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Eiskalte Ekstase


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kartoniert
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Februar 2012

Beschreibung

Beschreibung

Grotesk verstümmelte Leichen tauchen aus dem Schneematsch des Frankfurter Winters auf. Zugleich überfluten grauenhafte Videos die sozialen Netzwerke und das Internet, die selbst den hartgesottenen Frankfurter Großstadtsheriff Jim Devcon nicht kaltlassen: Sie zeigen abartige pseudowissenschaftliche Experimente, bei denen eine Versuchsperson die andere mit Stromschlägen foltert und schließlich tötet.
Der Hauptkommissar und sein Team stehen von Tag zu Tag stärker unter Druck, die Polizei präsentiert sich hilflos, bis eine Spur zu einem unaussprechlich bösen Gegner aus Devcons Vergangenheit führt: Dieses mörderische Duell ist nichts für schwache Nerven!

Portrait

Eva Lirot,1966 in Diez an der Lahn geboren, ist vergleichsweise wohlbehütet in der Umgebung von Limburg aufgewachsen. Nach berufsbedingter Wanderschaft durch den Großraum Hessen, die USA und Kanada lebt sie seit einigen Jahren mit ihrem Mann wieder in Limburg. 2002 begann sie ein Studium in den Fächern Literaturwissenschaft und Psychologie.
EAN: 9783866809567
ISBN: 3866809565
Untertitel: Ein Frankfurt-Thriller. 'Sutton Krimi'.
Verlag: Sutton Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Februar 2012
Seitenanzahl: 235 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

meggie - 05.08.2012, 16:22
Und das Böse gewinnt...
Ein Mörder treibt sein Unwesen, in dem er mit einer grausamen Foltermethode angeblich wissenschaftliche Experimente betreibt. In einem Lehrer-Schüler-Experiment veranlasst er unschuldige Personen dazu, sich gegenseitig zu töten, filmt dies und stellt die Filme ins Internet. Jim Devcon steht vor einem seiner schwersten Fälle. Denn ihn erfasst das Gefühl, dass der Mörder etwas mit seiner Vergangenheit zu tun hat. Gleich von Anfang an wird wieder ohne Schnörkel und Umschreibungen der erste Mord begangen. Eva Lirot, wie man sie kennt. Nichts wird verschönt, die schonungslosen Details werden ausgebreitet und man hat wieder sehr daran zu knabbern. Das Kopfkino hat sofort was zu tun. Das Buch ist in kurze Kapitel aufgeteilt, wobei zwischendrin immer wieder aus der Sicht des Mörders die Morde beschrieben werden. Die grausame Foltermethode ist nichts für schwache Nerven. Eine Szene hat mich dermaßen aufgeregt, dass ich das Buch erst mal zur Seite legen musste und erst am nächsten Tag weiterlesen konnte. Da die Autorin in Gegenwartsform schreibt, ist dies etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell damit klar. Der mürrische Hauptkommissar Jim Devcon hat sich nicht verändert und ist immer noch so misstrauisch, wie in den beiden Bänden zuvor. Seine Freundin Tatjana Kartan ist mir leider etwas unsympathisch, weil sie zu spät mit ihrem Geheimnis herausrückt. Das Ende ist nervenaufreibend und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, deutet jedoch auf einen vierten Teil der Jim Devcon-Reihe hin. Ich würde dazu raten, die ersten beiden Romane ¿Rendezvous mit dem kleinen Tod¿ und ¿Seelenbruch!¿ vorher zu lesen, da doch einiges aus den ersten beiden Romanen erwähnt wird. Der spannende Erzählstil zwingt einem fast dazu, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Fazit: Bis jetzt hat mir von der Reihe dieser Teil am besten gefallen, wohl deshalb, weil sehr viel Tiefe in dem Roman liegt und alle Charaktere mit Ecken, Kanten und Problemen behaftet sind.
dark_angel - 23.02.2012, 09:16
Eiskalter Mörder im Netz
Übel zugerichtete Leichen tauchen in Frankfurt am Main auf. Zugleich kursieren im Internet Videos über pseudowissenschaftliche Experimente. Unter Anleitung foltert eine Versuchsperson eine andere Versuchsperson mit Stromschlägen, bis diese vor laufender Kamera stirbt. Hauptkommissar Jim Devcon und sein Team müssen hilflos mitansehen, wie sich diese Videos schlagartig übers Netz vermehren und angeklickt werden, während der wahre Mörder sein Spielchen mit der Polizei treibt und seine Versuchsreihe erweitert... Mit Eiskalte Ekstase legt Eva Lirot den 3. Fall um den Hauptkommissar Jim Devcon vor, das sich auch ohne Vorkenntnisse der vorangehenden Teile gut lesen lässt. Die Autorin setzt dabei auf kurze Kapitel mit wechselnden Perspektiven. Einen großen Teil nimmt dabei die Perspektive des Mörders ein, in der man jeweils live bei den Versuchsreihen bzw. den Morden dabei ist. Die Erzählweise ist dabei kühl und distanziert gehalten, ohne aber ihre Wirkung zu verfehlen oder an Spannung einzubüßen. Nachdem die Autorin dem Leser die eiskalte Psyche und Sichtweise des Mörders Einblick gewährt, wirkt meines Erachtens die ermittelnde Perspektive blass und lediglich als Hintergrundkulisse. Die ermittelnden Beamten wirken allesamt etwas oberflächlich. Die Autorin hält sich mit Beschreibungen und Ausschmückungen zurück und treibt die Handlung häufig nur durch Dialoge voran. Dadurch haben mir die Gedanken der Charaktere gefehlt, so dass ich mich mit keinem so recht anfreunden konnte oder ihre Taten nachvollziehen konnte. Hier punktet ganz klar der eiskalte Serienmörder, dessen Treiben man sich nicht ohne Weiteres entziehen kann und gebannt weiterliest. Dies hat die Autorin sehr gut rübergebracht. Leider blieb das Ermittlungsteam und damit auch die Hauptperson um Jim Devcon ziemlich auf der Strecke. Ansonsten spannend und flüssig zu lesen. Gute Unterhaltung für zwischendurch mit einem interessanten Mörder.