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Schizophrenie


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Dezember 2003

Beschreibung

Beschreibung

Mit dem ,,2. Münchener Kraepelin-Symposium" wurde die inzwischen langjährige Tradition der in Bonn begonnenen und in München weitergeführten Kraepelin Symposien fortgesetzt. In diesem Band sind die Beiträge zum ,,2. Münchener Kraepelin-Symposium", das sich insbesondere mit Aspekten des Langzeitverlaufs und der Langzeittherapie der Schizophrenie beschäftigte, zusammengefasst. Emil Kraepelin, der von 1904 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1922 Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in München war, beschäftige sich bereits intensiv mit Verlaufsaspekten der Schizophrenie, ein wesentlicher Gesichtspunkt von Kraepelins Konzept der "Dementia praecox" ist vor allem der Langzeitverlauf, der bei dieser Patientengruppe ungünstig ist. Eine wichtige Fragestellung heutiger Verlaufsforschung ist, inwieweit der Thera pieerfolg und damit wohl auch der Langzeitverlauf durch den Zeitpunkt der Dia gnosestellung und des Therapiebeginns determiniert werden. Deshalb wurde ein Schwerpunkt des ,,2. Münchener Kraepelin-Symposiums" auf die Früherkennung und den Einfluss der Nicht-Behandlung der Psychose auf den weiteren Verlauf gelegt. In der Tradition der Kraepelin'schen Forschung stehen biologisch-psychiatrische Themen, vor allem Genetik, hirnstrukturelle Untersuchungen, Neurophysiologie sowie der Zusammenhang der schizophrenen Erkrankung mit der Kognition und der therapeutischen Beeinflussbarkeit kognitiver Störungen. Diese Themen wurden von führenden deutschsprachigen Forschern auf dem Symposium vertreten und finden sich in diesem Band wieder. In Hinblick auf die Langzeittherapie der Schizophrenie und die Rezidivprophy laxe wurden Wege der Einbeziehung der Angehörigen und die Rolle nicht-phar makologischer Therapieansätze wie Verhaltenstherapie, Psychoedukation und Re habilitationsverfahren diskutiert, einen weiteren Schwerpunkt bildeten ein neuer antientzündlicher Therapieansatz, sowie die Rolle der atypischen Antipsychotika.

Inhaltsverzeichnis

Diagnostik und Verlauf 'Dementia praecox' und 'Schizophrenie'. Diagnosewandel am Beispiel Emil Kraepelins Königlich Psychiatrischer Klinik in München G. Neundörfer, M. Bindig, N. Müller, H. Hippius und H.-J. Möller Welchen Einfluss hat die Dauer der unbehandelten Psychose (DUP) auf den Langzeit-Outcome der Schizophrenie? R. Bottlender, M. Jäger, U. Wegner, J. Wittmann, A. Strauss und H.-J. Möller 15-Jahres-Katamnese schizophrener Psychosen im Vergleich zu affektiven und schizoaffektiven Psychosen M. Jäger, R. Bottlender, U. Wegner, J. Wittmann, A. Strauß und H.-J. Möller Frühdiagnose der Schizophrenie: Abgrenzung von Risikofaktoren, Prodromi und Frühsymptomen J. Klosterkötter Akute Vorübergehende Psychotische Störungen A. Marneros und F. Pillmann Biologische Aspekte des Langzeitverlaufs der Schizophrenie Neuentwicklungen in der Erforschung der Genetik der Schizophrenie W. Maier und B. Hawellek Microarray- und immungenetische Untersuchungen bei Schizophrenie M. J. Schwarz, M. Riedel, S. Dehning, S. de Jonge, H. Krönig, A. Müller-Ahrends, K. Neumeier, C. Sikorski, I. Spellmann, P. Zill, M. Ackenheil und N. Müller Hirnstrukturelle Veränderungen im Rahmen des Langzeitverlaufes schizophrener Störungen E. M. Meisenzahl und H.-J. Möller Neurobiologie des Langzeitverlaufs schizophrener Psychosen P. Falkai und T. Wobrock Neue Verfahren zur Analyse von Hirnstruktur mittels Deformationsbasierter Morphometrie C. Gaser Neurophysiologische Verfahren zu Verlauf und Therapieprädiktion bei Schizophrenie U. Hegerl und C. Mulert Verlauf kognitiver Störungen bei schizophrenen Patienten M. Albus, W. Hubmann, P. Hinterberger-Weber und S. Hecht Langzeittherapie der Schizophrenie Bewältigungsorientierte Therapie im stationären Bereich: Implikationen für die Langzeitbehandlung der Schizophrenie A. Schaub, P. Kümmler, L. Gauck und S. Amann Stationäre Krisenintervention bei Schizophrenie im Atriumhaus:Ergebnisse der Begleitforschung G. Schleuning Belastungen und Bewältigungstile von Angehörigen schizophrener und depressiver Patienten. Vorläufige Ergebnisse der Münchener Angehörigenverlaufsstudie A. M. Möller-Leimkühler und E. Buchner Der Beitrag der Pharmakogenetik/Pharmakogenomics zur Therapie Response - Non-Response in der Schizophrenie M. Ackenheil und K. Weber Ist eine antientzündliche Behandlung eine neue Therapieoption bei Schizophrenie? N. Müller, M. Riedel, C. Scheppach, M. Ulmschneider, M. Ackenheil, H.-J. Möller und M. J. Schwarz Die Stellung der Depot-Neuroleptika aus heutiger Sicht M. Riedel, M. Strassnig, H.-J. Möller und N. Müller Differentielle Ansätze zur pharmakologischen Rezidivprophylaxe schizophrener Störungen W. Gaebel und M. Riesbeck Der Einsatz neuer Antipsychotika in der Langzeittherapie der Schizophrenie H.-J. Möller Stichwortverzeichnis Korrespondenzutoren
EAN: 9783211404829
ISBN: 3211404821
Untertitel: Langzeitverlauf und Langzeittherapie. Auflage 2004.
Verlag: Springer-Verlag KG
Erscheinungsdatum: Dezember 2003
Seitenanzahl: VIII
Format: kartoniert
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