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Was ihr wollt


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kartoniert
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August 2001

Beschreibung

Beschreibung

Ein Hamletsches Zaudern ist den Figuren in >Was ihr wollt< völlig fremd: Durch ihr intensives Wollen wird der Gang der Handlung angetrieben, und die einzelnen Versatzstücke werden zu einer virtuosen poetisch-musikalischen Einheit gefügt, in der sowohl die Erfüllung des Verlangens als auch die Enttäuschung über dessen Vergeblichkeit ihren Platz finden.

Portrait

»William Shakespeare, getauft 23.4.1564 in Stratford-upon-Avon, gest. 23.4.1616 ebenda. Dramatiker Lyriker. Erziehung an der Lateinschule Stratford, seit Ende der 80er Jahre Schauspieler, um 1585 Übersiedlung nach London, wo er als Regisseur, Dramaturg und Bühnenschriftsteller blieb. 1592 erste Erwähnung als erfolgreicher Dramatiker und Schauspieler, Anschluss an Lord Chamberlain¿s Company, von 1597 an Mitinhaber des Globe-Theaters. Um 1610 Rückkehr nach Stratford als angesehener, begüterter Mann. Die erste maßgebliche Gesamtausgabe von Shakespeares Werken ist die Folio-Ausgabe von 1623.« Zitiert aus dem Theaterlexikon
EAN: 9783423124867
ISBN: 3423124865
Untertitel: 'dtv'.
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: August 2001
Seitenanzahl: 304 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Frank Günther
Format: kartoniert

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Polar - 26.06.2008, 13:29
Viola
In Shakespeares Welt geht es turbulent zu. Vor allem in seinen Komödien. Da strandet man schon mal leicht an fremden Küsten und verliert den Bruder im Sturm. Viola sieht sich gezwungen, sich als Junge zu verkleiden, um ihr Überleben zu sichern. Verkleidungen, Verwechslungen, Männer treten als Frauen, Frauen als Männer auf. Bei Shakespeare erscheint es manchmal so, als habe er seine Komödien gebraucht, um sich von seinen blutrünstigen Tragödien zu erholen. Viola tritt in den Dienst des Herzogs Orsino. Nicht nur, dass der Zwillingsbruder nur scheinbar tot ist, die von Orsino angebetete Olivia sich ausgerechnet in die verkleidete Viola verliebt, es werden Streiche mit gefälschten Briefen ausgeheckt, die dem Verwalter Malvolio glauben lassen, ausgerechnet Olivia habe sich in ihn verliebt, und als auch noch der Tod geglaubte Bruder auftaucht und für seine verkleidete Schwester gehalten wird, ist die Verwirrung groß und die Turbulenzen nehmen gegen den Schlussakt hin so zu, dass alles einem gordischen Knoten gleicht, der durchtrennt werden muss. Auch hier beweist Shakespeare sein Geschick für bühnenwirksame Stoffe und parodiert sich darin. Mit einer wunderbaren Leichtigkeit gehen die Verwicklungen ineinander über und streben der Widervereinigung von Bruder und Schwester entgegen. Eine der großen Komödien Shakespeares.