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Seniorenprogramme an Museen

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Januar 2013

Beschreibung

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Was suchen Senioren im Museum? Sind es - wie bisher angenommen - Wissen und Unterhaltung? Oder bieten die monatlichen Vermittlungsprogramme für Menschen über 65, die hier Grundlage der Argumentation bilden, nicht viel mehr und ganz anderes? In der vorliegenden Arbeit wird ein ethnographischer Zugang gewählt: Teilnehmende Beobachtung und biographische Gespräche mit fünfzig Besucherinnen und Besuchern ermöglichen einen differenzierten Blick auf die Erfahrungen, die Menschen über 65 im 'Tempel des Wissens' machen. Die empirische Besucherforschung zeigt, dass die Programme zwar Informationen zu Exponaten und Themen vermitteln, aber auch Möglichkeiten der Alltagsstrukturierung bereithalten. Gleichzeitig dienen sie der Distinktion zu Gleichaltrigen, stellen Herausforderung dar, schaffen eine Gegenwelt zum Alltag und erweisen sich in großem Maße als anregende Orte, über sich selbst zu reflektieren. Museen als Orte der Identitätssuche? Deutet sich damit vielleicht ein Paradigmenwechsel an?Esther Gajek, Dr. phil., studierte Volkskunde und Germanistik. Sie war Assistentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitete von 1994 bis 2011 eine Agentur für kulturgeschichtliche Wanderausstellungen. Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich von Museologie, Alterskulturen, Ikonographie und Methodologie.

