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Täuschung


€ 9,99
 
kartoniert
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November 2000

Beschreibung

Beschreibung

»Ein dolles Buch. Dieser Philip Roth - er ist schon ein Witzbold hohen Ranges, also ein seltener Vogel. In Berlin sagt man: Ich habe mir amüsiert wie Bolle.« MARCEL REICH-RANICKI IN DER FAZ »Bei der Geliebten tritt das alltägliche Leben in den Hintergrund«, schreibt Roth. In »Täuschung« erweist er sich als brillanter Beobachter menschlicher Leidenschaften und führt uns in die engumgrenzte Welt einer ehebrecherischen Beziehung, und dies mit einer Direktheit, die in der amerikanischen Literatur ihresgleichen sucht. Die Handlung des Buches findet in Gesprächen statt - meist hören wir die beiden Liebenden vor oder nach dem Liebesakt. Mehr geschieht nicht, aber mehr ist auch gar nicht nötig.

Portrait

1998 erhielt Philip Roth für <Amerikanisches Idyll> den Pulitzerpreis. Im gleichen Jahr wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Philip Roth ist der einzige lebende Amerikaner, dessen Werk in einer umfassenden, maßgeblichen Gesamtausgabe von der Library of America herausgegeben wird.

Pressestimmen

Ein dolles Buch. Dieser Philip Roth - er ist schon ein Witzbold hohen Ranges, also ein seltener Vogel. Marcel Reich-Ranicki in der FAZ
EAN: 9783499229275
ISBN: 3499229277
Untertitel: Originaltitel: Deception. 'rororo Taschenbücher'.
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum: November 2000
Seitenanzahl: 176 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Jörg Trobitius
Format: kartoniert

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Kundenbewertungen

Polar - 01.03.2008, 11:42
Habe ich, habe ich nicht
Seitensprünge werden zumeist im Gespräch gestanden, überwunden oder führen zur Trennungen. So verwundert es nicht, dass Philip Roth in seinem Roman Täuschung den Dialogroman wiederbelebt. Allerdings hat die Ehefrau es, als sie den Beweis findet, mit einem Schriftsteller zu tun und der flüchtet sich in das Argument, alles sei nur ausgedacht, Stoff seiner Fantasie. Ob der Betrug dabei nur vorgestellt ist, wahrhaftig stattgefunden hat oder stattfindet, ist ein Spiel, dem sich Philip im Roman leidenschaftlich hingibt. Den Vorwürfen, denen er sich ausgesetzt sieht, begegnet er mit Lügen. Ein allseits bewährtes Mittel, sich Zeit zu verschaffen, die erste Welle an Empörung zu überstehen. Und so verschwimmen nach und nach die Grenzen. Dass Schriftsteller sich oft der Tatsache ausgesetzt sehen, nicht mehr zu wissen, was real, was nur erdacht ist, kommt einer Berufskrankheit gleich, für die es weder eine Krankschreibung, noch das passende Medikament gibt. Philip Roth macht das Beste daraus. Er schreibt eine furiose Geschichte, die es schwermacht, sich auf eine Seite zu stellen, und bei der so etwas wie Moral fehl am Platze ist.