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Umweltmanagement im Unternehmen


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September 2011

Beschreibung

Beschreibung

Der Autor des Buches ist ein Kenner der industriellen Produktion, insbesondere der Chemie und Verfahrenstechnik. Er geht hier sehr ausführlich auf die einzelnen betriebswirtschaftlichen Funktionen ein. Zugleich betrachtet er jedoch auch die Einbettung der Unternehmen in ihren historischen, sozialen und ökologischen Kontext. Das durchgängig angewandte Instrument eines Analyserasters ermöglicht dem Werks- bzw. Unternehmensleiter - begleitend zur Lektüre - eine gedankliche Analyse des eigenen Unternehmens und sorgt damit für den ständigen Rückbezug auf eigene Probleme im Bereich des betrieblichen Umweltmanagements.

Inhaltsverzeichnis

Einführung.- 1. Unternehmen und Umwelt: Teile eines Ökosystems.- Umweltorientiertes Management.- Das Allerwichtigste: Kommunizieren lernen.- Lernen, die Umwelt vorausschauend zu verwalten.- Lernen, existierende Verfahren zu nutzen.- Lernen, Umweltwissen zu erwerben.- 1. Anforderungen im Umweltschutzbereich klar formulieren können.- 2. Über ein Umweltmanagement-Instrumentarium verfugen.- 3. Über die Umwelt, die man mitgestaltet, verhandeln können.- Ökonomie und Ökologie: Gemeinsame Interessen?.- Grundsätzliches.- 1. Was ist die Umwelt?.- 2. Die Umweltindustrie.- 3. Umwelt und Ökologie.- 2. Das Unternehmen als System.- Das herkömmliche Unternehmensmodell.- Das Konfliktmodell.- Die Umweltstrategie.- 1. Marketing/Vertrieb.- 2. Rechts- und Finanzabteilung.- 3. Produktion.- 4. Personal.- 5. Forschung und Entwicklung.- 3. Umweltorientierte Unternehmensanalyse und Umweltstrategie:.- Schematische Übersicht.- Schema der umweltorientierten Analyse.- Die Checklisten.- 1. Das Gewicht des Faktors Umwelt in Ihrer Gesamtstrategie.- 2. Ihre Public Relations- und Marketingstrategie unter ökologischen Gesichtspunkten.- 3. Ihre Produktionsstrategie aus ökologischer Sicht.- 4. Ihre Personalmanagementstrategie aus ökologischer Sicht.- 5. Ihre Rechts- und Finanzstrategie aus ökologischer Sicht.- 6. Ihre Forschungs- und Entwicklungsstrategie aus ökologischer Sicht.- 7. Zusammenfassung: Der Faktor Umwelt in Ihrer Gesamtstrategie.- Das Gewicht des Faktors Umwelt in Ihrer Gesamtstrategie.- 1. Verantwortliche Hierarchieebene.- 2. Höhe des Umweltbudgets (ohne Investitionen).- 3. Umweltorientierte Investitionen in Produktionsmittel.- 4. Interne ökologische Kommunikation.- 5. Externe ökologische Kommunikation.- 6. Bedeutung der Umwelt in der Mitarbeiterschulung.- 7. Organisationsgrad der Umweltschutzbemühungen.- 8. Bewußtsein für die interne ökologische Verantwortung.- 9. Bewußtsein für die externe ökologische Verantwortung.- 10. Gewicht des Faktors Umwelt im Bereich Forschung und Entwicklung.- Anwendungsbeispiel.- 4. Die Umweltstrategie für Public Relations und Marketing.- Bedeutung technischer Faktoren.- 1. Die EG-Seveso-Richtlinie.- 2. Die (menschliche) Überwachung von Sicherheitssystemen.- 3. Technisches Versagen.- 4. Menschliches Versagen.- 5. Psychische Stabilität.- 6. Häufigkeit menschlichen Eingreifens.- 7. Notwendige fachliche Qualifikation.- 8. Ausmaß der Umweltwirkungen.- 9. Abhängigkeit von Zulieferern.- 10. Abhängigkeit von nachgeordneten Wirtschaftsstufen und Kunden.- Bedeutung gesellschaftlicher und politischer Faktoren.- 1. Mögliche Umweltauswirkungen vor Ort.- 2. Protestgruppen.- 3. Die ökologische Vorgeschichte des Unternehmens.- 4. Vorbehalte von Unternehmensangehörigen.