EBOOK

Exponentialdrift


€ 7,99
 
kartoniert
Sofort lieferbar
Juni 2003

Beschreibung

Beschreibung

Auf einer Pflegestation erwacht ein Mann, der seit vielen Jahren im Wachkoma gelegen hat. Die Welt um ihn herum kommt ihm seltsam verändert vor. In seinen Erinnerungen mischen sich Bilder, die nicht zueinander passen. In ihm reden Stimmen durcheinander, die er nicht versteht. Am wenigsten identifizieren kann er sich mit dem Elementarsten von allem, mit sich selbst. Er kommt zu der Überzeugung, in Wirklichkeit ein Außerirdischer zu sein, den es in den Körper eines Menschen verschlagen hat. Eine Wahnvorstellung? Der Neurologe, der ihn behandelt, ist fasziniert. Seine Frau fühlt sich ihm entfremdet. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu verfolgen, zu beobachten scheint ... Dieser Roman ist ein hochspannendes Buch, ein literarisches Experiment. Vom September 2001 bis Juli 2002 erschien "Exponentialdrift" als Fortsetzungsroman in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Für die Taschenbuchausgabe dieses Thrillers stellte der Autor den jeweiligen Folgen die damaligen Schlagzeilen voran und fügte einen ausführlichen Werkstattbericht hinzu, der interessante Einblicke in seine Arbeit und Hintergründe des Projekts gewährt.

Portrait

Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.
EAN: 9783404149124
ISBN: 3404149122
Untertitel: 'Bastei-Lübbe Taschenbücher'.
Verlag: Lübbe
Erscheinungsdatum: Juni 2003
Seitenanzahl: 272 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Michael Kleerbaum - 17.05.2005, 13:18
Nicht ganz gelungen
First of All: Die augenscheinliche Dicke des Buches ist reine Blendung. Von den 268 Seiten kann der Leser getrost das absolut nichtssagende und ueberfluessige Vorwort streichen. Bleiben 265 Seiten. Davon fallen 41 Seiten weg, auf denen irgendwelche Zeitungsmeldungen aus der FAZ zu finden sind, die zwar alle aus der Zeit stammen, indem dieser Roman spielt, aber ansonsten kaum eine logische Verbindung zur Geschichte aufweisen. Bleiben 224 Seiten. Davon ziehen wir jetzt noch das satte 51 Seiten starke "Making of" ab bleiben fuer die Storie gerade nochmal 173 Seiten netto uebrig. Viel zu wenig. Die ansich geniale Geschichte hat mit Sicherheit noch Stoff fuer dreimal soviel Seiten uebrig. So bleiben alle Personen recht farblos und oberflaechlich. Ich habe die Fortsetzungsstory in der FAZ nicht gelesen, aber die Aussage im Buch, das diese Fortsetzungsserie fuer diesen Roman ergaenzt worden sei. Womit? Alle 2-3 Seiten kommt ein Cliffhanger. In der Zeitung natuerlich erwuenscht und legitim hindert das in diesem Roman das fluessige Lesen doch ganz erheblich. Das haette man fuer eine Buch wirklich ueberarbeiten sollen. Ansonsten: Die Geschichte ist vom Inhalt her genial, mal eine ganz andere SciFi-Storie. Spielt zwar in Deutschland, aber was solls. Fuer Eschbach-Fans natuerlich ein Muss.