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Hilfe aus dem Netz


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September 2003

Beschreibung

Beschreibung

Das erste national und europäisch erprobte Ausbildungskonzept für die TelefonSeelsorge per E-Mail, das wichtige Richtlinien zur Beratung in diesem Medium formuliert. Psychologische Beratung per E-mail hält immer mehr Einzug in die Beratungsstellen und psychologischen Praxen. E-Mail-Beratung versteht sich als ergänzendes Angebot zur persönlichen Beratung oder Therapie. Obwohl diese zukunftsweisende Beratungsform stark nachgefragt wird, existieren bisher keine verbindlichen Qualitätsstandards und Ausbildungsrichtlinien für psychologische E-Mail-Beratung. Birgit Knatz und Bernard Dodier, Pioniere auf dem Gebiet, beraten seit über sieben Jahren in der TelefonSeelsorge per E-Mail und schulen seitdem Beraterinnen und Berater. In ihrem Buch legen sie das erste national und europäisch erprobte Ausbildungskonzept vor, das wichtige Richtlinien zur Beratung in diesem Medium formuliert. Es gibt Einblicke in typische Problemkonstellationen und vermittelt technisches Know-how zur digitalen Kommunikationsform. Psychologische Beratung per E-mail hält immer mehr Einzug in die Beratungsstellen und psychologischen Praxen. E-Mail-Beratung versteht sich als ergänzendes Angebot zur persönlichen Beratung oder Therapie. Obwohl diese zukunftsweisende Beratungsform stark nachgefragt wird, existieren bisher keine verbindlichen Qualitätsstandards und Ausbildungsrichtlinien für psychologische E-Mail-Beratung. Birgit Knatz und Bernard Dodier, Pioniere auf dem Gebiet, beraten seit über sieben Jahren in der TelefonSeelsorge per E-Mail und schulen seitdem Beraterinnen und Berater. In ihrem Buch legen sie das erste national und europäisch erprobte Ausbildungskonzept vor, das wichtige Richtlinien zur Beratung in diesem Medium formuliert. Es gibt Einblicke in typische Problemkonstellationen und vermittelt technisches Know-how zur digitalen Kommunikationsform.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: Vorwort 1. Einleitung 1.1 Situationsbeschreibung 1.2 E-Mail - Ergänzung zum herkömmlichen Beratungsangebot 1.3 Stärken der E-Mail Beratung 1.4 Instrumente der Beratungsarbeit 2. Gesellschaftliche Entwicklung im Kontext der Medienentwicklung 3. Kommunikationsverhalten im Internet 3.1 Online sind dem Menschen keine Grenzen gesetzt 3.2 Anonym - oberflächlich - unverbindlich? 3.3 Abkürzungen und Gefühle im Internet 4. Konsequenzen für die Beratungsarbeit im organisatorischen Bereich 4.1 Die eigenen Grenzen verlassen (überörtlich arbeiten) 4.2 Innere Organisation, - Personaleinsatz, Personalplanung 5. Konsequenzen im technischen Bereich 6. Konsequenzen für die Beratung 6.1 Persönliche Voraussetzungen an die Beraterinnen und Berater 6.2 Beratungskompetenz - Qualitätsmerkmale 6.3 Ethische Aspekte der E-Mailberatung 7. Ich schreibe, also bin ich - Die Grundlagen der E-Mail-Beratung 7.1 Analoge Kommunikation - digitale Kommunikation 7.2 Lesen statt hören - Schreiben statt sprechen 7.3 Produktion und Rezeption 7.4 Intendierter Adressat und realer Leser 7.5 Erzählsituation und erzählte Situation 7.6 Erlebnisebene, Sachverhaltsebene und Darstellungsebene 7.7 Kommunizierbare Wirklichkeiten 7.8 Die Sprache der Probleme 7.9 Realitätsangleichung 7.10 Die Seite des Lesers - des Beraters als Leser der Erstmail 7.11 Der implizierte Leser und ich als realer Rezipient 7.12 Zeitverschiebung zwischen Schreiben und Lesen 7.13 Rekonstruierte Wirklichkeit - Konstruierte Wahrheit 8. Die Theorie der Wirkung von E-Mail Beratung 8.1 Das Schreiben über sich als selbstheilender Prozess 8.2 Unser Beratungsverständnis 8.3 Klientenzentrierter Ansatz nach C. R. Rogers 8.4 Lösungsorientierter Ansatz von de Shazer 9. Die Praxis der E-Mail-Beratung 9.1 Das Vier-Folien-Konzept 9.2 Erste Beispielmail 9.3 Zweite Beispielmail 9.4 Dritte Beispielmail 10. Die Häufigsten Themen in Mails 10.1 Borderline-Persönlichkeitsstörung 10.2 Selbstverletzung 10.3 Essstörungen 10.4 Depression 10.5 Suizid 10.6 Jugend 10.7 Cybersex 11. Schlussbemerkung 12. Das Wichtigste nochmals in Kürze Anhang Die wichtigsten 10 Smileys Die wichtigsten 10 Abkürzungen des Netz-Jargons Netiquette - der gute Ton in Mails Glossar Literaturverzeichnis Nützliche Internetadressen