- 5. Auswirkungen auf regionalpolitischer Ebene.- 6. Auswirkungen auf die nationale politische Ebene.- 7. Auswirkungen auf die europäische politische Ebene.- 8. Akzeptanz bei der Jugend.- 9. Akzeptanz bei den Verbrauchern.- 10. Zustimmung der Verantwortlichen im Unternehmen.- Bedeutung der Öffentlichkeit.- 1. Medien.- 2. Interessengruppen.- 3. Weltanschauliche Strömungen.- 4. Gesellschaftliche Strömungen.- 5. Public Relations.- Faktoren mit langfristiger Bedeutung.- 1. Schwierigkeiten bei einer technologischen Neuorientierung.- 2. Spezialisierung.- 3. Produktverantwortung.- 4. Einbindung in die Gesamtstrategie.- 5. Langfristige Umweltauswirkungen.- Bedeutung von Faktoren mit Symbolcharakter.- 1. Belastende Vorgeschichte.- 2. Macht der Verbraucher.- 3. Tabuisierung von Produkten und Dienstleistungen.- 4. Gefühlsmäßige Ablehnung.- 5. Verletzung des ästhetischen Empfindens.- Die Bedeutung der Public Relations.- Anwendungsbeispiel.- 5. Die Umweltstrategie im Produktionsbereich.- Die Beschaffungsstrategie.- 1. Für Ihren Einkauf liegt ein Lastenheft vor, das Umweltgesichtspunkte berücksichtigt.- 2. Ihre Lieferanten erhalten schriftliche Qualitätsvorschriften.- 3. Ihre Lieferanten erhalten schriftliche Sicherheitsvorgaben.- 4. Sie kaufen nur wiederverwertbare Produkte und Dienstleistungen.- 5. Ihre Lieferanten sind gehalten, gebrauchte Produkte zu recyceln.- 6. Für die Sicherheit bei Transport und Verladung von an Sie gelieferten Gütern gibt es schriftliche Vorgaben.- 7. Für die Empfangskontrolle gibt es genaue umweltbezogene Vorschriften..- 8. Für die Lagerung Ihrer Einkäufe in Ihrem Hause gibt es genau festgelegte Umweltnormen.- 9. Ihre verderblichen Rohstoffe und Vorprodukte dürfen nur bis zu einem bestimmten Datum eingesetzt werden.- 10. Alle in dieser Checkliste genannten Regeln und Vorschriften werden auch wirklich eingehalten.- Die Verarbeitungsstrategie.- 1. Ihr Betrieb fugt sich in sein bio-geologisches Umfeld ein.- 2. Ihre Verarbeitungsverfahren sind nützlich oder unschädlich für die Umwelt.- 3. Sie verfügen über ein internes Sicherheitshandbuch, das dem Stand Ihrer Verarbeitungsverfahren gerecht wird.- 4. Sie messen die Auswirkungen Ihrer Verarbeitungsverfahren auf ihr bio-geologisches Umfeld.- 5. Ihre Verarbeitungsverfahren und-methoden entsprechen den Regelungen des Umweltrechts.- 6. Ihre Produktionsmittel sind unschädlich für Ihr bio-geologisches Umfeld..- 7. Die Zwischenprodukte, die Flüssigkeiten und die Energie, die für Ihre Tätigkeit benötigt werden, beeinflussen nicht Ihr bio-geologisches Umfeld.- 8. Die Qualitätskontrolle umfaßt schriftliche Vorgaben für das Messen der Umweltwirkungen.- 9. Sie haben einen Krisenplan für den Fall eines schwerwiegenden Zwischenfalls.- 10. Die Sicherheits- und Umweltvorschriften werden von den in Ihrer Produktion Beschäftigten streng beachtet.- Die Strategie für den Planungsbereich.- 1. Umweltgesichtspunkte warden bei Konstruktionsentscheidungen berücksichtigt.- 2. Die Umwelt bestimmt Arbeitsverfahren und -ablaufe.- 3. Sie haben ein Programm für die Ersetzung umweltschädlicher Stoffe und Verfahren.- 4. Der Schutz der Umwelt ist ein vorherrschendes Entwicklungskriterium.- 5. Die Verantwortlichen für Produkt- und Verfahrensplanung sind für Umweltfragen sensibilisiert.- Die Strategie für End- und Nebenprodukte.- 1. Ihre Endprodukte sind unschädlich für die Umwelt.- 2. Ihre Lager- und Transportmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.- 3. Sie haben einen Krisenplan für Zwischenfalle bei Lagerung oder Transport.