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Sozialstaat und christlich-sozialer Gedanke


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kartoniert
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Dezember 2007

Beschreibung

Beschreibung

Unterhalb und neben den Landeskirchen entstanden im 19. Jahrhundert in enger Anlehnung an die bürgerliche Vereinsbewegung christliche Verbände, so auch die von Johann Hinrich Wichern (1808-1881) ins Leben gerufene Innere Mission. Sie sollte primär der zunehmenden Entkirchlichung und Säkularisierung begegnen. Wichern hatte erkannt, dass die Kirche sich zu diesem Zweck vor allem sozial engagieren müsse. So ist Wichern (kirchen-)historisch neu zu bewerten: Zwar fördert er durch sein Tun soziale Reform und Entstehung des Sozialstaats; beide sind aber Nebenprodukte seines eigentlichen Wollens, die Gesellschaft volksmissionarisch zu durchdringen.Mit dem Instrumentarium der Religionssoziologie zeigt Sturm, dass Wicherns Weg einer religiösen Erneuerung durch Diakonie deshalb erfolgreich und modernitätsfähig war, weil er seine Konzepte konsequent an die besonderen Bedingungen und Möglichkeiten von Religion in der modernen Gesellschaft band. Dabei entwickelte Wichern neue Darstellungsformen der Religion sowie spezifisch religiöse Einwirkungsmöglichkeiten im Bereich der sozialen Gestaltung.

Portrait

Dr. Stephan Sturm ist Lehrer in Porta Westfalica.
EAN: 9783170168794
ISBN: 3170168797
Untertitel: Johann Hinrich Wicherns Sozialtheologie und ihre neuere Rezeption in systemtheoretischer Perspektive. 'Konfession und Gesellschaft'.
Verlag: Kohlhammer W.
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Seitenanzahl: 320 Seiten
Format: kartoniert
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