EBOOK

Ein Mann ist keine Altersvorsorge


€ 16,99
 
kartoniert
Sofort lieferbar
März 2015

Beschreibung

Beschreibung

Viele Frauen stehen heute finanziell auf eigenen Füßen. Aber es gibt immer noch Frauen, die sich auf einen Versorger verlassen und darauf vertrauen, dass die große Liebe schon hält. Die Realität sieht leider anders aus. Nach einer Trennung droht gerade Frauen, die ihren Beruf für die Familie aufgegeben haben, häufig eine schmerzhafte Altersarmut.

Helma Sick und Renate Schmidt rufen die Frauen auf, die Notwendigkeit ihrer finanziellen Unabhängigkeit zu erkennen und entsprechend zu handeln. Und sie benennen, was Politik und Wirtschaft verändern müssen, damit Frauen Familie und Beruf besser vereinbaren können.

Portrait

Helma Sick ist studierte Betriebswirtschaftlerin und Inhaberin des von ihr gegründeten Unternehmens "frau & geld Helma Sick", das seit 1987 unabhängige Finanzberatung für Frauen anbietet. Sie ist Autorin mehrerer Finanzratgeber und schreibt seit vielen Jahren regelmäßig Finanzkolumnen in BRIGITTE und BRIGITTE WOMAN.Renate Schmidt war von 1990 bis 1994 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und von 2002 bis 2005 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bis zum Ende ihrer hauptberuflichen Laufbahn im Jahr 2009 war die SPD-Politikerin Mitglied des Deutschen Bundestages.

Pressestimmen

Die Geldexpertin Helma Sick erklärt, in welche Fallen Frauen tappen und was SIE dagegen tun kann. Bild
EAN: 9783466345946
ISBN: 3466345944
Untertitel: Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist.
Verlag: Kösel-Verlag
Erscheinungsdatum: März 2015
Seitenanzahl: 223 Seiten
Format: kartoniert

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Kundenbewertungen

Winfried Stanzick - 22.04.2015, 12:33
Warum eine finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist
"Warum eine finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist" - dieser Frage gehen die beiden Autorinnen in dem vorliegenden Buch intensiv und sorgfältig nach. Denn viele Frauen denken immer noch so wie ihre Mütter und Großmütter: "Mein Mann wird schon für mich sorgen." Sie kümmern sich wie selbstverständlich um die Kinder und arbeiten nur in Teilzeitverhältnissen. Doch das ist eine böse Falle, die spätestens bei der Rente, oft aber auch schon vorher bei Trennung, Scheidung oder Todesfall zuschnappt. Dann droht spätestens im Alter die Altersarmut, weil viel zu wenig in die Rentenversicherung eingezahlt wurde und ach nicht ausreichend privat vorgesorgt werden konnte. Die durchschnittliche gesetzliche Frauenrente in den westlichen Bundesländern liegt laut Deutscher Rentenversicherung bei 508 Euro pro Monat, die Männerrente im Schnitt bei etwa 1005 Euro (Stand 2012). In den neuen Bundesländern sind es 730 Euro für Frauen und 1073 Euro für Männer. Ganz klar also, dass Frauen aktiv werden müssen, statt sich auf ihre bessere Hälfte zu verlassen. Deshalb haben Finanzberaterin Helma Sick und die ehemalige Bundesfrauenministerin Renate Schmidt das Thema aufgegriffen. In ihrem Ratgeber "Ein Mann ist keine Altersvorsorge" rufen sie die Frauen auf, finanziell unabhängig zu werden. Und sie machen deutlich, was Politik und Wirtschaft verändern müssen, damit Frauen endlich Familie und Beruf besser vereinbaren können. Einige Ideen aus dem Buch: immer auf getrennte Konten achten. Auch die Aufgaben sollten rechtzeitig verteilt werden: Wer kümmert sich wie lange um Kinder und Haushalt? Wie soll der finanzielle Ausgleich aussehen, den derjenige bekommt, der zu Hause bleibt? In einem Ehe- oder Partnerschaftsvertrag sollten Paare Unterhaltsfragen klären, um im Fall einer Trennung Auseinandersetzungen vor Gericht zu vermeiden. Bei traditionellen Rollenverteilungen und nicht verheirateten Eltern ist es noch wichtiger, rechtliche Vorkehrungen zu treffen. "Jede Frau sollte einer bezahlten Tätigkeit nachgehen, Sie sollte nach der Geburt eines Kinder die Berufstätigkeit nur so kurz wie möglich unterbrechen", sagt die Familienrechtsanwältin und Gleichberechtigungsfachfrau Lore Maria Peschel-Gutzeit im Ratgeber. Das heißt aber auch, findet der Rezensent, dass den Männern, wenn es Kinder gibt in der Beziehung oder Ehe, erheblich mehr Verantwortung und auch finanzieller Verzicht zugemutet werden muss. Denn die Lösung kann nicht sein, dass Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zur Sekundarstufe II oft länger in fremder Betreuung sind als bei den leiblichen Eltern. Irgendwann wird sich noch herausstellen, wie schädlich eine solche frühe außerfamiliäre Betreuung oft schon vor dem ersten Geburtstag der Kinder für deren Entwicklung ist. Ich empfehle hierzu das neue Buch von Karlheinz Brisch, Kindergartenalter, Klett-Cotta 2015, aber auch seine anderen Bücher über seine Bindungstheorie und - therapie.