Portrait

Birgit Knatz, Diplom-Sozialarbeiterin, ist als stellvertre- tende Leiterin der Telefonseelsorge Hagen mit Schwerpunkt Beratung im Internet sowie als Supervisorin und Ausbildungsleiterin tätig.
Bernard Dodier, Studium der Sozialarbeit, Telefonseelsorger in Krefeld. 1995 Mitinitiator des Projektes E-Mail-Beratung in der Telefonseelsorge; Ausbildungs- und Supervisionstätigkeit in den Bereichen E-Mail-Beratung und Notfallseelsorge.

Leseprobe

Inhalt

Vorwort

1. Einleitung
1.1 Situationsbeschreibung
1.2 E-Mail - Ergänzung zum herkömmlichen Beratungsangebot
1.3 Stärken der E-Mail Beratung
1.4 Instrumente der Beratungsarbeit

2. Gesellschaftliche Entwicklung im Kontext der Medienentwicklung

3. Kommunikationsverhalten im Internet
3.1 Online sind dem Menschen keine Grenzen gesetzt
3.2 Anonym - oberflächlich - unverbindlich?
3.3 Abkürzungen und Gefühle im Internet

4. Konsequenzen für die Beratungsarbeit im organisatorischen Bereich
4.1 Die eigenen Grenzen verlassen (überörtlich arbeiten)
4.2 Innere Organisation, - Personaleinsatz, Personalplanung

5. Konsequenzen im technischen Bereich

6. Konsequenzen für die Beratung
6.1 Persönliche Voraussetzungen an die Beraterinnen und Berater
6.2 Beratungskompetenz - Qualitätsmerkmale
6.3 Ethische Aspekte der E-Mailberatung

7. Ich schreibe, also bin ich - Die Grundlagen der E-Mail-Beratung
7.1 Analoge Kommunikation - digitale Kommunikation
7.2 Lesen statt hören - Schreiben statt sprechen
7.3 Produktion und Rezeption
7.4 Intendierter Adressat und realer Leser
7.5 Erzählsituation und erzählte Situation
7.6 Erlebnisebene, Sachverhaltsebene und Darstellungsebene
7.7 Kommunizierbare Wirklichkeiten
7.8 Die Sprache der Probleme
7.9 Realitätsangleichung
7.10 Die Seite des Lesers - des Beraters als Leser der Erstmail
7.11 Der implizierte Leser und ich als realer Rezipient
7.12 Zeitverschiebung zwischen Schreiben und Lesen
7.13 Rekonstruierte Wirklichkeit - Konstruierte Wahrheit

8. Die Theorie der Wirkung von E-Mail Beratung
8.1 Das Schreiben über sich als selbstheilender Prozess
8.2 Unser Beratungsverständnis
8.3 Klientenzentrierter Ansatz nach C. R. Rogers
8.4 Lösungsorientierter Ansatz von de Shazer