- 4. Sie übernehmen die Verantwortung für den Gebrauch, den der Kunde von Ihren Produkten oder Dienstleistungen macht.- 5. Sie übernehmen die Verantwortung für die Erfassung Ihrer Endprodukte nach Gebrauch.- 6. Sie übernehmen die Verantwortung für die Wiederverwertung Ihrer Endprodukte nach Gebrauch.- 7. Sie haben ein festgelegtes System zur Behandlung Ihrer Abfalle und Abwässer.- 8. Ihr Abfall- und Abwasserbehandlungssystem entspricht den gesetzlichen Vorschriften.- 9. Sie übernehmen die Verantwortung für die Wiederaufbereitung Ihrer Abfalle und Abwässer.- 10. Die Verantwortung für Abfälle und Abwässer ist im Organigramm beschrieben.- Anwendungsbeispiel.- 6. Die Umweltstrategie im Personalwesen.- Bildung und Information.- 1. Sie haben ein Budget für Umweltbildung.- 2. Sie haben ein Informationsprogramm über Umweltfragen.- 3. Sie bilden Ihre Mitarbeiter zur Übernahme von Umweltvef.antwortung aus.- 4. Sie informieren Ihre Mitarbeiter über umweltrelevante Zwischenfälle.- 5. Sie organisieren Arbeitsgruppen in der Art von Umweltzirkeln.- Das Aufgabengebiet Umwelt in der Unternehmensstruktur.- 1. Die Umweltabteilung ist im Organigramm ausgewiesen.- 2. Die Umweltaufgaben sind klar bestimmt.- 3. Der Umweltleiter ist, bzw. die Umweltleiter sind entscheidungsbefugt.- 4. Die Umweltabteilung gibt schriftliche Anweisungen an alle übrigen Abteilungen aus.- 5. Die Umweltabteilung hat ein eigenes Betriebskonto.- Arbeitsorganisation.- 1. Die Arbeitsstätten und Arbeitsplätze sind nach Umweltgesichtspunkten gestaltet.- 2. Der Umweltschutz findet als Organisationsprinzip Berücksichtigung.- 3. Umweltsünden Einzelner werden geahndet.- 4. Gemeinsam begangene Umweltsünden werden geahndet.- 5. Es gibt eine Umweltschutzprämie.- Auswahl und Beurteilung.- 1. Für die Stelle des Umweltleiters ist Umweltwissen Voraussetzung.- 2. Es liegen Stellenbeschreibungen für die Umweltbeauftragtenstellen vor.- 3. Die Auswahl der Mitarbeiter für den Umweltbereich stützt sich auf ihre Umweltschutzqualifikation.- 4. Die Beurteilung der Leistung Ihrer Mitarbeiter im Umweltbereich wird schriftlich festgehalten.- 5. Der Aufstieg innerhalb des Umweltbereichserfolgt aufgrund im Umweltschutz erzielter Erfolge.- Anwendungsbeispiel.- 7. Die Umweltstrategie der Verwaltungs- und Finanzabteilung.- Die Rechtslage.- 1. Die Genehmigungspflicht für Niederlassung und Betrieb.- 2. Bei Betriebsstörungen drohen wirtschaftsrechtliche Sanktionen.- 3. Die Unternehmensorganisation entspricht EG-Recht und einzelstaatlichen Vorschriften.- 4. Das Compliance Audit wird von unabhängigen Prüfern durchgeführt.- 5. Die Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften liegtauf einer hohen Hierarchieebene.- Die Verantwortung vor dem Gesetz.- 1. Ihre Branche oder Ihre Wirtschaftsregion haben eine in rechtlicher Hinsicht belastete Vorgeschichte.- 2. Die verwaltungsrechtliche Verantwortlichkeit Ihres Unternehmens ist umfassend.- 3. Die zivilrechtliche Haftung Ihres Unternehmens ist umfassend.- 4. Die Führungskräfte des Unternehmens sind nach dem Strafrecht haftbar...- 5. Die Haftung für Ihre Tätigkeit wird ab 1993 weiter ausgedehnt.- Die Vorkehrungen zur Vermeidung von Umweltverschmutzung.- 1. Sie haben ein Messungs-, Überwachungs- und Vorbeugungssystem organisiert.- 2. Ihre Verantwortlichen für Messung, Überwachung und Vorbeugung haben eine echte Entscheidungsbefugnis im Investitionsbereich.- 3. Ihre Verantwortlichen sind wirklich befugt, Verfahren zu stoppen.- 4. Sie haben einen Notfallplan für den Krisenfall.- 5. Sie erstellen regelmäßig eine Bilanz Ihrer Messungen.