EBOOK

Virtuelle Realität als existentielles Phänomen


€ 29,80
 
kartoniert
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November 2011

Beschreibung

Beschreibung

Von Philosophen/innen und Medientheoretiker/innen wird oft betont, dass sich durch "Virtuelle Realitäten" nicht nur die alltägliche Erlebniswelt "grundlegend" verändert, sondern auch "neue Realitätstypen" sich entwickeln. Im Fokus der Analyse stehen die Fragen nach dem Geltungsbereich sowie den Grenzen der Nutzung von Virtuellen Realitäten. Nach Ansicht der Autorin stellt das Phänomen kein isoliert zu betrachtendes Einzelphänomen einer "Welt der Technik" dar, sondern wirft erkenntnistheoretische und ontologische Fragen auf, deren Beantwortung einen nicht-reduktionistischen Begriff der Erfahrung und einen existenzbezogenen Begriff des Raums voraussetzen. Wenn Virtuelle Realitäten unter diesen Voraussetzungen reflektiert werden, dann können weiterführende Perspektiven im Umgang mit und bei der Wahrnehmung des Phänomens Virtuelle Realität sich eröffnen. Neben einer Thematisierung von Methodenproblemen im Zusammenhang der wissenschaftlichen Erforschung von Virtuellen Realitäten und einer kritischen Erörterung verschiedener Technikdeutungen, werden existentielle Dimensionen (Martin Heidegger, Jaron Lanier) bedacht. Die Frage nach dem Geltungsbereich des Phänomens ist von der Frage nach dem Menschen, der diese Virtuelle Realität wahrnimmt, erlebt, hervorbringt und nutzt nicht zu trennen.

Portrait

Anastasia Paschalidou promovierte in Philosophie. Sie ist als Diplom Pädagogin und Tutorin für Jugendbildung beim Internationalen Bund e.V. tätig. Sie arbeitet als interkulturelle Trainerin, Supervisorin und Dozentin (Rhetorik, Traumforschung, Medienphilosophie) in Deutschland, Israel und Griechenland.
EAN: 9783826046049
ISBN: 3826046048
Untertitel: Ein philosophischer Versuch. 'Epistemata Philosophie'.
Verlag: Königshausen & Neumann
Erscheinungsdatum: November 2011
Seitenanzahl: 220 Seiten
Format: kartoniert
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