9. Die Praxis der E-Mail-Beratung
9.1
Das Vier-Folien-Konzept
9.2 Erste Beispielmail
9.3 Zweite Beispielmail
9.4 Dritte Beispielmail

10. Die Häufigsten Themen in Mails
10.1 Borderline-Persönlichkeitsstörung
10.2 Selbstverletzung
10.3 Essstörungen
10.4 Depression
10.5 Suizid
10.6 Jugend
10.7 Cybersex

11. Schlussbemerkung

12. Das Wichtigste nochmals in Kürze

Anhang
Die wichtigsten 10 Smileys
Die wichtigsten 10 Abkürzungen des Netz-Jargons
Netiquette - der gute Ton in Mails

Glossar
Literaturverzeichnis
Nützliche Internetadressen

Pressestimmen

»... In Selbsthilfe unterstützen sich Ratsuchende gegenseitig, aber
auch immer mehr Klienten entdecken das Internet als niederschwelligen
Zugang zu Beratung. Neben technischen Daten vermitteln die Autoren
das Besondere der literarischen Form eines E-Mails. Was bedeutet es,
von einem Problem zu lesen statt es zu hören, schriftlich darauf zu
antworten statt zu sprechen? Hierin liegt die besondere Stärke dieses
Buches: Anhand von vielen Beispielen wird aufgezeigt, wie durch die
Briefform eine Beziehung aufgebaut werden kann.«
Rudolf Sanders (Beratung aktuell, Februar 2004)
»... Mit vielen praktischen Beispielen aus ihrer Arbeit geben die
beiden Autoren ... Einblicke in typische Probleme, die zugrunde
liegenden psychologischen Beratungskonzepte und technische Kenntnisse
zur digitalen Kommunikationsform. Dabei möchten sie das
Beratungsinstrument Internetseelsorge als Ergänzung zu anderen
Beratungsformen wie der Telefonseelsorge und der persönlichen
Beratung von Angesicht zu Angesicht verstanden wissen. ...«
Petra Schulze (Glauben und Leben, 16.11.2003)
»... Hilfe aus dem Netz ist ein Buch, das Schritt für Schritt die
Möglichkeiten der E-Mail-Beratung darstellt, die Voraussetzungen dafür
beschreibt, die Besonderheiten von schriftsprachlichen Aspekten
reflektiert und eine Beratungsstrategie präsentiert, die anhand
einiger Übungs-E-Mails in die konkrete Beratungsarbeit einführt.

Das Buch sollte seinen Platz in jeder Fachbibliothek einer
Beratungsstelle haben und ist geeignet als Basis- und Begleitlektüre
im Bereich Fort- und Weiterbildung zu internetbasierter
Beratungstätigkeit.«
Stefan Schumacher (Deutsche
Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V.,
Informationsrundschreiben, November 2003)
»Mit diesem Buch
kommt erstmals ein Buch zur Praxis der Mailberatung auf den Markt.
Autorin und Autor, unsere Kollegen der TelefonSeelsorge, haben sehr
gründlich Theorie und Praxis der Mailberatung in der TelefonSeelsorge
beschrieben. Die zahlreichen Beispiele aus der praktischen Arbeit
machen das Buch dabei sehr abwechslungsreich und authentisch. ...
Insgesamt findet sich hier ein umfassendesWerk aus der Praxis für die
Praxis, das sowohl in der medienspezifischen Ausbildung wie in der
Durchführung der Mailberatung nicht fehlen sollte. Auch für Stellen
und Träger, die einen Einstieg in die Mailberatung erwägen, bietet
dieses Buch umfassende Informationen.«
Traugott Weber (Auf Draht, Dezember 2003)
EAN: 9783608897203
ISBN: 3608897208
Untertitel: Theorie und Praxis der Beratung per E-Mail. 'Leben lernen'.
Verlag: Klett-Cotta Verlag
Erscheinungsdatum: September 2003
Seitenanzahl: 223 Seiten
Format: kartoniert
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