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Neidharts "Sommerlied 3" als Beispiel für die Neidhartsche Satire


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Dezember 2012

Beschreibung

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: Liebeslyrik vom 13. bis zum 16. Jahrhundert , Sprache: Deutsch, Abstract: Neidharts Lieder dürften seit jeher eine große Faszination auf die Zuhörerschaft ausgeübt haben, dies zeigt sich in der Kopie der Neidhartschen Marnier durch die sogenannten "Nardhartianer" und im häufigen Auftreten seines Namens in zeitgenössischer und später erschienener Literatur. Ohne Frage ist der Dichter der Sommer- und Winterlieder, bekannt unter den Namen Nîthart und der vom Riuwental, in der Verwendung seiner außer-gewöhnlichen Motive auch heute noch eine höchst interessante Figur der mittelhochdeutschen Lyrik und regt bis in die Gegenwart immer wieder zur Kontroverse an. Wer war dieser urkundlich nicht zu erfassende Dichter mit den verschiedenen Identitäten innerhalb seiner Lieder? Was bewog ihn zur Erschaffung des dörperlichen, also des dörflichen Milieus als Schauplatz seiner Lieddichtung, die doch für die höfische Gesellschaft geschrieben war? Diese zweite Frage führt zum Kernthema dieser Arbeit, nämlich der Abbildung des Neidhartschen Satirestils, der sicher zum Bekanntheitsgrad seiner Lieder beigetragen haben dürfte. Exemplarisch vorgestellt wird dieser Stil anhand des Sommerlied 3, das durch einige entscheidende Merkmale ein Paradebeispiel für das Sommerlied im Allgemeinen und für das "Altenlied" im Speziellen abgibt. Nach der Übersetzung dessen werden eine Angaben zu den formalen Aspekten gemacht, bevor schließlich eine inhaltliche Analyse erfolgt, die die Brücke zum Thema der Parodie und Satire bei Neidhart schlägt. Das darauffolgende Kapitel setzt sich zunächst mit der Verwendung und Funktion des Natureingangs bei Neidhart auseinander und leitet - da unmittelbar damit verbunden - über zum finalen Teil dieser Arbeit: der Analyse und

Portrait

Wiebke Hugen, B.A., wurde 1986 im ostfriesischen Emden geboren. Ihr Bachelorstudium der Deutschen Philologie sowie der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin schloss die Autorin im Jahre 2011 erfolgreich ab. Fasziniert von den kulturellen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen in der Weimarer Republik, widmete sie sich während des Studiums in verschiedenen Arbeiten der Literatur dieser Zeit. Hierbei beschäftigte sie sich vor allem mit dem Bild der Frau in den Werken Erich Kästners ( Fabian ) und Irmgard Keuns ( Das kunstseidene Mädchen ; Gilgi eine von uns ), die der Neuen Sachlichkeit zugeordnet werden.
EAN: 9783656326090
ISBN: 3656326096
Untertitel: Auflage.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: Dezember 2012
Seitenanzahl: 24 Seiten
Format: kartoniert
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