EBOOK

Das Glück wächst nicht auf Bäumen


€ 14,99
 
kartoniert
Sofort lieferbar
März 2015

Beschreibung

Beschreibung

Kann man Glück lernen?Hannah ist schüchtern, angepasst und fällt ungern auf. Zoe ist impulsiv, temperamentvoll und liebt es, unsinnige Dinge zu tun. Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Nichts und niemand könnte sie trennen. Als Zoe den Drang verspürt, aus ihrer kleinen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden, zögert Hannah keine Sekunde, sie zu begleiten. Gemeinsam machen sie sich mit ihrem Auto auf und lassen alles hinter sich: ihre Eltern, ihre enttäuschten Lieben, das College. Und während sie Tornados jagen, Kermit befreien und neue Freunde finden, begreift Hannah immer mehr, was Zoe ihr zeigen will: dass das Leben wunderschön ist, dass man Grenzen einreißen darf, dass es Spaß macht, mutig zu sein. Und Hannah weiß auch, dass ihnen vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt - denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk.

Portrait

Wendy Wunder unterrichtet Yoga in Boston, wenn sie nicht gerade schreibt oder Zeit mit ihrem Mann und ihrer zauberhaften Tochter Cadence verbringt. Und ja, Wendy Wunder ist tatsächlich ihr richtiger Name.

Pressestimmen

"Ein Lesevergnügen der Extraklasse - genau das sind die Geschichten, die Wendy Wunder schreibt. [...] Ihre Worte bringen den Leser zum Lachen und zum Weinen." literaturmarkt.info
EAN: 9783442314003
ISBN: 3442314003
Untertitel: Roman. Originaltitel: The Museum of Intangible Things.
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: März 2015
Seitenanzahl: 317 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Stefanie Retterbush
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

primeballerina - 09.03.2015, 17:07
Ein Jugendroman, genauso wie er sein sollte - absolute Leseempfehlung!
"Das Glück wächst nicht auf Bäumen" - alleine dieser Titel hat mich sofort auf den neuesten Jugendroman von Wendy Wunder neugierig gemacht. Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Dabei sind sie eigentlich so verschieden. Hannah ist schüchtern, vorsichtig, hält sich gerne an Regeln, lernt gern. Zoe dagegen ist voller Energie, impulsiv, kann nicht stillsitzen, möchte alles Mögliche entdecken und ausprobieren. Doch für die Menschen, die sie liebt, würde sie alles tun. So kümmert sie sich hingebungsvoll um ihren jüngeren Bruder, Noah, der Asperger hat. Was Hannah und Zoe aber immer verdrängen: Zoe ist krank. Und als eines Tages die Krankheit, über die man nicht spricht, wieder einmal ihre Anzeichen zeigt, flüchten die beiden Freundinnen - raus aus New Jersey, die Welt entdecken. Mit nur einem Koffer voller Münzen und dem LeMans machen sie sich auf den Weg gen Westen. »Woher sollen die Erinnerungen kommen, wenn man nicht den Mut und die Frechheit besitzt, sie sich selbst zu erschaffen?« - Seite 144 Ich muss zugeben, die ersten hundert Seiten konnten mich noch nicht so recht überzeugen. Die Handlung war wenig interessant und zog sich stellenweise sogar in die Länge. Doch mit dem Beginn von Hannas und Zoes Roadtrip nahm die Handlung rasant an Fahrt auf - wortwörtlich. Hier entdeckt man erst die vielen Unterschiede zwischen den Freundinnen. Zoes Krankheit - eine bipolare Störung - führt dazu, dass die Handlung eine Spur Verrücktheit (im positiven Sinne!) abbekommt. Mit jedem weiteren Haltepunkt auf ihrem Roadtrip wuchsen mir die beiden Charaktere mehr und mehr ans Herz, bis ich sie am Ende gar nicht mehr gehen lassen wollte. Während das Verhalten von Zoe hauptsächlich von ihrer Krankheit geprägt ist, entwickelt sich Hannah im Laufe der Handlung weiter. Ist sie anfangs ein introvertiertes Mädchen, so lernt sie von ihrer besten Freundin mutiger zu werden, mehr zu wagen, aus sich herauszugehen. Die krassen Unterschiede zwischen den beiden sind es, die diese Geschichte so interessant machen. Sie zeigen zwei völlig unterschiedliche Jugendliche und dass durchaus beide Seiten ihre positiven als auch negative Eigenschaften besitzen. Eine weitere große Rolle spielen allerdings auch die Eltern der beiden. Und auch hier stehen deren Verhaltensweisen im völligen Gegensatz zu den Eigenschaften ihrer Kinder. So merkt man, dass Hannah das Gegenteil ihrer Eltern zu sein scheint und vielleicht deswegen so ist, wie sie ist, weil sie aus den Fehlern ihrer Mutter, die sich kaum um sie kümmert, und ihrem Vater, welcher seine Finger nicht vom Alkohol lassen kann, gelernt hat. Zoes Mutter hingegen sorgt sich umso mehr um ihre Tochter. Am Ende ist im Verhalten beider Elternpaare eine Weiterentwicklung zu beobachten. Dieser Roman lebt von den Verschiedenheiten seiner Charaktere und erzählt eine berührende Geschichte über wahre Freundschaft, das Erwachsenwerden, den Mut zum Loslassen und die Freude am Leben. Für mich ist diese Geschichte genauso, wie eine Geschichte für Jugendliche sein sollte. Unheimlich lesenswert und bis auf den etwas langatmigeren Anfang wirklich perfekt. Absolute Leseempfehlung!