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Les vacances de Maigret


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kartoniert
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Mai 2001

Beschreibung

Innenansichten

Portrait

Georges Simenon, französischsprachiger belgischer Autor, wurde am 13.2. 1903 in Liège geboren. Bereits als 20jähriger arbeite er als Journalist, zunächst für eine Zeitung seiner Heimatstadt, später für die "Pariser Blätter". Seit 1930 hat Simenon neben seiner journalistischen Tätigkeit Romane verfasst. Um 1970 wandte er sich völlig seiner schriftstellerischen Leidenschaft zu, das Schreiben wurde für Simenon zu einer Selbsterkundungsreise. Von den autobiographischen Werken sind insbesondere "Als ich alt war" (1970) und "Intime Memoiren" (1982) hervorzuheben. Simenon hat ein grandioses Gesamtwerk hinterlassen. Mehr als 200 Romane wurden unter seinem Namen veröffentlicht, weitere Romane, etwa im selben Umfang, wurden unter seinen 20 Pseudonymen herausgebracht. Triebfeder seines Schreibens war die "Neugier auf den Menschen". So schrieb Federico Fellini "Simenons Romane sind wie ein Traum, der dem Leben gleicht und uns vielleicht hilft, das wirkliche Leben zu deuten und zu lieben". Zum Publikumserfolg wurden in erster Linie jedoch seine Detektivromane mit dem Pariser Kriminalkommissar Jules Maigret. Seinen ersten Detektivroman "Pietr der Lette" verfasste er 1931, den letzten dieser Reihe 1972. Eindrucksvoll sind ebenso seine Erzählungen der Reihe der "non-Maigrets", die ihm auch seitens bekannter Schriftsteller wie H. Miller und A. Gide großen Lob einbrachten. Seine Detektivromane zeigen Konfliktmuster, die der Protagonist, Kommissar Maigret, nicht durch logische Schlussfolgerungen löst, sondern durch intuitive Vorangehensweise und seine Gabe, sich in Zusammenhänge und Situationen zu versetzen. Georges Simenon ist am 4. 9. 1989 in Lausanne gestorben.
EAN: 9782253142331
ISBN: 2253142336
Untertitel: Sprache: Französisch.
Verlag: Hachette
Erscheinungsdatum: Mai 2001
Seitenanzahl: 189 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Zugfahrer - 01.10.2010, 13:41
Lieblings-Maigret
Die Maigret-Geschichten begleiten mich jetzt schon viele Jahre und stehen auch immer wieder ganz oben auf meiner Lektüre-Liste, zumal man die Geschichten auch mehrmals lesen kann, da es - zumindest für mich - nicht so sehr um den Kriminalfall, als vielmehr um die Atmosphäre geht. Und diese Atmosphäre ist ganz das Frankreich und Paris einer zwischenzeitlich (im Zuge der Globalisierung?) vergangenen Zeit. Aber in diesen Büchern hat man das Typische noch so ganz und gar unverfälscht. Es gelingt Simenon mit nur ganz wenigen Worten eine Atmosphäre zu schaffen, bei der man den Geschmack auf der Zunge, den Geruch in der Nase (es geht eben auch ums Essen) und die Bilder vor Augen hat. Und wenn ich mich entscheiden müsste, wäre sicherlich Les vacances de Maigret mein Favorit, weil hier die augenzwinkernde Menschlichkeit Maigrets am besten zum Ausdruck kommt. Einfach ein großer Lesespaß.