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Max und Moritz im Kohlenpott


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gebunden
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September 1991

Beschreibung

Beschreibung

Jott Wolfs "Max und Moritz im Kohlenpott" ist ein Genuss für alle Freunde der Ruhrgebietssprache. Und auch Wilhelm Busch hätte sicher Spaß an diesem Buch gefunden, das die Schoten seiner beiden Rotzigen so locker und frech erzählt.

Portrait

Wilhelm Busch, 15. 04. 1832 Wiedensahl bei Hannover - 9.01.1908 Mechtshausen bei Seesen. Er brach das 1847 in Hannover begonnene Maschinenbaustudium 1851 ab und schrieb sich stattdessen an der Düsseldorfer Kunstakademie ein. 1852 - 53 setzte er das Studium in Antwerpen fort, 1854 wechselte er nach München. Hier blieb er bis 1868; 1869 bis 1872 wohnte er in Frankfurt a. M., danach in Wiedensahl, bis er 1898 zu seinem Neffen nach Mechtshausen zog. Er konnte sich als Maler nicht durchsetzen, aber als Zeichner und Karikaturist. Mit "Max und Moritz' (1865) begann die Zeit der Bildergeschichten. Wilhelm Busch machte sich auch als Lyriker einen Namen.

Leseprobe

Gedönsrat Lämpel war zwar tüchtich,
Aber auch nach Tabak süchtich.
Denn mit viele böse Blagen
Mußter ständich sich rumschlagen.
Und so tater sich gewöhnen,
Sich an Abend ein zu dröhnen.

Max und Moritz wolln ma schaun,
Wiesen vore Omme haun.
Kannz drauf wetten, kannz drauf an,
Die wat aufe Fanne ham.
Wie ma widder Sonntach war,
Is für Jungs et klärkenklar.

Wie Lämpel tut mit alle vieren,
En Popenklavier matretieren,

Mitten Bruch, en echten flotten,
Knackense den Dönsrat-Kotten,
Wo ne riesen Piepe stand.
Max, der nimmt se inne Hand,
Kumpel holt sich ausse Tasche
Fix ne Böllerpulverflasche,
Und dann haunse, rappezopp,
Pulver innen Piepenkopp.
Wie se machen sich von Acker,
Beömmeln sich zwobeiden Racker.

EAN: 9783922750161
ISBN: 3922750168
Untertitel: Die Rotzigen vonne Ruhr. 8. , veränd. Aufl. Illustriert.
Verlag: Henselowsky Boschmann
Erscheinungsdatum: September 1991
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: gebunden

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Anonym - 23.06.2010, 14:07
Ruhrpott für Jedermann
Dies ist ein sehr gutes Buch. Es ist komplett in Altdeutsch geschrieben, wie es die Großeltern mal sprachen und bietet Unterhaltung pur. Durch die Worterklärungen am Fußende der Seiten verliert man auch nicht den Überblick und erlebt doch so manche Überraschungen, welche Wörter wir davon doch noch heute kennen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch nur zu Empfehlen. Es erzählt etwas über die Vergangheit, wobei der Humor nicht zu kurz kommt, ganz im Sinne von Max und Moritz.