachtet den Totalitarismus und seine Überwindungen in den Mittelpunkt, formuliert dabei aber unter den Hand zugleich auch einen großen Entwurf zum Thema soziale Utopien und Dystopien. pw-portal.de, portal für politikwissenschaft
Aufgrund der autonomen Struktur jedes Kapitels - mit guten Zusammenfassungen und Literaturverweisen - ist das Buch gleichzeitig ein übersichtliches Nachschlagewerk. Selbst Fachleute werden hier neue Zusammenhänge oder unbekannte Details entdecken. www.e-politik.de
Sehr verdienstvoll ist es, dass Ottmann jenseits des üblichen Eurozentrismus einen eigenen Abschnitt dem politischen Denken der chinesischen Revolution widmet und dabei auch die politischen Implikationen der klassischen Philosophie (Konfuzius, Menzius u.a.) einbezieht. ekz.bibliotheksservice
Ottmann sagt immer alles sehr direkt, und das ist einer der ganz großen Vorzüge des Buches. Fachbuchjournal
Wie schon in den vorherigen Bänden zeichnet sich auch dieser durch eine auf detaillierten Recherchen beruhende, weitreichende Kenntnis der Primärquellen sowie der Forschungsliteratur aus. Widerspruch
Henning Ottmanns Standardwerk bewährt sich also auch in diesem Band wieder als bestes und umfassenstes Lehr- und Einführungsbuch Politischen Denkens, das es auf weiteres geben dürfte. Phil. Jahrbuch
EAN: 9783476016331
ISBN: 3476016331
Untertitel: Der Totalitarismus und seine Überwindung.
Verlag: Metzler Verlag, J.B.
Erscheinungsdatum: September 2010
Seitenanzahl: XII
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

gavagai - 03.01.2011, 22:57
Detail- und beziehungsreicher Band über die erste Hälfte des 20. Jhdts.
Das Opus Magnum des emeritierten Professor Henning Ottmann ist die mehrbändige Geschichte des politischen Denkens . Davon liegt hier Band IV/1: Das 20. Jahrhundert. Der Totalitarismus und seine Überwindung vor, Band IV/2 folgt noch. Der Band IV/1 legt den Schwerpunkt auf die erste Hälfte des 20. Jhdts. Er gliedert sich im Wesentlichen in acht Teile: I. Dystopien (Wells, Capek, Samjatin, Huxley, Orwell) II. Max Weber (1864-1920) oder Standhalten im »Gehäuse der Hörigkeit« III. Politisches Denken in Rußland vor, während und nach der Oktoberrevolution IV. Die Konservative Revolution (Arthur Moeller van den Bruck, Thomas Mann, Oswald Spengler, Ernst Jünger) V. Carl Schmitt (1888-1995) oder Politisches Denken für alle Fälle VI. Faschismus und Nationalsozialismus VII. Politisches Denken in China vor und nach der Revolution (KangYouwei, SunYat-sen, Mao, die ältere chinesische Philosophie und ihre aktuelle Bedeutung) VIII. Neoklassische politische Philosophie (Arendt, Voegelin, Strauss) Der Beginn mit einem ausführlichen Teil zu den literarischen Dystopien ist einerseits ungewöhnlich, andrerseits signalgebend für die kommenden totalitären Regime. Max Weber veranlasst zur Erörterung einer der vielen Kontroversen, die das gesamte Jahrhundert durchzogen: den Streit um die Wertfreiheitsthese. Der Schwerpunkt liegt dann auf den totalitären Regimen in Russland, Deutschland, Italien und China. Der achte Teil behandelt die große Intellektuelle Hannah Arendt, den Politologen Eric Voegelin und den politischen Philosoph Leo Strauss. Unter deren Schirm werden zahlreiche Themen, wie Zionismus und Naturrecht abgehandelt. Von großer Sachkenntnis getragen ergeben sich zahlreiche Rückbezüge in frühere Jahrhunderte, so dass ein enges Gewebe entsteht. Dabei versucht Ottmann immer ein differenziertes Urteil abzugeben. Die grossen Verbrecher der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts, allen voran Hitler, Mao und Stalin (alphabetisch) werden ausführlich diskutiert. Aufschlussreich ist beispielsweise die Diskussion, in wie weit die Totalitarismen als politische Religionen einzustufen sind oder warum die westliche Doktrin des Marxismus gerade in Russland und China auf so grosse Resonanz stieß. Vieles aus dem 20. Jahrhundert fehlt, jedoch (hoffentlich) nur, weil es im Band 4/2 behandelt werden wird. Durch den Detail- und Bezugsreichtum und den verständlichen Stil eignet sich dieser Band sowohl für den Experten als auch die Studierenden der einschlägigen Richtungen als auch für alle an der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts interessierten Laien. Unbedingt zuschlagen!