- Die Ausstattung im Rechtsbereich.- 1. Sie verfügen über die nötigen juristischen Kenntnisse im Umweltbereich..- 2. Sie beobachten vorausschauend die Entwicklung der Regeln und Vorschriften.- 3. Das Rechtsgutachten hat nennenswerten Einfluß auf Ihre Investitionsentscheidungen.- 4. Ihre Rechtsexperten haben eher präventive als defensive Aufgaben.- 5. Die Mitarbeiter sind sich der Bedeutung der Rechtsvorschriften für das Unternehmen bewußt.- Das Rechnungswesen.- 1. Das Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis im Umweltbereich ist klar erfaßt.- 2. Sie haben einen jährlichen Haushaltsvoranschlag für den Umweltbereich..- 3. Sie erstellen jährlich einen quantifizierten Umweltbericht.- 4. Der monatliche Geschäftsbericht beschäftigt sich ausdrücklich mit der Umwelt.- 5. Ihre Umweltbilanz wird von einer unabhängigen Stelle überprüft.- Anwendungsbeispiel.- 8. Die Umweltstrategie in Forschung und Entwicklung.- Die Auswirkungen Ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf die Umwelt.- 1. Ihr Unternehmen hat eine Vorstellung von der Zukunft.- 2. Ihre Forschungstätigkeit hat zum Ziel, das Ökosystem zu kontrollieren.- 3. Das Ökosystem gehört zu den Kriterien, anhand derer Ihre Zielsetzungen bestimmt werden.- 4. Das Gleichgewicht des Ökosystems ist das Ziel Ihrer Forschungen.- 5. Die Ergebnisse Ihrer Forschungen werden Auswirkungen auf die Umwelt haben.- Der Einfluß von Umweltschutzbelangen auf Ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.- 1. Ihre Forschungstätigkeit hat unter Umweltgesichtspunkten eine belastete Vergangenheit.- 2. Ihre Tätigkeit unterliegt genauen umweltrechtlichen Bestimmungen.- 3. Ihre Tätigkeit unterliegt einer regelmäßigen Umweltkontrolle.- 4. Ihre Forschungstätigkeit ist potentiell umweltschädlich.- 5. Die Ihnen zur Verfugung stehenden Forschungsinstrumente können zur Störung des Umweltgleichgewichts eingesetzt werden.- Die Bedeutung des Personalfaktors in der Umweltstrategie für Forschung und Entwicklung.- 1. Sie haben Mitarbeiter mit der notwendigen Qualifikation.- 2. Ihre Mitarbeiter werden geschult bzw. informiert.- 3. Integration in das Ökosystem ist ein wichtiges Beurteilungskriterium für Projekte.- 4. Verantwortungsbewußtsein der Mitarbeiter.- 5. Umweltbewußtsein ist ein Auswahlkriterium für Mitarbeiter.- Die Bedeutung der Umwelt für den Verantwortungsbereich Forschung und Entwicklung.- 1. Die Forschungen auf Ihrem Gebiet sollten (müssen) einer die Umwelt betreffenden Berufsordnung entsprechen.- 2. Ihr Unternehmen trägt die Verantwortung für die Umweltwirkungen Ihrer Forschungen.- 3. Sie fühlen sich persönlich verantwortlich für die Umweltwirkungen Ihrer Forschungen.- 4. Ihr Unternehmen trägt die Verantwortung für die mißbräuchliche oder unfachmännische Verwendung der von Ihnen entwickelten Produkte oder Dienstleistungen.- 5. Sie fühlen sich persönlich verantwortlich für die mißbräuchliche.- oder unfachmännische Verwendung Ihrer Produkte.- 9. Die Ausarbeitung einer Umweltstrategie.- Etappe I: Erkennen der Prioritäten.- Etappe II: Analyse.- Etappe III: Aktionspläne.- Etappe IV: Synthese.- Das Grünbuch.- Umweltbilanz.- Umweltschulung.- Um Weltorganisation.- Umweltprojekte.- Literatur.

Innenansichten

EAN: 9783642646782
ISBN: 3642646786
Untertitel: Softcover reprint of the original 1st ed. 1996. Book.
Verlag: Springer
Erscheinungsdatum: September 2011
Seitenanzahl: 268 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von G. Stützer
Format: kartoniert
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