EBOOK

Thunderhead


€ 10,99
 
kartoniert
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August 2002

Beschreibung

Beschreibung

Vor tausenden von Jahren hat im amerikanischen Südwesten ein mysteriöser Indianerstamm Straßen gebaut und Städte errichtet, bis diese Kultur auf rätselhafte Weise zusammenbrach. Der Hauptort, die goldene Stadt Quivira, verschwand für immer. Die Expedition, die das Geheimnis aufdecken soll, kämpft nicht nur gegen Hitze und Wüstensand - ihr Gegner ist das Böse an sich.
Eine hochbrisante Mischung aus Archäologie, Technik, Horror und Spannung.

Portrait

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim "American Museum of Natural History" in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, "Relic", dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher ("Der Codex", "Der Canyon", "Credo", "Der Krater") und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA.
Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das "American Museum of Natural History" in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers "Relic", Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher ("Das Patent", "Eden"). Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey.
EAN: 9783426621585
ISBN: 3426621584
Untertitel: Roman. 'Knaur Taschenbücher'.
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: August 2002
Seitenanzahl: 576 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Thomas A. Merk
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Holz Klaus - 25.06.2009, 18:22
Professioneller Standard
Ich habe das Buch nun zu 90 % durchgelesen, erwarte aber jetzt keine großen Überraschungen mehr - Überraschungen waren auch bisher Mangelware. Insgesamt zwar gut geschrieben (man bemerkt die Professionalität der Autoren) jedoch nichts überraschendes und schon gar nichts neues. Für einen verregneten Tag an dem man nichts besseres vorhat, sicherlich empfehlenswert. Kann man lesen, ist aber auch kein Meilenstein.
Polar - 24.05.2008, 20:15
Spurenleser
In Thunderhead breiten die Autoren den Mythos einer frühen spanischen Expedition zur sagenumwobenen Stadt Quivia und das Leben des ausgestorbenen Indianerstamms der Anasazi samt überlieferter Artefakten und Ritualen aus. Kritisch gewähren sie außerdem einen Eindruck in eine Museumspolitik, bei der es vor allem darauf anbekommt, sich einen Namen zu verschaffen. Zu Anfang deuten Preston/Child den Schrecken nur an und widmen sich ausführlich der Entstehung einer Expedition. Ein reizvoller Vorlauf für den Horror, der die Leser erwartet. Dass das Entsetzen stilbildend bei Preston/Child ist, wissen seine Hörer. Es sind die Launen der Natur, die Mutationen, die im Dunklen überlebt haben, die plötzlich ans Tageslicht brechen. Das Strickmuster bleibt gleich. Es führt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit archaischen Strukturen zusammen, mischt Aberglaube mit der Naturwissenschaft und betont zumeist, wie brüchig, wie nah am Abgrund die Menschheit lebt. Nora, die Tochter eines verschollenen Archäologen begibt sich mit einem Trupp interessanter Forscher auf die Spur nach der sagenumwobenen Stadt Quiviva. Ähnlich dem Atlantis-Mythos verspricht ihre Entdeckung Erkenntnisse, in deren Besitz Wissenschaftler unbedingt kommen wollen. Preston/Child gelingt es, Interesse für die Archäologie zu wecken, ihrer Arbeitsweise nachzugehen, Gefahren wie Erkenntnisse gegeneinander abzuwägen. Indem die Expedition nicht direkt zurück ins Museum zurück führt, sie erst einen Abgrund an Schrecken durchschreiten muss, die Vergangenheit als etwas erscheint, das man besser hätte ruhen lassen, beweist einmal mehr das Wissenschaft egal wie sie betrieben wird, nicht immer die gewünschten Ergebnisse erzielt. Preston/Child wissen das. Ihre Bücher beinhalten immer eine unterschwellige Warnung. Doch wenn sie so kenntnisreich und spannend vorgetragen wird, folgen wir den Autoren nur zu gern.
Michael Kleerbaum - 06.05.2005, 13:10
Spannend bis zu letzten Seite
Endlich ist das neue Buch der beiden Autoren auch als Taschenbuch erhältlich. Und wie gewohnt hat man den Eindruck, das sich die beiden wieder ausführlichst mit dem Thema beschäftigt und sehr gut recherchiert haben. Jedenfalls kann man dem Buch keine Oberflächlichkeit vorwerfen. Dies ist nach "Mount Dragon" schon der zweiten Roman, der in der Gegend um die San-Christobal-Berge spielt, also kann man davon ausgehen, das New York als Schauplatz für Lincoln/Child nichts mehr hergibt. Eigentlich schade, weil gerade dort ihre beiden IMO spannendsten Horrorthriller spielen. Egal, auch dieser Roman ist wieder mit subtilen Horror und viel Spannung durchsetzt und man erfährt einiges über die real auf unerklärlicher Weise ausgestorbenen Anasazi-Indianer. Und man "trifft" auf einen alten Bekannten aus "Das Relikt" und "Attic".