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Glücksspielsucht


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Januar 2012

Beschreibung

Beschreibung

Das Thema Glücksspielsucht ist in den letzten Jahren gleichermaßen in den Fokus klinisch-wissenschaftlicher Untersuchungen und politischer Kontroversen geraten. Die Datenlage neuer Untersuchungen aus Deutschland und Österreich ¿ hinsichtlich Phänomenologie, Ätiologie, neurobiologischen und genetischen Faktoren ¿ unterstützt die Einordnung des pathologischen Glücksspiels als Verhaltenssucht. Dabei ist davon auszugehen, dass in nahezu drei Vierteln aller Fälle wenigstens eine komorbide psychische Störung vor dem pathologischen Glücksspiel begann. Dieses Handbuch gibt Auskunft über Epidemiologie und Komorbidität der Glücksspielsucht einschließlich genderspezifischer und forensischer Aspekte, über Modelle der Ätiopathogenese und über Ansätze zur Diagnostik, Therapie und Prävention. Auf dieser Grundlage werden Sozialkonzepte und politische Fragen der Eindämmung pathologischen Glücksspiels diskutiert.

Inhaltsverzeichnis

1;Glucksspielsucht. Ursachen Prävention Therapie;1 2;Impressum;5 3;Inhalt;6 4;Vorwort;8 5;Epidemiologie;10 5.1;1 Problematisches und pathologisches Glucksspielen in der Allgemeinbevölkerung;11 5.1.1;Zusammenfassung;11 5.1.2;Einleitung;11 5.1.3;Stand der internationalen Forschung;12 5.1.4;Studien in Deutschland;17 5.1.5;Projekt PAGE Pathologisches Glucksspiel und Epidemiologie;21 5.2;2 Glucksspielsucht ein Risiko fur Mann und Frau;27 5.2.1;Beginn genderspezifischer Spielsuchtforschung;27 5.2.2;Prävalenz;28 5.2.3;Ätiologie der Spielsucht genderspezifische Aspekte;30 5.2.4;Schlussfolgerungen;36 5.3;3 Komorbide psychische Störungen beim pathologischen Glucksspielen;42 5.3.1;Substanzbezogene Störungen;43 5.3.2;Affektive Störungen;50 5.3.3;Angststörungen;55 5.3.4;Zwangsstörungen;58 5.3.5;Andere psychische Störungen;59 5.3.6;Persönlichkeitsstörungen;62 5.3.7;Spezifische Persönlichkeitsfaktoren;66 5.3.8;Zusammenfassung und Schlussfolgerungen;70 6;Ätiopathogenese;82 6.1;4 Glucksspiel im Gehirn: neurobiologische Grundlagen pathologischen Glucksspielens;83 6.1.1;Neurotransmittersysteme und pathologisches Glucksspielen;84 6.1.2;Befunde aus neuropsychologischen und bildgebenden Studien bei pathologischem Spielverhalten;87 6.1.3;Diskussion und Ausblick;97 6.1.4;Schlussfolgerungen fur die Praxis;101 6.2;5 Lerntheoretische Erklärungsmodelle der Glucksspielsucht;110 6.3;6 Forensisch-psychiatrische Aspekte der Spielsucht;116 6.3.1;Glucksspielkriminalität;117 6.3.2;Schlussfolgerung: Forderung nach Therapiemaßnahmen;127 7;Diagnostik und Therapie;130 7.1;7 Diagnostik pathologischen Glucksspielens;131 7.1.1;Klassifikation des pathologischen Glucksspielens;131 7.1.2;Diagnostische Instrumente;135 7.1.3;Diagnostischer Prozess;142 7.1.4;Fazit;144 7.2;8 Stationäre Therapie Spielsuchtiger: Chancen und Grenzen;147 7.2.1;Besondere Merkmale der bisher im Krankenhaus de La Tour behandelten Spielsuchtigen;148 7.2.2;Therapieangebot;149 7.2.3;Ausblick;155 7.3;9 Sie hatten Gluck, das war ihr Pech. Pra
