EBOOK

Zwei alte Frauen


€ 9,00
 
kartoniert
Sofort lieferbar
Februar 2004

Beschreibung

Beschreibung

Ein Nomadenstamm im hohen Norden von Alaska: Während eines bitterkalten Winters kommt es zu einer gefährlichen Hungersnot. Wie das alte Stammesgesetz es vorschreibt, beschließt der Häuptling, die ältesten beiden Frauen als »unnütze Esser« zurückzulassen, um den Stamm zu retten. Doch in der Einsamkeit der eisigen Wildnis geschieht das Unglaubliche: Die beiden alten Indianerfrauen geben nicht auf, sondern besinnen sich auf ihre ureigenen Fähigkeiten, die sie längst vergessen geglaubt hatten ...

Portrait

Velma Wallis, geboren 1960 als eines von dreizehn Kindern in Fort Yukon/Alaska, wurde in den traditionellen Werten ihres Volkes, der Athabasken, erzogen. Nach dem Besuch der Highschool zog sie in eine Trapperhütte und lernte, vom Fischen, Jagen und Fallenstellen zu leben. Heute wohnt Velma Wallis mit ihrer Familie wieder in Fort Yukon. Sie ist die Autorin des Bestsellers »Zwei alte Frauen«, der mit dem Western States Book Award ausgezeichnet und seit seinem Erscheinen in siebzehn Sprachen übersetzt sowie millionenfach verkauft wurde.

Pressestimmen

»Die indianische Legende besticht durch die archaische Kraft und außergewöhnliche Naturschilderungen.« Marie Claire
EAN: 9783492240345
ISBN: 3492240348
Untertitel: Eine Legende von Verrat und Tapferkeit. Originaltitel: Two Old Woman. 'Piper Taschenbuch'.
Verlag: Piper Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Februar 2004
Seitenanzahl: 119 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Christel Dormagen
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

AMS - 17.08.2010, 13:46
Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt
Dieses dünne Büchlein erzählt eine indianische Legende, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Geschichte spielt im hohen Norden von Alaska. Ein eiskalter Winter führt zu einer Hungersnot. Der Häuptling eines Nomadenstammes beschließt, die beiden ältesten Frauen zurückzulassen, um den Stamm zu retten. Das heißt, sie dem unausweichlichen Tod auszusetzen. Die Frauen sind entsetzt, wagen es aber nicht, aufzubegehren, aus Angst, dass dann noch etwas Schlimmeres passiert. Allein zurückgelassen, besinnen sie sich auf ihre ureigenen Fähigkeiten und sie beginnen, um ihr Überleben zu kämpfen. Und während die Frauen im kommenden harten Winter rausbekommen, welche Fähigkeiten noch in ihnen stecken, ergeht es dem Volk wesentlich schlechter. Der Häuptling lässt das Volk zurückkehren. Eine leise Hoffnung schlummert in ihm. Wird sie sich erfüllen? Sollten es die Frauen tatsächlich geschafft haben? Und wenn ja, werden sie wieder Vertrauen zu dem Volk finden, das sie so verraten hat? Velma Wallis Schreibstil lässt mich an Agota Kristof denken. Die Geschichte ist auf das Allerwichtigste reduziert. Nichts Überflüssiges ist an den Sätzen. Das Buch ist gespickt mit stimmungsvollen Illustrationen von Heinke Both. Sehr interessant auch im Nachwort der Herausgeberin zu lesen, welche Schwierigkeiten es machte, dieses Büchlein herauszubringen. Eine Legende von Verrat und Tapferkeit - so der Untertitel. Und eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Vergebung. Ich kann dieses Büchlein nur empfehlen.