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Philosophie der Lust


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April 2012

Beschreibung

Beschreibung

«Die Lust ... bildet gewissermassen die Vorschule zur Moralität.» 
Philosophische Reflexionen über die Lust und Positionen, die wir heute als hedonistisch bezeichnen würden, gab es schon vor Epikur. Doch war er es, der das subjektive Anliegen eines Strebens nach Lust zu einer anthropologischen Konstante und diese Erkenntnis zur Grundlage eines Gegenentwurfes zur klassischen Philosophie erhob. Damit prägte Epikur ein für allemal die hedonistische Tradition des abendländischen Denkens. 
Die vorliegenden Studien nehmen einzelne Aspekte des philosophischen Lustdiskurses von der Antike bis zur Neuzeit in den Blick. 
Beiträge:
Edwin J. de Sterke: «Doppelt ist die Freude». Zum Protagoras im Spiegel des platonischen Lustdiskurses 
Michael Erler: Schmerzfreiheit als Lust. Traditionelles in Epikurs Hedonekonzept 
Günther Mensching: Ist Epikur wirklich ein Hedonist? 
Francesca Longo Auricchio: Lacunous Hedonism. Tradition and Innovation in the Study of the Herculanean Papyri 
Giuliana Leone: Reconstructing PHerc. 1783/1691/1010 and PHerc. 1149/993 (Epicurus, On nature, Book I) 
Giovanni Indelli: 'Hdonh¢ and ¿du¢z in the Herculaneum Papyri 
Jürgen Hammerstaedt: Leib, Seele und Umwelt. Überlegungen zum Hedonismus des Diogenes von Oinoanda 
Holger Essler: Die Lust der Freundschaft und die Lust des Freundes von Epikur bis Cicero 
Beate Beer: Lust und Verlust in Lukrez' De rerum natura 
Thomas Baier: Lust und Leid des labor in Vergils Georgica 
Martin Baumann: Lust und Mystik. Bernhard von Clairvaux und Meister Eckhart 
Jean-Charles Darmon: De l'épicurisme chrétien et de ses variations entre Âge baroque et Lumières 
Gianni Paganini: Il piacere dell'amicizia. Hobbes, Gassendi e il circolo neo-epicureo dell'Accademia di Montmor 
Antony McKenna: Le débat sur le plaisir et sur le bonheur à l'âge classique 
Ursula Pia Jauch: Herr Maschine im Land der Lust. Einige Randbemerkungen zu Julien Offray de La Mettries École de la Volupté 
Anthony A. Long: Bentham, Mill and Sidgwick on Epicurean Hedonism 
Wolfgang Rother: Der Lustbegriff im deutschen Idealismus: Kant, Reinhold, Hegel

Portrait

Die Herausgeber Michael Erler, geb. 1953, studierte Physik, Mathematik, Klassische Philologie, Philosophie in Köln und London (University College) 1977. Promotion (Köln) 1985. Habilitation (Konstanz) 1986. Heisenberg- Stipendiat 1987/88. Junior Fellow Center for Hellenist Studies Washington D.C. Fellow Institute for Advanced Study Edinburgh 1990; Professor für Klassische Philologie (Latein) Erlangen 1989. Ordentlicher Professor für Klassische Philologie (Gräzistik) Würzburg 1991. Präsident International Plato Society 2001¿2004. Präsident Gesellschaft für Antike Philosophie 2007¿2010. Präsident Sokratische Gesellschaft ab 2010. Wolfgang Rother, geb. 1955, studierte Philosophie, Theologie und Germanistik in Marburg, Tübingen und Zürich. Er ist Privatdozent für Philosophie an der Universität Zürich und Mitherausgeber des Grundrisses der Geschichte der Philosophie sowie mehrerer wissenschaftlicher Buchreihen ¿ darunter der Schwabe Epicurea. 
EAN: 9783796527654
ISBN: 3796527655
Untertitel: Studien zum Hedonismus. 5 Abbildungen.
Verlag: Schwabe Verlag Basel
Erscheinungsdatum: April 2012
Seitenanzahl: 343 Seiten
Format: gebunden
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