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Das theologisch-politische Problem


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März 2003

Beschreibung

Beschreibung

Nichts ist so umstritten im Denken von Leo Strauss und nichts ist so zentral für sein Verständnis wie das theologisch-politische Problem. Da es im Zentrum von Strauss' Politischer Philosophie steht, findet der Streit seinen Niederschlag in allen großen Kontroversen, die sein uvre umgeben. Heinrich Meiers theologisch-politisches Traktat ist die erste Schrift zu Strauss, die das Problem, von dem Strauss sagte, es sei das Thema seiner Untersuchungen gewesen, zu ihrem Thema macht. Neben dem programmatischen Vortrag "Das theologisch-politische Problem", der auf dem internationalen Leo Strauss Symposium in München im Juni 2002 große Beachtung fand, enthält sie den Kommentar "Zur Genealogie des Offenbarungsglaubens", der eine kühne genealogische Skizze von Strauss aus dem Nachlass zugänglich macht und argumentativ entfaltet, sowie den Text "Der Tod als Gott. Eine Anmerkung zu Martin Heidegger", der den Blick auf einen Philosophen richtet, auf dessen Denken das theologisch-politische Problem seinen langen Schatten geworfen hat, ohne dass es bei ihm jemals ein Thema von Gewicht war.

Portrait

Heinrich Meier, geb. 1953, leitet seit 1985 die Carl Friedrich von Siemens Stiftung und ist Honorarprofessor für Philosophie an der Universität München. Neben den bei J. B. Metzler erschienenen Büchern veröffentlichte er u. a. eine Kritische Edition des "Discours sur l'inégalité" von Jean-Jacques Rousseau mit umfangreichem Kommentar (5. Auflage 2001). Für seine Arbeiten zur Politischen Philosophie, die inzwischen auch in amerikanischer, chinesischer, französischer, italienischer und japanischer Übersetzung vorliegen, wurde er 1997 mit dem Peregrinus Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Die University of Chicago hat ihm die Georges Lurcy Professur des Jahres 2000 verliehen.

Pressestimmen

Wie der Münchener Philosoph Heinrich Meier nachgewiesen hat, konzentrierte Leo Strauss seine philosophische Arbeit lebenslang auf eine einzige zentrale Frage - das theologisch-politische Problem... Basler Zeitung
Strauss verstand sich als Lehrer einer vergessenen philosophischen Tradition, nicht als Politiker. Heinrich Meiers Buch "zum Thema von Leo Strauss" stellt diese Position von Strauss klar vor Augen. Er mischt sich nicht in den derzeitigen Streit um die Straussianer ein, doch umso wichtiger ist die Lektüre. Die Analyse des Verhältnisses der Religion zur Politik, die Strauss 1935 begann, ist heute noch nicht veraltet - das zeigen die verzweifelten philosophischen Versuche der Gegenwart, die immer noch an der Theologie, die diese Versuche nur belächelt, scheitern. Süddeutsche Zeitung
Heinrich Meier zählt es zu den Besonderheiten der Strauss¿schen Rhetorik, dass sie die Herausforderung der Philosophie durch den Offenbarungsglauben zuweilen stärker mache, als sie tatsächlich sei... NZZ
Meier depolitisiert das Werk von Leo Strauss nicht, sondern gesteht dem Philosophen zu, dass er das Politische anders thematisiert und dass er auf andere Weise politisiert. Deutsche Zeitschrift für Philosophie
EAN: 9783476019622
ISBN: 3476019624
Untertitel: Zum Thema von Leo Strauss.
Verlag: Metzler Verlag, J.B.
Erscheinungsdatum: März 2003
Seitenanzahl: 88 Seiten
Format: kartoniert
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