EBOOK

Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.


€ 12,99
 
kartoniert
Sofort lieferbar
Juni 2015

Beschreibung

Beschreibung

Der Nr.-1-Bestseller aus England und den USA!

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen - wie es scheint - ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau - daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

Portrait

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Pressestimmen

"Der Thriller des Jahres [...]. Kantig, doppelbödig, spannend." myself
EAN: 9783764505226
ISBN: 3764505222
Untertitel: Roman. Originaltitel: The Girl on the Train.
Verlag: Blanvalet Verlag
Erscheinungsdatum: Juni 2015
Seitenanzahl: 445 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Christoph Göhler
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Anyah Fredriksson - 27.01.2016, 17:02
Leider ein Reinfall
Rachel ist eine Pendlerin, sie nimmt täglich den Zug von ihrem Wohnort hinein nach London. Auf der Strecke bleibt der Zug gewöhnlicherweise an einem Signal stehen und verharrt dort für ein paar Minuten. Rachel kann von ihrem Fensterplatz aus ein Haus beobachten. Sie weiß, das dort ein Pärchen wohnt, sie hat ihnen Namen gegeben und stellt sie sich in ihrer Fantasie als glückliches Ehepaar vor. Doch eines Morgens beobachtet sie etwas Erschreckendes ... Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Beim Lesen bilde ich mir normalerweise immer mein eigenes Bild über die Charaktere, in diesem Fall muss ich dieses Bild ständig regulieren, da in Salamitaktik nur scheibchenweise Informationen kommen. Und das zuweilen auch nur in Halbsätzen nebenbei erwähnt. Das macht das Lesen etwas anstrengend, da kompliziert. Es mag sein, dass die Figuren von der Autorin gut durchdacht und angelegt sind, ihr Erzählstil aber verwirrt mich, mir erscheint die Story vom falschen Ende her erzählt zu sein. Auch die verschiedenen Zeitphasen beanspruchen meine ganze Aufmerksamkeit. Zudem ist mir das Tempo des Buches schlicht und ergreifend zu langsam. Ich ertappe mich dabei, dass meine Gedanken abschweifen und ich meine eigenen Ränke spinne, die dann natürlich nicht eintreten. Ehrlich gesagt hatte ich auf eine Änderung in der Struktur des Erzählens und auf ein schnelleres Tempo gehofft; auf Seite 180 habe ich die Hoffnung aufgegeben und auf Seite 350 kam sie dann endlich. Doch für mich definitiv zu spät, mein Urteil war bereits gefällt und der Schluss des Buches konnte dies auch nicht mehr abwenden geschweige denn mich besänftigen, im Gegenteil das Ende enttäuschte mich sogar. Ich verstehe den Hype, der dieses Buch umgibt überhaupt nicht und fühle mich als Leserin ein wenig an der Nase herumgeführt. Situationen und Wendungen werden angedeutet, nur um dann doch nicht von der Autorin umgesetzt zu werden. Leider sehr enttäuschend und deshalb von mir keine Weiterempfehlung - es sei denn, jemand möchte sich freiwillig eine langsam erzählte Geschichte antun, die tageweise jeweils aus der Sicht dreier, aus unterschiedlichen Gründen labiler Frauen erzählt wird und sich über lange Strecken ohne Spannung nur so dahin schleppt. Mein Urteil: lediglich zwei Sterne von fünf möglichen Sternen.
Xirxe - 08.09.2015, 21:22
Wie es wirklich war...