Inhaltsverzeichnis

1;Buchtitel ;1 2;Inhalt;6 3;Vorwort;10 4;I Museale Seniorenprogramme als Bedeutungsgewebe ;12 4.1;1Dreimal das Gleiche, doch nicht dasselbe ;12 4.1.1;1.1 Kunstmuseum, 5.8.2008 ;12 4.1.2;1.2Freilichtmuseum, 26.6.2008 ;14 4.1.3;1.3Völkerkundemuseum, 11.9.2008;15 4.2;2Alter(n) in Deutschland ;16 4.3;3Die Reaktionen der Museen auf die steigende Lebenserwartung ;20 4.4;4Museen und Alter (kultur-)wissenschaftliche Forschungen ;22 4.5;5Forschungsperspektive und Erkenntnisinteresse ;29 4.6;6Museum als Feld Methoden und Quellen ;31 4.7;7Vom Museums-Ich zum Forschungs-Ich Verstrickungen im Bedeutungsgewebe ;45 5;II Museale Konzepte und Realitäten der Seniorenprogramme ;50 5.1;1Die Museen ;51 5.1.1;1.1Erst Einzelveranstaltungen, dann Serien zur Entwicklung musealer Seniorenprogramme ;51 5.1.2;1.2Fest verankert, doch mit schwachem Stand Museumspädagogik in Deutschland ;56 5.1.3;1.3Seniorenprogramme vier Fallbeispiele ;60 5.1.3.1;1.3.1unter Bedingungen, die für sie günstig sind Wertschätzung im Historischen Museum ;62 5.1.3.2;1.3.2Das Niveau muss hoch sein Wissensvermittlung im Technikmuseum ;74 5.1.3.3;1.3.3das ist eigentlich auch gar nicht schlimm und steif Wohlfühlen im Stadtmuseum ;89 5.1.3.4;1.3.4dass man erkannt wird, dass man eine Person ist Individualität im Kunstmuseum ;104 5.1.4;1.4Die museale Konstruktion von Alter ;122 5.1.4.1;1.4.1Senioren: körperlich eingeschränkt, dankbar und passiv der Blick auf eine scheinbar homogene Zielgruppe ;124 5.1.4.2;1.4.2Den Alten das Alte und Atmosphärische die Inhalte der Programme ;128 5.1.4.3;1.4.3Rezipierend und wenig interagierend die Vermittlungsmethode(n) ;130 5.2;2Die Teilnehmenden der Seniorenprogramme ;133 5.2.1;2.1Zur Auswahl der Gesprächspartnerinnen und -partner ;134 5.2.2;2.2Soziodemographische Daten ;137 5.2.2.1;2.2.1Alter und subjektives Altersempfinden ;137 5.2.2.2;2.2.2Geschlechterverhältnis ;139 5.2.2.3;2.2.3Bildungsabschlüsse und ausgeübte Berufe;140 5.2.2.4;2.2.4Familienstand und Wohnverhältnisse;144 5.2.2.5;2.2.5G
ruppenzugehörigkeiten ;146 5.2.2.6;2.2.6Museumbesucherinnen und -besucher versus Nichtbesucherinnen und -besucher ;147 5.2.2.7;2.2.7Zusammenfassung der soziodemographischen Angaben ;148 5.2.3;2.3Die Teilnehmenden neun Blicke auf individuelle Bedeutungsgewebe ;149 5.2.3.1;2.3.1Sonst bist das Depperl Museum unterscheidet ;150 5.2.3.2;2.3.2jetzt musst dich [] nicht so hängenlassen Museum diszipliniert ;153 5.2.3.3;2.3.3Von der Bildung her fühle ich mich ungerecht behandelt Museum schließt Lücken ;156 5.2.3.4;2.3.4Ich suche Wissen, Erkenntnisse, neue Erkenntnisse Museum eröffnet Neues ;159 5.2.3.5;2.3.5Hauptsache, man kann mal lachen Museum lenkt ab ;162 5.2.3.6;2.3.6Fürs Museum, dass des da funktioniert Museum braucht Hilfe ;165 5.2.3.7;2.3.7Es ist so eine Freude, wenn man etwas zustande gebracht hat Museum beflügelt ;167 5.2.3.8;2.3.8Dass man woanders mal ein Lob kriegt! Museum erkennt an ;170 5.2.3.9;2.3.9Das hast du doch noch hingekriegt Museum fordert heraus ;173 5.2.3.10;Exkurs: Museen sind schon lebensnotwendig ;175 5.2.4;2.4Vom Individuum zur Gruppe ;180 5.2.4.1;2.4.1Wir sind rumgewürfelt, eine komische Generation ;181 5.2.4.2;2.4.2Die Karte der Sicherheit ;182 5.2.4.3;2.4.3Da war so eine plötzliche Freiheit ;186 5.2.4.4;2.4.4Man möchte noch so viel lernen ;188 5.2.4.5;2.4.5Das schätz ich schon sehr ;190 5.2.5;2.5Der Stellenwert des Museums für die Teilnehmenden ;191 5.3;3Die Erfahrungen der Teilnehmenden ;193 5.3.1;3.1Museumserfahrung statt Besuchsmotivation ;193 5.3.2;3.2Der Begriff Erfahrungen im Zusammenhang mit Besucherforschung ;199 5.3.3;3.3Vom Transkript zur Kategorie ;202 5.3.4;3.4Erfahrungsfelder ;209 5.3.4.1;3.4.1Das Erfahrungsfeld des Ichs: intensives Reflektieren über die eigene Identität;210 5.3.4.2;3.4.2Das Erfahrungsfeld des Museums: vielfältige Eindrücke eher weniger von den Exponaten;226 5.3.4.3;3.4.3Das Erfahrungsfeld der Anderen: Gemeinschaft und Distanz;237 5.3.4.4;3.4.4Das Erfahrungsfeld des Wissens: Interesse, Vertiefungen und Unwissen;245
5.3.5;3.5Quantitative Auswertung der Erfahrungen ;258 5.3.6;3.6Vergleich der Ergebnisse mit der Smithsonian Institutes-Studie ;262 5.3.7;3.7Erfahrungen im Museum Konsequenzen für die Praxis der Vermittlungsarbeit und der Besucherforschung ;264 6;IIIPotentiale: Mit den Alten zu neuen Ufern?! ;268 6.1;1Die Museen: Konstrukteure von Altersbildern ;268 6.2;2Die Teilnehmenden: Heterogenität statt Homogenität ;274 6.3;3Erfahrungen statt Motive: der Vorteil des qualitativen Paradigmas ;277 6.4;4Doing age als Chance für die Museen ;280 7;Anhang;284 7.1;1 Angaben zu den Teilnehmenden und zu den besuchten Führungen;284 7.1.1;1.1 Kurzporträts aller Teilnehmenden von Seniorenprogrammen der vier Referenzmuseen, mit denen längere Gespräche geführt wurden;284 7.1.2;1.2 Beispiel für ein Führungsprotokoll;297 7.1.3;Ablauf (Auszug);298 7.1.4;1.3 Anzahl der Führungen pro Referenzmuseum ;299 7.2;2 Literatur- und Quellenverzeichnis ;300 7.2.1;2.1 Verzeichnis der verwendeten Literatur;300 7.2.2;2.2Verzeichnis der verwendeten Quellen;317 7.3;3 Verzeichnis der Abbildungen, Diagramme und Tabellen;320 7.3.1;3.1Abbildungen ;320 7.3.2;3.2Diagramme:;321 7.3.3;3.3Tabellen:;321


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EAN: 9783830975960
Untertitel: Alte Muster - neue Ufer. Dateigröße in MByte: 4.
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Erscheinungsdatum: Januar 2013
Seitenanzahl: 321 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
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