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Der Mitmensch


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kartoniert
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März 2012

Beschreibung

Beschreibung

In der vorliegenden Untersuchung wird der Versuch unternommen, das Problem der menschlichen Identität von der Vorstellung der geschlossenen Autonomie bzw. der Heteronomie des menschlichen Selbst zu befreien. Anhand der praktischen Philosophie Martin Heideggers (frühe Vorlesungen 1919-26 und Sein und Zeit) sowie der Anthropologie Karl Löwiths (Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen) wird der Begriff des sozialen Charakters menschlichen Selbstverstehens und der Selbstbestimmung dargestellt. Ziel der Untersuchung ist es, auf elementare soziale Lebensformen zu verweisen, durch welche sich der Sinn der menschlichen Handlungen und damit des Menschseins ausdrücken lässt. Den Hauptkontext der Untersuchung bildet eine Kritik des monologischen Daseinsbegriffs, den Heidegger in seinem Hauptwerk ausarbeitet. Mithilfe der in Vergessenheit geratenen Frühanthropologie Löwiths wird die monologische Perspektive der Fundamentalontologie um die Problematik der dialogischen und sozialen Verhältnisse erweitert.

Portrait

Jacek Koltan, Philosoph und Politikwissenschaftler, arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Europäischen Zentrum der Solidarität in Danzig. Studium an der Adam Mickiewicz Universität in Posen und der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion im Fach Philosophie an der Freien Universität in Berlin.
EAN: 9783826045707
ISBN: 382604570X
Untertitel: Zur Identitätsproblematik des sozialen Selbst ausgehend von der Frühphilosophie Martin Heideggers und Karl Löwiths. 'Epistemata Philosophie'.
Verlag: Königshausen & Neumann
Erscheinungsdatum: März 2012
Seitenanzahl: 248 Seiten
Format: kartoniert
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