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Selbs Mord


€ 12,00
 
kartoniert
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April 2003

Beschreibung

Beschreibung

Ein Auftrag, der den Auftraggeber eigentlich nicht interessieren kann. Der auch Selb im Grunde nicht interessiert und in den er sich doch immer tiefer verstrickt. Merkwürdige Dinge ereignen sich in einer alteingesessenen Schwetzinger Privatbank. Die Spur des Geldes führt Selb in den Osten, nach Cottbus, in die Niederlagen der Nachwendezeit. Ein Kriminalroman über ein Kapitel aus der jüngsten deutsch-deutschen Vergangenheit.

Portrait

"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schließen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."

EAN: 9783257233605
ISBN: 3257233604
Untertitel: 'Diogenes Taschenbücher'.
Verlag: Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum: April 2003
Seitenanzahl: 272 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Susanne Mündel - 22.11.2006, 19:09
Selb zum dritten
Der letzte Band der Selb-Trilogie von Bernhard Schlink beschäftigt sich (natürlich) wieder mit einem politischen Thema, nämlich der Wiedervereinigung. Gerhard Selb ist ein Privatdetektiv kurz vor 70, und Alter ist durchaus ein Thema in diesem Buch. Sein letzter Fall scheint ein einfacher Recherche-Auftrag zu sein, entwickelt sich aber zu einem verzwickten, handfesten Kriminalfall zwischen Ost und West und durch mehrere Jahrzehnte deutscher Geschichte. Selb und seine Rentnergang müssen noch einmal zu großer Form auflaufen, um die Fäden zu entwirren. Spannend, stimmig und durchaus bemerkenswert, wie einer, der im richtigen Leben Jura-Professor ist, im Roman so mit Recht und Ordnung umgeht.
Viola Taube - 09.11.2006, 10:02
Ohne Einschränkung empfehlenswert
Eigentlich erübrigt sich die Empfehlung eines Romans von Schlink: Selbs Mord zeigt, dass anspruchsvolle Lektüre auch einen hohen Unterhaltungswert haben kann. Aber wann gibt es schon einmal einen Roman, den man so ohne Einschränkung einem breiten Publikum empfehlen kann wie diesen dritten Teil von Schlinks Krimi - Trilogie um den Privatdedektiv Gerhard Selb: ob jung oder alt, Mann oder Frau, Krimi- Fan oder zeitgeschichtlich Interesierte - das Buch wird wohl kaum einer freiwillig aus der Hand legen, bevor er es zu Ende gelesen hat und dann wird man es noch eine Weile auf den Schoß liegen haben, weil es einen so schnell nicht losläßt.
Jan Hoffmann - 08.11.2006, 18:17
Schade...
Schade, ich fand das Buch leider völlig konstruiert und ausgesprochen langweilig. Dabei habe die vorherigen Bücher mit dem Komissar Selb, Selb Justiz (1987) und Selbs Betrug (1992) ausgesprochen gerne gelsen, weil sie fesselnd und gut aufgebaut waren...