xisrelevante Aspekte in der ambulanten Behandlung pathologischen Glucksspiels;157 7.3.1;Einladung zur Selbstreflexion;158 7.3.2;Woran erkennt man abhängige Spieler und Spielerinnen?;158 7.3.3;Spielertypologie;160 7.3.4;Spielsucht, pathologisches Glucksspiel;161 7.3.5;Fallbeispiele;162 7.3.6;Individuelle und familiäre Folgen pathologischen Glucksspiels;164 7.3.7;Ambulante Beratungs- und Behandlungsangebote am Beispiel der Spielsuchthilfe;164 7.3.8;Erfordernisse ambulanter Behandlung pathologischen Glucksspiels;174 7.3.9;Aus dem psychotherapeutischen Alltag;175 7.3.10;Abschließende Bemerkungen;186 7.4;10 Die Wirksamkeit psychologischer und psychopharmakologischer Interventionen beim pathologischen Glucksspiel eine Metaanalyse;188 7.4.1;Methode;190 7.4.2;Ergebnisse;194 7.4.3;Diskussion;206 7.4.4;Schlussfolgerungen;212 7.5;11 Psychotherapie pathologischer Glucksspieler;217 7.5.1;Hintergrunde und Therapieformen zur Behandlung pathologischen Glucksspiels;217 7.5.2;Schwerpunkte der Psychotherapie pathologischen Glucksspiels;219 7.5.3;Zusammenfassung;223 8;Prävention;226 8.1;12 Effektivität der Spielsperre als Maßnahme des Spielerschutzes;227 8.1.1;Die Entwicklung;227 8.1.2;Der aktuelle Befund;228 8.1.3;Das Entwicklungspotenzial der Spielersperre;229 8.1.4;Zwischenergebnis;231 8.1.5;Spielhallen;232 8.1.6;Schlussbemerkung;233 8.2;13 Die Einschätzung des Gefährdungspotenzials von Glucksspielen: Ergebnisse einer Delphi-Studie und empirischen Validierung der Beurteilungsmerkmale;234 8.2.1;Methodik;236 8.2.2;Ergebnisse;240 8.2.3;Diskussion;245 9;Sozialkonzepte und politische Aspekte;250 9.1;14 Glucksspiel und Glucksspielsucht in Deutschland aktuelle Entwicklungen, Prävention und Spielerschutz;251 9.2;15 Möglichkeiten und Grenzen der Suchtprävention im alten und neuen Glucksspielstaatsvertrag;255 9.2.1;Sachstand;255 9.2.2;Auswirkungen des Urteils des EuGH und neuer GluStV;257 9.2.3;Problemfeld gewerbliches Glucksspiel;260 9.2.4;Lobbyismus und Glucksspiel;263 9.2.5;Weitere Gesicht
spunkte eines neuen GluStV;266 9.2.6;Verhaltenspräventive Entwicklungen und Versorgungsaspekte;267 9.2.7;Monitoring und Infohotlines;269 9.2.8;Fazit;270 9.2.9;Deklaration möglicher Interessenskonflikte;272 9.3;16 Glucksspiel und Glucksspielsucht in Österreich die Sicht des BMG;274 9.3.1;Wie stellte sich die Präventionslandschaft im Glucksspielsuchtbereich aus Sicht des BMG dar?;275 9.3.2;Welche maßgeblichen Änderungen sind nun in der Novelle zum Glucksspielgesetz vorgesehen?;275 9.4;17 Glucksspiel und Glucksspielsucht in der Schweiz Public Health und Spielerschutz;277 9.4.1;Theoretischer Rahmen;277 9.4.2;Modellbeispiel Schweiz;280 10;Autorinnen und Autoren;290


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EAN: 9783456751047
Untertitel: Ursachen ' Prävention ' Therapie.
Verlag: Verlag Hans Huber
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Seitenanzahl: 292 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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