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Die Philosophie des Geistes im Spiegel der Informatik und der Komplexitätstheorie


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August 2011

Beschreibung

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Die Kernthese Gero Zimmermanns besagt, dass sich auf viele der in der Philosophie des Geistes konträr diskutierten Thesen Antworten finden lassen, wenn man auf Erkenntnisse der Informatik und hier insbesondere der Robotik zurückgreift. Dort werden Systeme entwickelt, die in Ansätzen über Fähigkeiten verfügen, die bisher nur Lebewesen zugesprochen wurden. Der Autor untersucht, wie insbesondere die in der Informatik und der Theorie komplexer Systeme bereits eingeführten Begriffe eine Präzisierung der Problemstellung ermöglichen. Damit erreicht er ein vertieftes Verständnis dafür, was Bewusstsein ist und wie sich das Erlebnis der Willensfreiheit plausibel erklären lässt.

Inhaltsverzeichnis

Abbildungen

Vorwort

Vorbemerkung und Aufgabenstellung

1 Physikalische und Informationstheoretische Grundlagen

1.1 Zeichen, Symbole und deren Bedeutungen

1.2 Codierungen und raum-zeitliche Muster

1.3 Repräsentationen und Simulationen

1.4 Anpassung von Repräsentationen und Simulationen an die reale Welt und deren Anforderungen

2 Klärung grundlegender Begriffe

2.1 Wissen, Glauben, Meinen und deren Repräsentation

2.2 Denken, Lernen, Verstehen, Erkennen und deren Repräsentation

2.3 Bewertung von Erkenntnissen

3 Geist und Materie

3.1 Die Evolution des Geistes in der Natur und in der Maschine

3.2 Geist, Physik und physikalisch verankerte Repräsentationen

3.3 Geist, Wissen und Qualia

3.4 Geist als Repräsentation von Perzeption und Propriozeption

3.5 Wahrnehmungen, Erinnerungen und Vorstellungen

3.6 Wahrnehmung von Merkmalen, Objekten und Ereignissen

4 Bewusstsein, entzaubertes Mysterium

4.1 Qualia sind manipulierbare Repräsentationen

4.2 Erschließung von Gesetzmäßigkeiten

4.3 Erschließung der Unterschiede zwischen Selbst und Umwelt

4.4 Erschließung des eigenen Körperbildes

4.5 Die evolutionären Triebfedern für die Entwicklung von Bewusstsein

4.6 Kommunikation, Sprache und Bewusstsein

5 Der freie Wille, eine Illusion?

5.1 Freiheit und Determinismus

5.2 Ursachen und Gründe

5.3 Was bestimmt unser Handeln?

5.4 Bedarf es eines Ichs bzw. Akteurs als Handlungssubjekt?

5.5 Was bestimmt unser Wollen?

6 Ist maschinelles Bewusstsein möglich?

Literatur

Angaben zum Autor

Portrait

Gero Zimmermann, Jahrgang 1942. Studium der Elektrotechnik (Dipl.-Ing.) mit Schwerpunkt Datenverarbeitung/Kybernetik an der TU Stuttgart sowie des Wirtschaftsingenieurwesens mit Promotion zum Dr.rer.pol. an der TU Karlsruhe. Habilitation in Wirtschaftsinformatik, zeitweise Privatdozent an der Universität Würzburg. Beruflicher Einsatz in den Bereichen Softwareentwicklung, -schulung und -beratung, Systems Engineering, Projekt- und Abteilungsleitung sowie als kaufmännischer Verantwortlicher und Controller der Entwicklungsabteilungen zweier Geschäftsbereiche im Kommunikationssektor eines Elektrokonzerns. Nach dem Übergang in den Ruhestand Auseinandersetzung mit Themen der Kognition aus Sicht der Evolution, Verhaltensforschung, Psychologie, Hirnforschung, Informatik, Chaos- und Komplexitätstheorie sowie der Philosophie des Geistes. 2010 Promotion zum Dr.phil. an der TU München.
EAN: 9783828827400
ISBN: 3828827403
Untertitel: 'Interdisziplinäre Perspektiven in der Philosophie'. 1. , Aufl.
Verlag: Tectum Verlag
Erscheinungsdatum: August 2011
Seitenanzahl: X405
Format: kartoniert
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