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Der Mythos vom Matriarchat


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kartoniert
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Februar 1999

Beschreibung

Beschreibung

Der erste Teil dieser Studie beschäftigt sich mit der Nachprüfung der von Bachofen angeführten Zeugnisse aus der Antike. Sie zeigt, daß die gesellschaftliche Situation der Frauen in einigen Ländern der alten Welt, z.B. Lykien, Ägypten und im minoischen Kreta, sehr viel besser gewesen ist als in anderen, daß man aber von einem Matriarchat keinesfalls sprechen kann. Der zweite Teil der Studie versucht im wesentlichen an Hand ethnologischen Materials den Gang der Entwicklung zu rekonstruieren, die Geschichte der Familie in Jägergesellschaften und bei frühen Ackerbauern zu beschreiben und die Gründe zu nennen für die zunehmende Unterdrückung der Frauen. Am Beispiel nordamerikanischer Indianer, der Irokesen und der Pueblo-Hopi, werden die besonderen Bedingungen geschildert, die ausnahmsweise zu einer außerordentlich günstigen gesellschaftlichen Stellung von Frauen in frühen Gesellschaften führen konnten.

Portrait

Uwe Wesel, geboren 1933 in Hamburg, Studium der Klassischen Philologie und der Rechtswissenschaften. Von 1968 bis zu seiner Emeritierung im März 2001 Professor für Rechtsgeschichte und Zivilrecht an der Freien Universität Berlin. Mitglied des P.E.N. Zahlreiche Publikationen und Mitarbeit bei Fachzeitschriften, der SDZ und der ZEIT. Der Autor lebt in Berlin.
EAN: 9783518279335
ISBN: 3518279335
Untertitel: Über Bachofens Mutterrecht und die Stellung von Frauen in frühen Gesellschaften vor der Entstehung staatlicher Herrschaft. 'suhrkamp taschenbücher wissenschaft'. 10. Auflage.
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Erscheinungsdatum: Februar 1999
Seitenanzahl: 167 Seiten
Format: kartoniert
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