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Das antike Denken in der Philosophie Schellings


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kartoniert
Noch nicht erschienen
Januar 2004

Beschreibung

Beschreibung

Der nachkantische Idealismus formuliert sich ¿ bei Schelling und Hegel zumal ¿ wesentlich als Auseinandersetzung mit der Geschichte der Philosophie. Auch darin verdankt er sich Kant. Die kritische Wende er¿ffnete einen grundlegend neuen Zugang zur Tradition und ihrer antiken Begr¿ndung: Zu Platon und dem Neuplatonismus vor allem, zur platonistischen Tradition bei den Kirchenv¿rn, Augustinus insbesondere, und zur Renaissance. Die Aneignung der Aristotelischen Ontologie und Metaphysik kommt sp¿r bedeutsam hinzu. Die in diesem Band versammelten Beitr¿ zeigen, wie sehr die spekulativen Str¿me des antiken Denkens und seiner Tradition in Schellings Philosophie pr¿nt sind und zu ihren Voraussetzungen geh¿ren.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt:
Jörg Jantzen: Vorwort
Xavier Tilliette: Schelling im Gespräch mit den Alten. Il pitagorismo dell'Identità
Rüdiger Bubner: Platon im Denken Schellings
Juichi Matsuyama: Die Vereinigung des Entgegengesetzen. Zur Bedeutung Platons für Schellings Naturphilosophie
Damir Barbaric: Schellings Platon-Interpretation in der >Darstellung der reinrationalen Philosophie<
Michaela Boenke: »In den Netzen der Vernunft«. Schellings reinrationale Philosophie
Claudia Bickmann: Schellings Identitätsform im Lichte der Dialektik Platons
Guiseppe Riconda: Platonismus und moderne Philosophie. Die Bedeutung der Bezugnahme Schellings auf Platon in der >Propädeutik< und in den >Weltaltern<
Federica Viganó: Schelling liest Platons >Timaeus<. Die Erneuerung zwischen Platon und Kant
Pasqualino Masciarelli: Zwischen Geschichte des Pantheismus und Theorie des Vorstellungsvermögens. Beiträge zum platonischen Pythagoreismus zu Zeit von Schellings frühen Schriften
Gian Franco Frigo: Die Rolle der Mythologie in der Spätphilosophie Schellings
Alfred Denker: Schelling und Aristoteles
Walter E. Ehrhardt: Das Ende der Antike in Schellings Philosophie der Offenbarung
Lidia Procesi: Der Prolog des Johannesevangeliums in Schellings Philosophie der Offenbarung
Rainer Adolphi: Warum ist überhaupt Zeit und nicht vielmehr ewiges Sein und Wahrheit? Schellings spekulative Theorie der Zeit und ihre antiken Bezüge - Eine Skizze
Kazuko Yamaguchi: Altertum und Kunst beim späten Schelling
Francesco Moiso: Die Antike in der Philosophie der Kunst
Christian Danz: »Der Vater ist nicht wirklich ohne den Sohn«. Erwägungen zu Schellings Auseinandersetzung mit Athanasius von Alexandrien
Peter L. Oesterreich: »Der umgekehrte Gott«. Augustinus' Einfluß auf Schellings Rede vom Bösen
Tonino Griffero: »Wie die Alten sagen...« Bemerkungen zum Verhältnis von Schelling zu Oetinger
Guido Cusinato: Die Ekstase des Ich und der Begriff der Idee beim späten Schelling
Stephan Otto: Das »Symbolum der wahren Philosophie«. Die nolana philosophia und ihre Vermittlung durch Jacobi an Schelling
Manfred Baum: Platon und die Kritische Philosophie
Michael Franz: Patristische Philosophie in Tübingen um 1790. C. F. Rößler und seine Bewertung des Neuplatonismus
Paul Ziche: Systemkonzepte der antiken Mathematik bei Schelling. Zur Interpretation des Postulate-Begriffs in Schellings Frühphilosophie
Mischa von Perger: »Die ästhetischen Ideen«. Hölderlins Plan, mit Hilfe Platons das Schöne zu analysieren
Endre Kiss: »Ein Leibniz unseres Zeitalters« oder zwischen Hegel und Schad. Ein neuer Beitrag zur Deutung der Platonischen Wendung Schellings
Ingrid Strohschneider-Kohrs: Bilder und Gegenbilder goethezeitlicher Antike-Rezeption
EAN: 9783772819124
ISBN: 3772819125
Untertitel: 'Schellingiana'.
Verlag: Frommann-Holzboog
Erscheinungsdatum: Januar 2004
Seitenanzahl: XXIV
Format: kartoniert
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