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Nächster Halt Himmelreich


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gebunden
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März 2013

Beschreibung

Beschreibung

Die Liebe ist auf Verwirklichung aus, bedarf aber auch der Träume. Davon weiß der Erzähler des Romans "Nächster Halt Himmelreich" zu berichten, der am liebsten zur Zeit der deutschen Romantik gelebt hätte, wofür es aber leider zu spät ist. Aus einer Betreuungsanstalt in die Freiheit entlassen, kommt er in ein fremd gewordenes Leben zurück, dem er als Verlierer begegnet, der großmäulig genug ist, seine Niederlagen ins Gegenteil zu verkehren. Bei einer Generalswitwe in Freiburg nimmt er Quartier und bekommt wenig später einen Ein-Euro-Job in einer Rehaklinik im Schwarzwald. Er soll sich um vernachlässigte Patienten kümmern. Dieser Tätigkeitsbereich ist neu im chronisch defizitären Gesundheitsbereich und hat Zukunft. Als sich die Generalswitwe überraschend zum Pflegefall erklärt, ist er auch bei ihr als Betreuer gefordert. Er gibt sein Bestes, wird zum Geschichtenerzähler und Alleinunterhalter, der zu guter Letzt sogar die Frau seines Lebens wiederfindet. Wem so viel Glück widerfährt, darf getrost schwach werden: Er verabschiedet sich und fährt noch einmal hinauf in den Hochschwarzwald. Dort, oberhalb der Bahnstation "Himmelreich", kommt er seiner Wahrheit so nahe, dass es ihn fortreisst und er verschwindet - ein Abgang mit Folgen.
"Nächster Halt Himmelreich" ist ein teils fröhlicher, teils wehmütiger Roman, der von Liebe und Romantik, aber auch von den wiederkehrenden Pannen menschlicher Selbsterfahrung berichtet. Am Ende landen wir da, wo wir hingehören: es geht, so Novalis, "immer nach Hause", das Paradies hat durchgehend geöffnet ...

Inhaltsverzeichnis

Inhalt
Wandelbahnen
Heimat der Seele
Die Generalswitwe
Auf ein Neues
Kleine Philosophie des Leibes
Emily
Schlafe, träume, flieg
Wo aber war man
Der Himmel über Heidelberg
Ferne Feuer
Dienstbeginn
Nouden
Immer schön und ruhig
In dieser Nacht
Marie, Marie
Am offenen Herzen
Damals, rauchzart
Schlunz oder Schlonz
Wohltäter
Bergendes Licht
Als flöge sie nach Haus

Portrait

Otto A. Böhner, 1949 in Rothenburg ob der Tauber geboren, lebt in Wöllstadt (Wetterau). Studium der Philosophie, Politologie, Soziologie und Literaturwissenschaft an den Universitäten Münster und Freiburg. Promotion mit einer Arbeit über J.G. Fichte. 1983 erschien sein erster Roman , weitere folgten. Funkarbeiten u.a. für den SWR, WDR und BR. Essays und Literaturkritiken u.a. für Die Zeit, die Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. Mehrere renommierte Auszeichnungen, darunter der Erich-Fried-Preis 2001.

Leseprobe

"Liebe Fernanda! Wenn man mit der Höllentalbahn hinauf in die Berge fährt, kommt gleich nach Kirchzarten die Station 'Himmelreich'. Es gibt imposantere Orte im Schwarzwald, aber der Name steht für eine innige Hoffnung, eine Erwartung - für etwas, 'das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat'. Vielleicht sehen wir uns dort einmal wieder? Könnte doch sein, Fernanda, könnte doch sein."

Pressestimmen

"Böhmer schaut dorthin, wo sich, sozusagen, das große Individuum, eingehüllt in seine schlechte Partikularität, und die Weltseele Guten Tag sagen, wo die philosophiehistorischen Gestalten den letzten Rest der Erdenhülle, des Spinngewebs aus leberwurstgrauer Theorie in die Ecke werfen, sich emporschwingen und dem Numinosen ins Auge blicken. Böhmer hat sich der Denker takt- und liebevoll angenommen, er führt uns durch seine Schwerdenkermenagerie, er wirft biographische Skizzen an die Kellerwand - was wollen wir mehr? Und immer wieder blitzen aus einer anderen Welt die Ideen auf. Und wir lernen sogar noch etwas dabei." Wiener Zeitung
EAN: 9783863510558
ISBN: 3863510550
Verlag: Kloepfer und Meyer
Erscheinungsdatum: März 2013
Seitenanzahl: 213 Seiten
Format: gebunden
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