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Dezember 2003

Beschreibung

Beschreibung

Warum werden unserer zeitgenössischen Literatur unentwegt 'unproduktive Erschöpfungsphasen' vorgeworfen? Sollten wir den haarsträubenden Unsinn, der sich auf unseren Bühnen abspielt, dulden? Warum ist unsere oft geschmähte Literaturkritik heute erheblich besser als vor dreißig Jahren oder in der Weimarer Republik? Ist die Rhetorik eine Hure, die allen zur Verfügung steht, die von ihr Gebrauch machen wollen? Worin besteht die Einzigartigkeit jenes Kapitels der deutschen Literatur, das wir den Juden verdanken? Das alles sind Themen dieses Buches. Polemisch, temperamentvoll und leidenschaftlich spricht Marcel Reich-Ranicki außerdem über sein Verhältnis zu drei deutschen Genies: Goethe, Hölderlin und Kleist. Immer sind seine Reden auch Bekenntnisse in eigener Sache.

Portrait

Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Wloclawek an der Weichsel, ist in Berlin aufgewachsen. Er war 1960 - 1973 ständiger Literaturkritiker der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" und leitete 1973 - 1988 in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Redaktion für Literatur und literarisches Leben. In den Jahren 1968/69 lehrte er an amerikanischen Universitäten, 1971 - 1975 war er ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten von Stockholm und Uppsala, seit 1974 ist er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/1992 bekleidete er die Heinrich-Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Seit 1988 leitete er das "Literarische Quartett" im Zweiten Deutschen Fernsehen.§Reich-Ranicki erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem: die Ehrendoktorwürde der Universitäten Uppsala, Augsburg, Bamberg und Düsseldorf, den Ricarda-Huch-Preis (1981), den Thomas-Mann-Preis (1987), den Bayerischen Fernsehpreis (1991), den Ludwig-Börne-Preis (1995), die Ehrendoktorwürde der Berliner Humboldt-Universität (2007), den Henri Nannen Preis für sein journalistisches Lebenswerk (2008), die Ehrenmedaille für Literatur der Ludwig-Börne-Stiftung (2010), den Internationalen Mendelssohn-Preis (2011) sowie den Kulturpreis der B.Z. für sein Lebenswerk (2012).§Marcel Reich-Ranicki verstarb im September 2013.

Pressestimmen

"Reich-Ranicki spart nicht mit sarkastischen Qualifikationen, und solche Freiheit des Geistes zeichnet ihn als Kritiker und Redner gleichermaßen aus." Gert Ueding, Die Welt
EAN: 9783423131452
ISBN: 3423131454
Untertitel: Reden in deutschen Angelegenheiten. 'dtv'.
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: Dezember 2003
Seitenanzahl: 207 Seiten
Format: kartoniert
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