Rachel ist geschieden, arbeitslos und trinkt. Mühsam versucht sie, einen gewissen Anschein von Normalität aufrecht zu erhalten und spielt ihrer Mitbewohnerin vor, dass sie jeden Morgen zu ihrer Arbeit fährt. Stattdessen schlägt sie die Zeit in Bibliotheken tot oder in Pubs, geht spazieren oder setzt sich in Parks. Während ihrer Pendelfahrten beobachtet sie die Menschen in ihren Häusern und malt sich aus, welch wundervolle Leben diese führen. Doch eines Tages sieht sie etwas, dass ihre idealistischen Vorstellungen zusammenstürzen lässt und nicht nur ihr Leben, sondern auch das einiger anderer Menschen völlig verändern wird. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht dreier Frauen, wobei die psychisch völlig labile und alkoholabhängige Rachel die Hauptfigur darstellt. Immer wieder erlebt sie Blackouts und erfährt so nur aus zweiter Hand, was sie getan hat oder was geschehen ist. Ihre Schwankungen zwischen Euphorie und Verzweiflung sind enorm und nach meinem Verständnis so gut geschildert, dass ich meistens mit Rachel mitlitt. Man ahnt, dass sie Schreckliches mitgemacht hat - aber ob als Zeugin, Opfer oder Täterin bleibt lange Zeit unklar. Auch die zweite Person hat Schwierigkeiten mit dem Erinnern, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Und die dritte Frau äußerst sich derart verklausuliert, dass sie wie Rachel ebenfalls einfach für Alles in Frage kommen könnte. Obwohl nur wenig passiert und viel von den jeweiligen Innenansichten der Drei zu lesen ist, sind die über 440 Seiten fesselnd. Wenn auch nicht so sehr, wie ich es von den Klappentexten und Reden begeisterter Kollegen erwartet hätte. Denn das Personal dieser Geschichte ist recht überschaubar, sodass ich nach ca. einem Drittel des Buches bereits recht sicher war, wer zu den Bösen gehört. Und siehe da, ich lag richtig ;-) Doch die überzeugende Selbstdarstellung der Alkoholikerin Rachel macht vieles wett: wie es sie nach dem nächsten Schluck giert; die verzweifelte Suche nach ihrer Erinnerung; wie sie ihre Scham schildert wieder schwach geworden zu sein und Dinge getan zu haben, die sie am nächsten Morgen bereut; überhaupt: wie Scham zu einem Hauptbestandteil ihres Lebens wird. Fazit: Ein spannendes Buch mit einem deutlichen Beispiel dafür, wie Alkohol ein Leben ruinieren kann.
Jeannette - 08.07.2015, 11:13
In der Vorstadt lauert das Grauen ...
Ashbury - London - Ashbury; diese Strecke fährt Rachel Watson zweimal täglich auf dem Weg zur Arbeit. Dabei hält der Zug immer unmittelbar in der Nähe der Straße, wo sie früher mit ihrem Exmann wohnte. Nur wenige Häuser daneben leben "Jason" und "Jess". Ihre richtigen Namen kennt Rachel nicht, doch in ihren Augen sind die beiden das perfekte Paar. Als sie eines Tages etwas Überraschendes beobachtet und "Jess" kurz darauf verschwindet, wird Rachel aktiv. Doch dann verstrickt sie sich immer tiefer in ein Netz aus Lügen, bis sie schließlich selbst in größte Gefahr gerät ¿ "Girl on the Train" ist zu Recht einer der hochgelobtesten Romane des Jahres. Vom Leser erwartet er Aufmerksamkeit: Das Buch ist aus den Perspektiven von Rachel, Megan und Anna erzählt, auf verschiedenen Zeitebenen. Trotzdem ergibt sich am Ende ein rundes, aber verstörendes Gesamtbild. Paula Hawkins gelingt es, den Leser auf eine beklemmende Reise in eine Londoner Vorstadt mitzunehmen, in der am Ende nichts so ist, wie es schien. Sie zeigt die menschlichen Abgründe hinter scheinbar sympathischen Figuren auf, ohne dass diese jemals an Glaubwürdigkeit verlieren, und lässt den Leser fortwährend zwischen Abscheu, Mitgefühl, Angst und Unverständnis schwanken. Und am Ende kann man die Seiten gar nicht schnell genug umblättern ¿ Insgesamt ist das Tempo zwar eher Regionalbahn als ICE, aber genau das passt hervorragend zur Geschichte. Fazit: Klarer Lesetipp, nicht nur für Pendler!