EBOOK

Vinko Globokar. Komponist und Improvisator mit CD


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Februar 2012

Beschreibung

Beschreibung

Wo liegen die Grenzen der musikalischen Improvisation? Wo sind die Spielräume? Welche Beziehungen der Musiker untereinander bestimmen das "freie Zusammenspiel"? Wie unbestimmt kann eine Komposition bei der Aufführung sein und dennoch komponiert? Vinko Globokar entwickelt seit 45 Jahren Kompositionsstrategien mit unbestimmtem Anteil. In diesen Kompositionen werden interpretatorische Freiräume in ein komponiertes Werke eingebunden. Sabine Beck rückt die Vielfältigkeit von Vinko Globokar in den Mittelpunkt. Das Verhältnis von Improvisation und Komposition wird ausgelotet, mit all seinen Schattierungen der Unbestimmtheit. Es ist die wissenschaftliche Bemühung um ein flüchtiges Feld und seine Determinanten und stellt Globokar in den Kontext seiner Zeitgenossen und Weggefährten (Stockhausen, Berio, Kagel). Sie liefert einen umfassenden Blick auf sein musikalisches Schaffen, samt analytischer Kategorisierung nach sechs Dimensionen und drei Hauptfeldern: "Der Musiker als Entdecker und Erfinder", "Musik und Sprache", "Musik und Handlung".

Inhaltsverzeichnis

I. Danksagung

II. Vorwort von Heinz Holliger

III. Prolog

IV. Einleitung

IV.1 Gegenstand, Vorgehen und Aufbau der Arbeit

IV.2 Auswahl und Analysemethode

IV.3 Stand der Forschung

IV.4 Begriffserörterung

IV.4.1. Kompositionsformen

IV.4.2 Improvisationsformen

IV.4.3 Engagierte Musik

V. Musikalischer Werdegang

V.1 Musikalische Anfänge und bikulturelle Herkunft

V.2 René Leibowitz und die Entwicklung zum Interpreten Neuer Musik

V.3 Das Komponieren und die Begegnung mit Luciano Berio und Mauricio Kagel

V.4 Karlheinz Stockhausen und die Abgrenzung als Improvisator

V.5 Die vielfältige Arbeitssituation als Aufführender und Vermittler

V.6 Am Kreuzungspunkt der Kategorien

VI. Improvisieren

VI.1 Die Gruppe "New Phonic Art"

VI.2 Geschichte und stilistische Entwicklung von "New Phonic Art"

VI.2.1 Die Anfänge

Konzertaufnahme in Darmstadt

Aufnahmen für "Wergo"

Erstes Zusammenspiel

Drittes Zusammenspiel

VI.2.2 Der Durchbruch

Aufnahmen für die DGG - Improvisation Nr. 1

Improvisation Nr. 2

Improvisation Nr. 3

VI.2.3 Völlig entfesselt!

Konzertaufnahme in Darmstadt

Konzertaufnahme in Wien

VI.3 Globokar und die Improvisation

VII. Komponieren

VII.1 Der Musiker als Entdecker und Erfinder

VII.1.1 Werkstattstücke

Neue Spieltechniken mit konventionellen Instrumenten

Präparation, Umkonstruktion und Kombinationen

Der Einsatz von Körper und Stimme

Raumklang und Elektronik

"Prestop II"

"Oblak Semen"

VII.1.2 Der kreative Interpret

Mobiles und nicht-lineare Kompositionen

Kampf des Virtuosen

Stimulation und Reaktion

"Correspondences"

"Drama"

"Freu(n)de"

"Dos à Dos"

VII.1.3 Die Werkgruppe LABORATORIUM

Form und Organisation

Kompositorische Strategien der Werkstattstücke

Kompositorische Strategien des kreativen Interpreten

Öffentliche Resonanz und Rolle des Publikums

"Res/As/Ex/Inspirer"

"Échanges"

"?Corporel"

VII.2 Musik und Sprache

VII.2.1 Musik in Analogie zum Sprechen

"Toucher"

"Cri des Alpes"

VII.2.2 Textbearbeitungen

"Voix Instrumentalisée"

"Élégie Balkanique"

VII.2.3 Die Werkreihe "DISCOURS"

Die Dimensionen der Werkreihe 338

VII.3 Musik und Handlung

VII.3.1 Szenische Musik

Groß angelegte Konzertformen

Solowerke und Performance

"Introspection d'un tubiste"

"Contrepoint Barbare"

"Kaktus unter Strom"

VII.3.2 Musique engagée

Musik über das Musikmachen

Gesellschaftskritische Werke

"Un jour comme un autre"

"Die gestohlenen Klänge"

"LES ÉMIGRÉS"

"DER ENGEL DER GESCHICHTE"

VII.3.3 Das Orchesterwerk "Masse, Macht und Individuum"

Form und Organisation

Kompositorische Strategien der Handlung

Einsatz der Sprache

VII.4 Globokar und die Komposition

VIII. Strukturierte Improvisation oder Komposition mit unbestimmtem Anteil?

"La Ronde"

Die Modellsammlung "INDIVIDUUM¿COLLECTIVUM"

Form und Organisation

Begrenzung der Improvisation

Erweiterung der Komposition

Improvisation oder Komposition?

IX. Zusammenfassung und Gegenüberstellung

X. Epilog

XI. Quellenverzeichnis

XII. Tonträger und Medien

Globokar als Komponist

Hörspiele von Globokar

Filme und Rundfunksendungen

Aufnahmen und Konzerte mit der Gruppe New Phonic Art

Tonquellen anderer Musiker

XIII. Werkverzeichnis Vinko Globokar

XIV. Struktur der Begleit-CD

XV. Abbildungsverzeichnis

XVI. Notenbeispiele

XVII. Tabellenverzeichnis

XVIII. Glossar

XIX. Register

Portrait

Sabine Beck. Geboren 1970 in Lavelanet (Frankreich); Studium der Musikwissenschaft, Romanistik und Soziologie an der Justus-Liebig-Universität und an der Faculté de Lettres in Aix-en-Provence; 1997 Abschluss mit Magister Artium; Hospitanz beim Kulturkanal Arte, ZDF Mainz und Tätigkeit als Lektorin;1998 bis 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der JLU Gießen, gleichzeitig Promotion und zwei Kinder (2000 und 2005). 1991 lernte sie Vinko Globokar als Musiker, Performer und Lehrer kennen und schloss 2008 erfolgreich eine Dissertation über seine Musik ab. Seit 2007 arbeitet sie am Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik für bundes- und landesweite Projekte in der Erwachsenenbildung und ist auf die Themen soziokulturelles Lernen und neue Bildungsformate spezialisiert.
EAN: 9783828824553
ISBN: 3828824552
Untertitel: Systematische Musikwissenschaft und Musikkulturen der Gegenwart. 'Systematische Musikwissenschaft und Musikkulturen der Gegenwart'. 1. , Aufl.
Verlag: Tectum Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2012
Seitenanzahl: 510 Seiten
Format: kartoniert
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